Greyhounds

FamilieKenner 80 Karten · SleevesStand 27.10.2026
Mitspieler findenNoch keine StimmenSei der Erste – +5 Punkte
DE RegelEN Rules
Spieler
3–4
Dauer
90 Min.
Alter
ab 14
Erschienen
1985
Komplexität
Leicht

Windhundrennen mit Wetten: Jeder hat einen Hund und einen Kartensatz 1–20; alle spielen gleichzeitig verdeckt eine Karte, aber nur der Hund mit der höchsten Karte zieht – um den Abstand zur zweithöchsten; vor jedem der drei immer längeren Rennen wird geheim auf Sieg, Platz und Einlauf gewettet (Regelheft Mattel).

Greyhounds () ist ein Familienspiel für 3–4 Personen ab 14 Jahren und ist 1985 erschienen. Eine Partie dauert 90 Minuten.

Titelbild: Verlag (spiele4us.de) · Produktseite ↗

Auf einen Blick

  • Für wen: Familie und Kenner
  • Ähnlich wie: keine im Bestand geprüft.
  • Wissenswert: Mit Greyhounds kam Hans im Glück erstmals auf die Auswahlliste zum Spiel des Jahres 1986 – laut Verlagsgeschichte der erste Auftritt vor größerem Publikum.

So wird gespielt

  • Material: 1 Spielplan (Rennbahn mit Wett-Tabelle), 4 Kartensätze in 4 Farben (je 1–20), 8 Rennhunde (je 2 einer Farbe), Spielgeld (5000, 1000, 500, 100 Pfund), Spielanleitung; Notizblätter für die Wetten.
  • Ziel: Nach drei Rennen das meiste Geld.
  • Basisspiel (4 Spieler), Aufbau: Jeder nimmt zwei Hunde einer Farbe (einer an den Start), den Kartensatz seiner Farbe, 6.000 Pfund und ein Notizblatt. Jeder teilt seine Karten in 1–10 und 11–20, mischt beide getrennt und zieht aus jedem Stapel 3 × 3 Karten; je ein hoher und ein niedriger Dreierstapel ergeben drei Rennstapel zu 6 Karten (2 Karten bleiben übrig).
  • Rennen: erstes Rennen 1 Runde, zweites 2, drittes 3 Runden. Vor jedem Rennen legen alle ihren Rennstapel offen aus; die Summen bestimmen die Reihenfolge auf der Wett-Tabelle (Gleichstand: höchste, dann zweithöchste Karte) und damit die Quoten. Jeder schließt geheim eine bis drei verschiedene Wetten ab – Sieg, Platz (unter den ersten zwei), Einlauf (die beiden ersten Hunde) –, bei drei Wetten mindestens 500, höchstens 2.000 Pfund.
  • Ziehen: Je Rennen legt jeder eine Karte verdeckt ab; die übrigen fünf werden immer wieder aufgenommen. Alle spielen verdeckt eine Karte; solange alle Hunde gleichauf sind, wird gleichzeitig aufgedeckt. Im ersten Rennen zieht nur der Hund mit der höchsten Karte, um die Differenz zur zweithöchsten (gleich hohe Karten ziehen den Abstand zur nächstniedrigeren, vier gleiche = Patt). Danach spielt der Führende zuerst, die anderen folgen nach Platzierung. Im zweiten Rennen ziehen die beiden höchsten Karten (Abstand zur dritthöchsten), im dritten die drei höchsten (Abstand zur niedrigsten). Überrundung: Kommt der führende Hund vor den letzten, scheidet dieser aus.
  • Rennende und Auszahlung: Das Rennen endet, wenn drei Hunde im Ziel sind. Preisgelder 1.500 / 1.000 / 500 Pfund, dann Einsätze an die Kasse und Auszahlung nach Quoten: Sieg 3:1, 5:1, 8:1, 10:1 (Hund auf Feld 1–4), Platz –, 2:1, 3:1, 4:1, Einlauf 3:1 (1,2) bis 12:1 (3,4).
  • Zu dritt: Ein besitzerloser „Dummy“ läuft mit, nur seine „10“ wird aufgedeckt – er hat immer Geschwindigkeit 10, auf ihn kann gewettet werden.
  • Erweiterte Version (für erfahrene Spieler): Ein Spieler ist Buchmacher (24.000 Pfund, zu dritt 18.000; vier Hunde für die Wett-Tabelle, dazu ein eigener Rennhund). Jeder zieht verdeckt 3 hohe und 3 niedrige Karten fürs dritte Rennen und wählt aus dem Rest je 5 Karten für Rennen 1 und 2 mit höchstens 50 Punkten Summe; 4 Karten fallen weg. Der Buchmacher setzt die Quoten nach eigenem Ermessen, sieht die Wettscheine und versucht mit seinem Hund, wenig auszahlen zu müssen; im dritten Rennen wird verdeckt gesetzt. Geht der Buchmacher oder ein Wetter bankrott, endet das Spiel sofort (die Wetten werden noch ausgezahlt).

Stimmen aus Rezensionen

  • Spiel des Jahres, Jury-Text: Der Buchmacher muss „gegen alle anderen“ antreten und das Rennen so beeinflussen, dass wenig ausgezahlt wird – „Einer gegen alle“. Man müsse „von vornherein die eigene Chance“ erkennen und die Zugtaktik darauf einstellen; man könne auch auf fremde Hunde setzen.
  • Weitere Rezension nicht gefunden (2026-10-27).

Auszeichnungen

  • Spiel des Jahres 1986: Auswahlliste/Empfehlung.

Ausgaben & Erweiterungen

  • Hans im Glück 1985 (Erstausgabe, maschinengeschriebene Regel mit Buchmacher als Kernregel; Spiel zu dritt mit Dummy und 18.000 Pfund für den Buchmacher).
  • Mattel 1987/1988 (überarbeitet, mit Basisspiel ohne Buchmacher und erweiterter Version). Italienischer Titel: „Canodromo“.
  • Kleinkram: „Greyhounds Profi-Spiel“ – weil der Autor die Quoten der Erstausgabe nachträglich für unpassend hielt (nicht geprüft).

Autoren & Verlag

  • Autor: Bernd Brunnhofer (Mitgründer von Hans im Glück) · Grafik: Bernd Brunnhofer
  • Verlag (Original, Jahr): Hans im Glück, 1985 · deutsche Ausgabe: Hans im Glück 1985 (Erstausgabe), überarbeitete Ausgabe bei Mattel (Regel „© by MATTEL GmbH, 6072 Dreieich, 1987“; Spiel-des-Jahres-Datenbank: „ab 1988 überarbeitete Version bei Mattel“). Vergriffen.

Kartenhüllen (Sleeves) für Greyhounds

80 Karten. Gilt für: Mattel 1987.

Maß noch unbekannt 80 Rennkarten (4 Sätze je 1–20) – hier fehlt uns noch eine verlässliche Angabe; bitte vor dem Kauf nachmessen.

Packungen aufgerundet, Erweiterungen nicht mitgezählt. Kartenzahl laut Regelheft, Kartenmaß laut Verlag bzw. Sleeve-Hersteller (Stand 27.10.2026). Mit * markierte Links sind Partnerlinks: Kaufst du darüber, bekommen wir eine kleine Provision, der Preis bleibt gleich. Alle Spiele und Sleeve-Größen im Überblick →

Quellen