Spieler
2–6
Dauer
30–45 Min.
Alter
ab 6
Erschienen
1981
Komplexität
Leicht
Der kinderlose König sucht einen Nachfolger: Wer im Märchenwald unter die 13 Bäume schaut, sich merkt, wo Dornröschens Spindel oder der Wolf aus „Rotkäppchen“ steckt, und als Erster dreimal im Schloss den richtigen Baum nennt, gewinnt.
Sagaland (Otto Maier Verlag / Ravensburger) ist ein Familienspiel für 2–6 Personen ab 6 Jahren und ist 1981 erschienen. Eine Partie dauert 30–45 Minuten.
SpielartGegeneinanderKinderspiel
AnspruchLeicht
Bild: Verlag (ravensburger.de) · Produktseite ↗
Auf einen Blick
- Für wen: Familien mit Kindern ab 6
- Ähnlich wie: Geistertreppe (ebenfalls Würfeln plus Merken); Zicke Zacke Hühnerkacke (Merkspiel, bei dem Kinder Erwachsenen ebenbürtig sind)
- Wissenswert: Spiel des Jahres 1982. Laut Jury sind Kinder beim Merken den Erwachsenen „mindestens ebenbürtig, wenn nicht gar überlegen“. Wer einen Pasch würfelt, darf zaubern – etwa die aktuelle Frage einfach wegzaubern.
So wird gespielt
- Material: Spielplan, 13 Fragekarten (Märchenbilder), 13 Bildscheiben, 13 Kunststoffbäume, 6 Figuren, 2 Würfel, 1 Fee.
- Aufbau: Scheiben fest in die Bäume drücken, Bäume gemischt auf die violetten Bäumchen-Felder; Figuren ins Dorf; Fragekarten gemischt auf den Schlosshof, oberste aufgedeckt.
- Zug: Immer zwei Würfel; jeder Würfel wird einzeln gezogen, beliebig vor- oder rückwärts, aber jeweils die ganze Zahl in eine Richtung. Genau auf eine fremde Figur → diese muss zurück ins Dorf. Genau auf einem blauen Feld darf man heimlich unter den benachbarten Baum schauen.
- Schloss: Genau auf dem Schlüsselfeld ankommen (sonst vorbeiziehen), dann einen Baum als Versteck der gesuchten Sache nennen und heimlich prüfen. Richtig: vorzeigen, Fragekarte behalten, neue Karte aufdecken. Falsch: Baum still zurückstellen, Figur ins Dorf. Wartende Figuren im Schloss werden von neuen Besuchern heimgeschickt.
- Pasch = Zaubern: auf ein freies blaues Feld springen und nachschauen, zum Hufeisen-Feld nach der Brücke vorrücken oder die oberste Frage wegzaubern (neu mischen).
- Spielende: Wer zuerst drei Fragekarten hat, gewinnt.
- Variante „gute Fee“: Wer eine 7 würfelt, erhält die Fee, würfelt sofort erneut und kann nicht heimgeschickt werden, bis jemand anderes eine 7 würfelt.
Stimmen aus Rezensionen
- Jury Spiel des Jahres: Spielplan „wie ein Bilderbuch“; Verbindung von Renn- und Merkspiel mache es zum „idealen Familienspiel“, der Merk-Effekt reduziere den Würfelzufall.
- GIGA (Gregor Elsholz, 06.10.2026, Kaufempfehlung): zeitloses Prinzip, einfache Regeln, gut für Familien mit Grundschulkindern. Kritik: hoher Glücksfaktor durch die Würfel, nichts für Strategie-Fans.
Auszeichnungen
- Spiel des Jahres 1982 (Gewinner); Spiel des Jahres 1981 Auswahlliste
- keine sprachabhängigen Texte
Ausgaben & Erweiterungen
- Keine Erweiterungen. Ausgaben u. a. 30-Jahre-Ausgabe 2011 (mit Fee-Variante), 40-Jahre-Ausgabe 2021, Disney-Ausgabe 2025; Ravensburger führt daneben Sagaland Wintermärchen (22460), Sagaland Disney Edition (25121), Harry Potter Sagaland (20575) und ein Mitbringspiel (23318) (Ravensburger-Suche, 2026-10-14).
- Eigenständige Ableger: Junior Sagaland (287132), Sagaland Mitbringspiel (110525), Wickie Sagaland (455118) u. a. – noch kein eigener Eintrag.
Autor:innen & Verlag
- Autoren: Alex Randolph & Michel Matschoss · Illustration u. a. Walter Pepperle, Wolfgang Scheit, Ulrike Schneiders, Büttner und Plümacher
- Verlag: Otto Maier Verlag / Ravensburger (1981) · deutsche Ausgabe = Original: Ravensburger, aktuell Art.-Nr. 26424, EAN 4005556264247 (Ravensburger-Produktseite, 2026-10-14)
- Märchenhaftes Würfel- und Merkspiel: Gegenstände unter Bäumen merken und zum König ins Schloss laufen
Videos auf YouTube
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