Snow Tails

Familie▶ 10 VideosStand 15.10.2026
DE RegelEN Rules
Spieler
2–5
Dauer
45–60 Min.
Alter
ab 10
Erschienen
2008
Komplexität
Leicht

Hundeschlittenrennen, bei dem ihr Karten auf linken Hund, rechten Hund und Bremse legt – die Summe der Hunde minus Bremse ist das Tempo, der Unterschied zwischen den Hunden lässt den Schlitten seitlich driften (Regel).

Snow Tails () ist ein Familienspiel für 2–5 Personen ab 10 Jahren und ist 2008 erschienen. Eine Partie dauert 45–60 Minuten.

Auf einen Blick

  • Für wen: Familie
  • Ähnlich wie: Boardgame.de nennt die Grundmechanik eine Mischung aus Mississippi Queen und Um Reifenbreite.
  • Wissenswert: Wer zu schnell in die Kurve geht, sammelt Beulenkarten, die Platz auf der Hand blockieren – bei der fünften Beule ist der Schlitten Kleinholz. Ausgeglichene Schlitten bekommen Bonustempo in Höhe ihrer Platzierung, Letzte holen also am stärksten auf.

So wird gespielt

  • Aufbau: Strecke aus Start, Geraden, Kurven, Kehren und Ziel (erste Partie: Kurs „The Nutcracker“); Bremse und beide Hunde starten auf 3. Jeder hat ein eigenes Hundedeck (20 Karten, je viermal 1–5), Starthand 5 Karten; wer auf Startplatz 4 bzw. 5 steht, zieht 1 bzw. 2 Karten mehr.
  • Zug in Rennreihenfolge: 1–3 Karten gleichen Werts spielen – auf linken Hund, rechten Hund und/oder Ablage (Bremse wird auf den Wert gesetzt); dann bewegen, dann auf 5 Handkarten auffüllen bzw. abwerfen.
  • Bewegung: Tempo = Hund + Hund − Bremse; Drift = Differenz der Hunde, diagonal zur stärkeren Seite, Zeitpunkt frei wählbar; Tempo 0 oder weniger heißt Stillstand.
  • Bonus: Bei gleichen Hunden (ausgeglichener Schlitten) wahlweise zusätzliche Felder geradeaus in Höhe der eigenen Platzierung, ganz oder gar nicht; nicht im ersten Zug.
  • Gefahren: Je Punkt über dem Kurven-Tempolimit eine Beulenkarte; Auffahren auf einen Schlitten beendet den Zug ohne Nachziehen; Bande kostet eine Beule. Beulen zählen zur Handgröße, können nie abgeworfen werden; eine fünfte Beule scheidet aus.
  • Spielende: Am Rundenende hat gewonnen, wer am weitesten hinter der Ziellinie steht; Gleichstand: Seite mit der Zielflagge.
  • Varianten: Sonderstrecken (Bäumchen, Schlucht, Schneeverwehung), Rennsaison mit 5/3/2/1 Punkten, der wirkungslose „Big Paws“-Spaßmarker für Grübler. Keine Solo-Regel.

Stimmen aus Rezensionen

  • Board Game Quest (Brian Winters, 23.08.2016, boardgamequest.com): 4 von 5 Sternen, gut ausbalanciertes, leicht erlernbares Rennspiel mit Handmanagement, hoher Wiederspielwert durch doppelseitige Streckenteile, witzige Regel; Kritik: wenig Interaktion, Thema wenig aufregend.
  • boardgame.de (Frank Schulte-Kulkmann, 2008, boardgame.de): ideales Familienspiel mit Rennflair; Kritik: Drift-Regeln anfangs gewöhnungsbedürftig, Mechanik eher abgeleitet.

Auszeichnungen

  • 2009 UK Games Expo Best New Boardgame (Gewinner); Nominierungen u. a. Meeples Choice Award 2008, International Gamers Award 2009, Gouden Ludo 2009

Ausgaben & Erweiterungen

  • Fragor 2008 (englisch/deutsch), asmodee 2009 (mehrsprachig), Renegade Game Studios 2015 (englische 3. Ausgabe, neue Grafik von Beth Sobel). Stand 2026-10-15).
  • Kleinkram (keine eigene Datei): The Leap of Death, Polar Plunge Track, Santa's Renegades.

Autoren & Verlag

  • Autoren: Gordon Lamont, Fraser Lamont · Illustration: Judith Lamont, Gordon Lamont, Fraser Lamont, Bertrand Benoit, Stéphane Gantiez, Andrew Bosley, Beth Sobel (Regel der Erstausgabe: „Artwork: Judi Lamont“)
  • Verlag (Original): Fragor Games (2008, englisch/deutsche Erstausgabe) · deutsche Ausgabe: Fragor Games 2008 (zweisprachig, deutsche Übersetzung Henning Kröpke) und mehrsprachige Zweitausgabe asmodee 2009; beide vermutlich vergriffen

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