Schloss Schlotterstein
FamilieStand 14.10.2026
DE RegelEN Rules
Spieler
1–6
Dauer
5–20 Min.
Alter
ab 5
Erschienen
2003
Komplexität
Einsteiger
Gespensterschüler legen ihre Spukprüfung ab: Eine Karte zeigt ein Gemälde, ihr sucht die abgebildete Person in einem der neun Schlossräume und führt das Gespenst mit dem Magnetstab unter dem Schachtelboden dorthin, um sie mit „Buuuuh!“ zu erschrecken – so oft wie möglich, solange die Sanduhr läuft.
Schloss Schlotterstein (HABA) ist ein Familienspiel für 1–6 Personen ab 5 Jahren und ist 2003 erschienen. Eine Partie dauert 5–20 Minuten.
ThemaHorror & GruselHumor
AnspruchEinsteigerSprachunabhängig
Auf einen Blick
- Für wen: Kinder ab 5, auch allein spielbar
- Ähnlich wie: Das magische Labyrinth (ebenfalls Figuren, die per Magnet unter dem Spielbrett geführt werden); Der verzauberte Turm (ebenfalls Magnet-Mechanik)
- Wissenswert: Das Gespenst schwebt „wie von Geisterhand“ durchs Schloss – laut Jury steckt nur ein Metallplättchen und ein Stab mit Magnetspitze dahinter. Wer am schnellsten dreimal „Schloss Schlotterstein“ rufen kann, beginnt. Deutscher Spiele Preis 2003, bestes Kinderspiel.
So wird gespielt
- Material: Schloss aus Schachtelboden, 4 Standfüßen mit Befestigungskugeln und 4 Wänden (9 gleich große Räume, Wände auch anders steckbar), Gespenst, Geisterstab, 36 Gemälde, 9 Raumkärtchen, Sanduhr; als Hindernisse 4 Geisterkugeln, 1 Schatztruhe, 9 Goldstücke.
- Suchhilfe: Gemälde an Steinwänden zeigen Bewohner der Außenwände, an tapezierten Wänden die der Innenwände; man kann nur eine Sorte verwenden, um es leichter zu machen. Hoch hängende Bewohner berührt man an der Wand darunter.
- Spiel 1 „Die Spukprüfung“: Raumkärtchen bestimmt den Start, der linke Nachbar (Gruselgehilfe) deckt ein Gemälde auf und dreht die Sanduhr, sobald man den Raum erkannt hat. Bewohner berühren und „Buuuuhh!“ rufen, dann sofort das nächste Gemälde. Nach Ablauf: erschreckte Gemälde behalten, das letzte geht unter den Stapel. Ende nach je drei Zügen oder wenn alle Gemälde verteilt sind; die meisten Gemälde gewinnen (Gleichstand: gemeinsamer Sieg). Variante: Hindernisse verteilen.
- Spiel 2 „Gruppenspuken“ (kooperativ): je Kind 3 Gemälde (2 Kinder = 6 … 6 Kinder = 18); jedes Kind führt das Gespenst eine Sanduhr lang, alle helfen. Alle Bewohner erschreckt, bevor jeder einmal dran war = gemeinsamer Sieg.
- Spiel 3 „Sieben auf einen Streich“: sieben Gemälde offen, Reihenfolge frei; Ende, wenn keine sieben mehr aufgedeckt werden können. Solo-Variante: mindestens drei von sieben in einer Sanduhr-Zeit.
Stimmen aus Rezensionen
- Jury Kinderspiel des Jahres: „richtig putzig“ und für Kinder faszinierend, wenn das Gespenst wie von Geisterhand gleitet; „detailverliebte Illustrationen“, Hindernisse machen den Wettlauf schwerer; Begleitheft mit sechs Disziplinen als Varianten. Kritik: keine genannt.
- Eine unabhängige Rezension wurde bei der Suche (2026-10-14) nicht gefunden.
Auszeichnungen
- Deutscher Spiele Preis 2003, bestes Kinderspiel (Gewinner); Kinderspiel des Jahres 2003 – Empfehlungsliste; Spiel der Spiele 2003 „Hit für Kinder“ (Empfehlung); Japan Boardgame Prize 2003 nominiert
- keine sprachabhängigen Texte
Ausgaben & Erweiterungen
- Keine Erweiterungen. Ausgaben: niederländische und französische HABA-Ausgabe (2003), mehrsprachige Ausgabe.
- Ableger „Schloss Schlotterstein – Das Kartenspiel“ (2010, 2–4 Spieler, laut Suchergebnis bei Board Game Oracle) – nicht geprüft, kein Eintrag.
Autor:innen & Verlag
- Autoren: Kai Haferkamp & Markus Nikisch · Illustration: Sabine Kraushaar (Regel: „Krausshaar“)
- Verlag: HABA (Habermaaß, 2003, Spiel Nr. 4219) · deutsche Ausgabe = Original; im aktuellen HABA-Sortiment nicht mehr geführt (Produkt-Sitemap haba-play.com, 2026-10-14)
- Spielesammlung mit Magnet-Geschick: ein Gespenst per Stab unter dem Schachtelboden durch ein 3D-Schloss steuern
