Hawaii
Spieler
2–5
Dauer
60 Min.
Alter
ab 13
Erschienen
2011
Komplexität
Mittel
Über 5 Runden zieht jeder seinen Häuptling über die Hauptinsel, kauft mit Muscheln Hütten, Früchte, Surfer, Tänzerinnen, Götter, Kahunas und Tikis und baut daraus bis zu 5 Dörfer; die Preise werden jede Runde neu ausgelost (Regelheft).
Hawaii () ist ein Kennerspiel für 2–5 Personen ab 13 Jahren und ist 2011 erschienen. Eine Partie dauert 60 Minuten.
SpielartGegeneinander
AnspruchMittelSprachunabhängig
Auf einen Blick
- Für wen: Kenner
- Ähnlich wie: keine belegten Vergleiche recherchiert (offen).
- Wissenswert: Ein Dorf ohne überragendes Tiki fällt bei der Schlusswertung komplett weg. Wer seine Runde früh beendet, darf sich den besten Platz in der Zugreihenfolge aussuchen.
So wird gespielt
- Aufbau: Spielplan aus 6 Puzzleteilen mit 10 zufällig gelegten Orten; 126 Ortsplättchen (Seite I/II), 12 Götter, 10 Inseln; Preisplättchen (2–6) werden je Ort aus dem Beutel gezogen. Übersteigt die Summe den Aufdruck des Ortes, wandert das letzte Plättchen als Fisch an den Strand.
- Zug der Häuptlinge: Reihum nach Zugreihenfolge, nicht im Uhrzeigersinn. Jeder Schritt (auch Stehenbleiben) kostet 1 Fuß, zurück zum Strand ist frei. Am Ort muss man genau 1 Plättchen kaufen und ein Preisplättchen nehmen: einfacher Preis für Seite I, doppelter für die stärkere Seite II (bei Kahunas/Tikis 2 Stück).
- Strand: Fischen (Fischplättchen gegen Füße, Platz auf Booten nötig), Inseln besuchen (sofort Punkte plus Belohnung, Füße auf Schiffen) oder sich auf die Zugreihenfolge stellen und damit die Runde beenden.
- Rundenende: Alle Preis- und Fischplättchen addieren; wer die Zahl des Rundenanzeigers erreicht, punktet (Platz 1, Platz 2, Rest). Danach neue Muscheln und Füße – die Grundausstattung sinkt von Runde zu Runde.
- Früchte ersetzen Muscheln oder Füße (nicht gemischt). Dorfregel: nie zwei gleiche Plättchen und höchstens ein Gott je Dorf. Götter wie Pele (billigere Züge), Lono (Bonuspunkte), Laka und Kanaola (Endwertung).
- Schlusswertung: nur Dörfer, die von mindestens einem Tiki überragt werden; Kahunas, Bewässerung (1–10 Punkte für 1–4 Früchte), Hula-Tänzerinnen (Punkte je Plättchen im Dorf), Langhütte II (5 Punkte) und Götter.
- Solo: keine Solo-Regel.
Stimmen aus Rezensionen
- Kulkmann's G@mebox (Marco Klasmeyer, boardgame.de): viele Wege, keine feste Siegstrategie, „one of the strategy highlights of the SPIEL '11“; zu viert/fünft herrscht Mangel, oft muss man umplanen, zu zweit weniger Konkurrenz.
- Reich der Spiele (Johannes Halbig, 18.08.2012, reich-der-spiele.de): abwechslungsreich, verschiedene Siegstrategien, in allen Besetzungen gut; Kritik: aufwendiger Aufbau, kleinere Regelmängel (Verlag liefert zweiseitiges Blatt „Klarstellungen“), schrumpfender Nachschub verlangt Vorsicht.
Auszeichnungen
- Kennerspiel des Jahres 2012: Empfehlungsliste; Deutscher Spiele Preis 2012: Platz 3; Nominierungen: Meeples' Choice 2011, International Gamers Award 2012, Boardgames Australia Awards.
Ausgaben & Erweiterungen
- Deutsche Ausgabe nur von 2011, keine Neuauflage (Stand 2026-10-15).
- Kleinkram: Kamapua'as Gunst: neuer Gott Kamapua'a, 2 Inseln, neue Fischplättchen.
Autoren & Verlag
- Autor: Gregory (Greg) Daigle · Illustration: Dennis Lohausen
- Verlag (Original): Hans im Glück (2011) · deutsche Ausgabe: Hans im Glück 2011. Weitere Ausgaben: Rio Grande Games (englisch 2012), Filosofia (französisch 2012), 999 Games (niederländisch 2012), Z-Man Games (englisch 2. Auflage 2015).
Videos auf YouTube
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