Betrayal at House on the Hill

FamilieKenner▶ 20 VideosStand 15.10.2026
DE RegelEN Rules
Spieler
3–6
Dauer
60 Min.
Alter
ab 12
Erschienen
2004
Komplexität
Leicht

Gemeinsam erkundet ihr ein Spukhaus, das aus zufällig gezogenen Raumplättchen erst entsteht – bis ein Omen den „Spuk“ auslöst, einer zum Verräter wird und beide Seiten getrennt geheime Ziele aus zwei Büchern lesen (Regelheft).

Betrayal at House on the Hill () ist ein Familienspiel für 3–6 Personen ab 12 Jahren und ist 2004 erschienen. Eine Partie dauert 60 Minuten.

Auf einen Blick

  • Für wen: Familie/Kenner (thematisches Gruselspiel mit viel Würfelglück)
  • Ähnlich wie: keine belegten Vergleiche recherchiert (offen).
  • Wissenswert: Der Startspieler ist, wessen Figur als Nächstes Geburtstag hat – das Datum steht auf der Charakterkarte. Welcher der 50 Spukfälle kommt, ergibt sich aus Omen und Raum in einer Tabelle; der Spukentdecker ist nicht zwingend der Verräter.

So wird gespielt

  • Material: 44 Raumplättchen plus Startplättchen, 6 doppelseitige Charakterkarten (12 Abenteurer), 8 Würfel (Seiten 0/1/2), 80 Karten, 149 Marker.
  • Vor dem Spuk: Bewegung bis zum Tempo-Wert; wer durch eine freie Tür geht, zieht das nächste passende Raumplättchen (Keller, Erd-, Obergeschoss). Räume mit Symbol: Bewegung endet, Ereignis, Gegenstand oder Omen ziehen. Vor dem Spuk gibt es weder Tod noch Angriffe.
  • Spukwurf: Nach jedem gezogenen Omen 6 Würfel; liegt das Ergebnis unter der Zahl aller bisher gezogenen Omen, beginnt der Spuk.
  • Spuk: Verräter liest den Folianten außerhalb des Raums, Helden die Überlebenshinweise; danach Heldenzüge, Verräterzug und Monsterzug. Eigenschaften auf dem Totenkopf bedeuten Tod. Kampf: beide würfeln Stärke, Differenz ist Schaden; ab 2 Schaden darf man stattdessen stehlen. Gegner im Raum kosten 1 zusätzliche Bewegung.
  • Verräter und Monster: Verräter ignoriert negative Raumeffekte und darf Ereignisse ablehnen; Monster würfeln ihre Bewegung, werden meist nur betäubt. Einige Fälle haben einen geheimen Verräter.
  • Ende: Die Seite, die zuerst ihr Ziel erfüllt, gewinnt; bei den Helden muss mindestens einer überleben.
  • Solo: keine Solo-Regel.

Stimmen aus Rezensionen

  • What's Eric Playing? (Eric, 13.07.2015, whatsericplaying.com): 9/10 für die 2. Edition, viel Spaß, Horrorfilm-Gefühl, wachsendes Haus, rund 50 Szenarien; Kritik: stark glücksabhängig, schlecht ausbalanciert, schwache Szenarien, wackelige Clips. Fazit: „Play it for fun, don’t play it to win.“
  • Hexagamers (Ryan, 18.01.2017, hexagamers.com): einzigartiger Wechsel von Erkundung zu Verräter gegen Überlebende; Kritik: Materialqualität, manche Spukfälle kaum gewinnbar.

Auszeichnungen

  • 2005 Japan Boardgame Prize Best Advanced Game (Nominierung)

Ausgaben & Erweiterungen

  • 1. Edition 2004, 2. Edition 2010 (korrigierte Raumplättchen, englischer Nachdruck 2021), deutsche 2. Edition Asmodee 2019.
  • 3. Edition (2022, Avalon Hill/Hasbro; dazu eine Begleit-App von Hasbro. Bei Bedarf eigener Eintrag.
  • Box-Erweiterung: Widow's Walk – eigene Datei, in der Warteschlange.
  • Kleinkram: Promokarten Green Devil Face & Snake, Flash Freeze & Death Curse (461376), Santa & Minsc (352570).

Autoren & Verlag

  • Autoren: Bruce Glassco, Rob Daviau, Bill McQuillan, Mike Selinker, Teeuwynn Woodruff · Illustration: Dennis Crabapple McClain, Christopher Moeller, Peter Whitley; Schachtel 2. Edition: Shelly Wan (Regelheft)
  • Verlag (Original): Avalon Hill/Wizards of the Coast (2004), 2. Edition 2010 · deutsche Ausgabe: 2. Edition, Asmodee 2019; deutsches Regelheft von Wizards of the Coast/Hasbro

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