Warhammer 40,000: Conquest

Kenner▶ 3 VideosStand 15.10.2026
DE RegelEN Rules
Spieler
2
Dauer
30–60 Min.
Alter
ab 14
Erschienen
2014
Komplexität
Mittel

Zwei Kriegsherren ringen um eine Reihe von Planeten im Traxis-Sektor: Jede Runde wählen beide geheim per Drehscheibe, wohin ihr Kriegsherr zieht – wer drei eroberte Planeten mit gleichem Symbol sammelt oder den gegnerischen Kriegsherrn zweimal besiegt, gewinnt (Regelheft).

Warhammer 40,000: Conquest () ist ein Kennerspiel für 2 Personen ab 14 Jahren und ist 2014 erschienen. Eine Partie dauert 30–60 Minuten.

Auf einen Blick

  • Für wen: Kenner · reines Zwei-Personen-Spiel
  • Ähnlich wie: Warhammer: Invasion (ebenfalls Living Card Game im Warhammer-Universum für 2 Spieler, warhammer-invasion.md); weitere Vergleiche nicht belegt.
  • Wissenswert: Sieben Völker schon im Grundset; Karten mit Schild-Symbol können statt gespielt auch abgeworfen werden, um Schaden abzuwehren (Regelheft).

So wird gespielt

  • Ziel: Sofortsieg mit 3 Planeten gleichen Typs (Material, Stützpunkt, Technik) in der eigenen Siegauslage. Sofort verloren hat, wessen bereits angeschlagener („Bloodied“) Kriegsherr erneut besiegt wird oder wer keine Karten mehr im Nachziehstapel hat.
  • Aufbau: Kriegsherr ins Hauptquartier, 7 von 10 Planeten verdeckt in eine Reihe, die ersten 5 aufgedeckt; Starthand und Startressourcen stehen auf dem Kriegsherrn; ein Mulligan erlaubt.
  • Runde in 4 Phasen: 1) Aufmarsch: abwechselnd eine Karte bezahlen und ausspielen (Einheiten an einen Planeten, Unterstützung ins Hauptquartier), eine Aktion nutzen oder passen. 2) Befehl: Beide wählen geheim per Befehlsscheibe einen Planeten für den Kriegsherrn; an jedem Planeten gewinnt der einzige bereite Kriegsherr oder sonst die Mehrheit an Befehlssymbolen bereiter Einheiten – Lohn sind Karten und/oder Ressourcen. 3) Kampf: am ersten Planeten und überall, wo ein Kriegsherr steht; erst Fernkampf, dann reihum je eine Einheit erschöpfen und angreifen; nach jeder Kampfrunde Rückzug möglich. Wer am ersten Planeten gewinnt, nimmt ihn in seine Siegauslage. 4) Hauptquartier: neuer erster Planet, nächsten aufdecken, je 2 Karten und 4 Ressourcen, alles bereitmachen, Initiative wechselt.
  • Schaden: Je Treffer höchstens eine Schildkarte aus der Hand abwerfen; ein Kriegsherr wird beim ersten Besiegen umgedreht und steht erschöpft im Hauptquartier.
  • Deckbau: Kriegsherr plus seine 8 Pflicht-Signaturkarten, mindestens 50 Karten, je Titel bis 3 Kopien, Karten der eigenen Fraktion, neutrale Karten und ein benachbarter Verbündeter laut Bündnisrad (keine „loyalen“ Karten).
  • Solo: nicht vorgesehen.

Stimmen aus Rezensionen

  • Polyhedron Collider (Steve, 08.11.2014, polyhedroncollider.com): „rock solid“, gute Mischung aus Strategie und Taktik, Völker spielen sich wie im Tabletop; Kritik: Grundset reicht nur für je ein Deck pro Fraktion, zum Start schwer zu empfehlen.
  • Theology of Games (Doppelrezension, 23.11.2014, theologyofgames.com): sehr taktisch, abwechslungsreiche Fraktionen, gute Balance und schnelles Spiel; beide Rezensenten empfehlen es.

Ausgaben & Erweiterungen

  • Eine Auflage (2014), Ausgaben u. a. auf Deutsch, Französisch, Spanisch, Italienisch, Polnisch und Chinesisch.
  • Box-Erweiterungen (Deluxe, eigene Dateien, in der Warteschlange): The Great Devourer und Legions of Death.
  • War Packs (keine eigene Datei, laut Regelheft je 60 Karten): 18 Packs, alle auch deutsch bei Heidelberger (2014–2016), z. B. The Howl of Blackmane (162355).

Autoren & Verlag

  • Autoren: Brad Andres, Nate French, Eric M. Lang · Illustration: Víctor Pérez Corbella, Alex Drummond
  • Verlag (Original): Fantasy Flight Games (2014) · deutsche Ausgabe: Heidelberger Spieleverlag 2014; Living Card Game, 2017 eingestellt (siehe Offene Punkte)

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