Imperial Settlers

DE RegelEN Rules
Spieler
1–4
Dauer
45–90 Min.
Alter
ab 10
Erschienen
2014
Komplexität
Mittel

Kartenspiel über fünf Runden: Römer, Barbaren, Ägypter oder Japaner bauen aus Fraktions- und allgemeinen Karten ihr Reich, schließen Abkommen für dauerhafte Erträge und zerstören Karten aus der Hand oder Gebäude der Gegner für schnelle Rohstoffe (Regelheft).

Imperial Settlers () ist ein Kennerspiel für 1–4 Personen ab 10 Jahren und ist 2014 erschienen. Eine Partie dauert 45–90 Minuten.

Auf einen Blick

  • Für wen: Kenner
  • Ähnlich wie: keine belegten Vergleiche recherchiert (offen).
  • Wissenswert: Jede Karte hat bis zu drei Verwendungen: bauen, als Abkommen unter das Fraktionstableau schieben oder zerstören.

So wird gespielt

  • Ziel: Nach 5 Runden die meisten Siegpunkte; am Ende zählt jedes allgemeine Gebäude 1, jedes Fraktionsgebäude 2 Punkte.
  • Aufbau: Je Fraktion Tableau und eigenes 30-Karten-Deck, dazu 84 allgemeine Karten; Starthand 2 allgemeine + 2 Fraktionskarten. Für den Einstieg empfohlen: Römer gegen Barbaren zu zweit.
  • Runde: Erkundung (1 Fraktionskarte, dann zweimal Auswahl aus Spielerzahl+1 offenen Karten, zweite Runde rückwärts), Produktion (Tableau, Abkommen, Produktionsgebäude), Aktionen reihum bis alle passen, Aufräumen (nur Lagerbares bleibt).
  • Aktionen: Gebäude bauen (Fraktionsgebäude kosten oft zusätzlich ein eigenes Gebäude), Abkommen schließen (1 Nahrung), Zerstören (1 Zerstörungsmarker für eine Handkarte, 2 für ein gegnerisches allgemeines Gebäude, das zum Fundament wird), Aktionsgebäude nutzen, 2 Arbeiter gegen 1 Rohstoff oder 1 Karte tauschen. Wer gepasst hat, kann nicht mehr angegriffen werden.
  • Fraktionen: Japaner-Karten können zerstört werden; Arbeiter lassen sich als Samurai zum Schutz einsetzen. Verteidigungsmarker erhöhen die Kosten zum Zerstören.
  • Varianten: zwei andere Erkundungs-Verfahren, friedliche Variante ohne Angriffe, Deckbau-Regeln für Erweiterungen.
  • Solo: gegen einen virtuellen Spieler mit 16 Angriffskarten, der zweimal je Runde ein Gebäude zerstört; gewonnen hat, wer mehr Fraktionsgebäude baut, als der virtuelle Spieler Karten sammelt.

Stimmen aus Rezensionen

  • Meeple Mountain (David McMillan, 10.07.2017, meeplemountain.com): Wertung „Excellent“, Lieblingsspiel des Autors; gutes Material, liebevolle Grafik, ausgewogene und unterschiedlich spielende Fraktionen, viel Tiefe; Kritik: zäher Start in Runde 1, Kartenglück, mit Erweiterungen mühsamer Aufbau.

Auszeichnungen

  • 2014 Board Game Quest Awards Bestes Kartenspiel (Gewinner), 2015 Gra Roku Spiel des Jahres für Fortgeschrittene (Gewinner)

Ausgaben & Erweiterungen

  • Deutsche Ausgabe bei Pegasus in zwei Auflagen.
  • Box-Erweiterungen (eigene Dateien, in der Warteschlange): Why Can't We Be Friends, Atlanteans, Aztecs, We Didn't Start The Fire, Amazons, Rise of the Empire, 3 Is a Magic Number.
  • Kleinkram (keine eigene Datei): Fette Beute, dazu viele Einzelpromos (u. a. Council, Marketplace, Ruins, Watchers Guild, Dice Tower Inn, Storage Tiles, Expedition Tokens, Man vs Animals).
  • Andere Spiele: Imperial Settlers: Roll & Write und Imperial Settlers: Empires of the North sind eigenständige Spiele.

Autoren & Verlag

  • Autor: Ignacy Trzewiczek (Solo-Regeln: Maciej Obszański) · Illustration: Tomasz Jędruszek, Jarosław Marcinek, Mateusz Bielski, Rafał Szyma
  • Verlag (Original): Portal Games (2014) · deutsche Ausgabe: Pegasus Spiele. Auf pegasus.de nicht mehr gelistet (Stand 2026-10-15), vermutlich vergriffen.

Videos auf YouTube

Die beliebtesten Videos zu Imperial Settlers, sortiert nach Aufrufen – getrennt nach Sprache des Videos.

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