Imperial 2030
DE RegelEN Rules
Spieler
2–6
Dauer
120–180 Min.
Alter
ab 12
Erschienen
2009
Komplexität
Anspruchsvoll
Ihr seid internationale Investoren, die Kredite an sechs Großmächte (Russland, China, Indien, Brasilien, USA, Europa) vergeben – wer einem Staat das meiste Geld geliehen hat, regiert ihn und wählt seine Aktionen auf einem Rondell, ganz ohne Würfel- oder Kartenglück (Regelheft, Verlagstext).
Imperial 2030 (PD-Verlag) ist ein Expertenspiel für 2–6 Personen ab 12 Jahren und ist 2009 erschienen. Eine Partie dauert 120–180 Minuten.
AnspruchAnspruchsvollWenig Text
Bild: Verlag (pegasus.de) · Produktseite ↗
Auf einen Blick
- Für wen: Experten
- Ähnlich wie: Imperial (2006, gleicher Autor) – nahezu gleiche Regeln, aber Europa-Karte statt Weltkarte (Regelheft, Stately Play).
- Wissenswert: Niemand „besitzt“ ein Land – die Regierung wechselt, sobald ein anderer mehr Kredit gegeben hat. Wer keine Regierung mehr hat, bekommt eine „Schweizer Bank“ und kann Staaten zwingen, Zinsen auszuschütten (Regelheft).
So wird gespielt
- Ziel: Das Spiel endet, sobald ein Staat 25 Machtpunkte hat. Siegpunkte: Zinsen aller eigenen Kredite mal Machtfaktor des Staates (0–5) plus Bargeld.
- Aufbau: Je Staat 2 Startfabriken, 9 Kredite (2–30 Mio., Zinsen 1–9 Mio.); Startgeld und Flaggenkarten je nach Spielerzahl (2–6), alternativ freie Kreditvergabe für erfahrene Spieler. Russland beginnt.
- Rondell: Jeder Staat zieht 1–3 Felder kostenlos vor, jedes weitere kostet (1 + Machtfaktor) Mio., höchstens 6 Felder.
- Aktionen: Fabrik bauen (5 Mio., nur in den 4 Heimatprovinzen), Produktion (je Fabrik 1 Armee oder Flotte), Import (bis zu 3 Einheiten für je 1 Mio.), Manöver (Flotten, dann Armeen mit Konvoi und Eisenbahn; Kampf als 1:1-Abtausch; Fabriken mit 3 Armeen zerstören; Flaggen legen), Investor (Zinsen auszahlen, Investorkarte bringt 2 Mio. und einen neuen oder aufgestockten Kredit), Steuer (2 Mio. je Fabrik, 1 Mio. je Flagge, Sold zahlen, Bonus für die Regierung, Machtpunkte).
- Besonderheiten: Panama- und Suezkanal werden über Kolumbien bzw. Nordafrika kontrolliert; die Karte ist in Ost-West-Richtung durchgehend; Armeen in fremden Heimatprovinzen stehen feindlich (blockieren) oder liegen befreundet.
- Varianten: ohne Investorkarte (investieren nach jedem Zug), Bonus nur für Steuersteigerung (wie Imperial).
- Solo: keine Solo-Regel.
Stimmen aus Rezensionen
- Stately Play (David Neumann, 03.08.2017, statelyplay.com): mag beide Fassungen; die Weltkarte mit mehr neutralen Gebieten wirkt weniger konfrontativ, Varianten holen die alten Regeln zurück; Kritik: das Thema eines nahenden Weltkriegs wirkt bedrückender, persönlich bevorzugt er das ursprüngliche Imperial.
Auszeichnungen
- 2011 Gouden Ludo, 2011 Nederlandse Spellenprijs (jeweils Nominierung)
Ausgaben & Erweiterungen
- Zweisprachige Erstausgabe 2009 Der PD-Verlag bietet außerdem „Imperial 2030: Erweiterung zu Imperial“ an.
- Keine Erweiterungen (Stand 2026-10-15).
Autoren & Verlag
- Autor: Mac Gerdts · Illustration: Alexander Jung
- Verlag: PD-Verlag (2009; englisch auch Rio Grande Games) · deutsche Ausgabe: PD-Verlag 2009, zweisprachig deutsch/englisch. Beim PD-Verlag „auf Lager“, im Vertrieb über Pegasus (Art.-Nr. PDV09702) „sofort verfügbar“ (Stand 2026-10-15).
Videos auf YouTube
Die beliebtesten Videos zu Imperial 2030, sortiert nach Aufrufen – getrennt nach Sprache des Videos.

