Macao
Spieler
2–4
Dauer
50–100 Min.
Alter
ab 12
Erschienen
2009
Komplexität
Mittel
Als portugiesische Abenteurer im Macao des 17. Jahrhunderts wählt ihr jede Runde zwei von sechs Würfeln – ihre Farbe und Augenzahl bestimmen, wie viele Aktionssteine ihr bekommt und wie viele Runden ihr darauf warten müsst (Regel).
Macao () ist ein Kennerspiel für 2–4 Personen ab 12 Jahren und ist 2009 erschienen. Eine Partie dauert 50–100 Minuten.
SpielartGegeneinander
AnspruchMittelMittel viel Text
Auf einen Blick
- Für wen: Kenner
- Ähnlich wie: keine belegten Vergleiche recherchiert (offen).
- Wissenswert: Eine hohe Sechs bringt viele Aktionssteine – aber erst in sechs Runden. Wer in einer Runde keinen einzigen Aktionsstein zur Verfügung hat, kassiert drei Minuspunkte.
So wird gespielt
- Aufbau: Stadt mit 30 Stadtteilen (24 Waren-, 6 Jokerplättchen), Stadtmauer als Zugreihenfolge, 8 europäische Häfen, Tributleiste; 24 Ämter- und 96 Bauwerke-/Personenkarten. Jeder hat Tableau mit 5 Kartenplätzen, Windrose, Schiff, 12 Besitzmarker, 5 Goldmünzen. Vor Spielbeginn je eine Startkarte und erste Aktionssteine.
- 12 Runden à 3 Phasen: 1) Karten: 4 Bauwerke-/Personenkarten neben die 2 Ämterkarten der Runde, Tributwert (Gold gegen Prestige) aus den Kartenzahlen bilden, reihum eine Karte aufs Tableau (sechste Karte = Strafmarker). 2) Würfel: 6 farbige Würfel, jeder wählt zwei und legt so viele Aktionssteine an das passende Feld der Windrose; dann Windrose drehen – nur die Steine am Pfeil sind nutzbar. 3) Aktionen in Mauerreihenfolge.
- Aktionen: Karten aktivieren (genaue Farbkosten), einen Stadtteil nehmen (Ware aufs Schiff, Joker als Aktionsstein oder 3 Gold), einmal auf der Mauer vorrücken (1/3/5 … Steine), Schiff bewegen (1 Stein je Feld) und Waren in passenden Häfen liefern, einmal Prestige zum Tributwert kaufen, aktivierte Karten nutzen; ungenutzte Steine verfallen.
- Spätphase: Ab Runde 8 werden hohe Würfelwerte auf 1 gedreht, in Runde 12 alle.
- Ende: Jede nicht aktivierte Karte auf dem Tableau wird Strafmarker (−3 je Marker), Spielende-Karten werten, 2 Punkte je Besitzmarker im größten eigenen Stadtgebiet. Gleichstand: weiter vorn auf der Mauer.
- Solo: keine Solo-Regel.
Stimmen aus Rezensionen
- boardgame.de (Frank Schulte-Kulkmann, 2010, boardgame.de): „another gem in the long history of ALEA games“, durchdachtes Material, viel Abwechslung durch die Karten, starke Kartenkombinationen, Windrose als reizvolle Planung; Kritik: kaum Interaktion, erste Spielhälfte kann sich ziehen, zu zweit schwächer.
- boardgaming.com (laut Suchauszug, boardgaming.com): viele Wege zum Sieg; Kritik: Grübeln bei vier Personen, schwaches Thema, unterschiedlich starke Karten.
Auszeichnungen
- innovativstes Spiel), International Gamers Award 2010, Boardgames Australia Awards 2010, JoTa 2010, MinD-Spielepreis 2011
Ausgaben & Erweiterungen
- Einzige deutsche Ausgabe alea 2009; keine Neuauflage gefunden.
- Keine offiziellen Erweiterungen.
Autoren & Verlag
- Autor: Stefan Feld · Illustration: Julien Delval, Harald Lieske
- Verlag (Original): alea/Ravensburger (2009), große alea-Schachtel Nr. 13 · deutsche Ausgabe: alea 2009 – vergriffen laut einer Kundenrezension bei Amazon; englisch bei Rio Grande Games (2010), niederländisch bei White Goblin Games
Videos auf YouTube
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