Erweiterung zu Agricola

Agricola: Mini-Erweiterungen

Stand 15.10.2026
DE RegelEN Rules
Spieler
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Dauer
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Alter
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Erschienen
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Komplexität
Anspruchsvoll

Agricola lebt von seinen Karten – fünf Decks mit je 120 bis 168 neuen Anschaffungen und Ausbildungen machen jede Partie anders, die Elternkarten helfen Neulingen, und für die alte Ausgabe gibt es ein Dutzend Länder- und Spaßdecks bis hin zu Aliens im Steinbruch.

Agricola: Mini-Erweiterungen (Lookout Spiele) ist eine Erweiterung.

Bild: Verlag (lookout-spiele.de) · Produktseite ↗

Für wen lohnt sie sich?

  • Agricola lebt von seinen Karten – fünf Decks mit je 120 bis 168 neuen Anschaffungen und Ausbildungen machen jede Partie anders, die Elternkarten helfen Neulingen, und für die alte Ausgabe gibt es ein Dutzend Länder- und Spaßdecks bis hin zu Aliens im Steinbruch.
  • Die Decks lohnen sich für Vielspieler, die das Grundspiel schon oft gespielt haben; die Elternkarten (Consul Dirigens) sind ein Weg, gemischte Runden auszugleichen.
  • Wissenswert: Ein Deck macht Bielefeld zum Thema – „dieses Kartenset ist Fakt“ (Lookout).

Autoren & Verlag

  • Erweiterung zu: Agricola (Grundspiel nötig: ja). Zwei Welten: Die Decks Artifex bis Ephipparius gehören zur überarbeiteten Edition 2016; die übrigen Teile wurden für die Ausgabe 2007 gemacht. Laut Lookout-FAQ (auf jeder Deck-Seite) ist das Mischen von alter und neuer Edition nur „bedingt“ möglich und nur „Profis“ zu empfehlen.
  • Autor: Uwe Rosenberg (Decks der alten Ausgabe teils von Fans, siehe unten) · Illustration: Klemens Franz (atelier198) · Verlag: Lookout Spiele, deutsche Fassungen jeweils bei Lookout
  • Regelheft DE: Regel-Ergänzung A–D-Decks (1 S., DE/EN) lookout-spiele.de (PDF) · Consul Dirigens (6 S.) lookout-spiele.de (PDF) · Ephipparius (1 S.) lookout-spiele.de (PDF) · X-Deck (1 S.) lookout-spiele.de (PDF) · Die Moorbauern 2009 (8 S.) lookout-spiele.de (PDF) – alle vollständig; die Moorbauern-Regel hat verschlüsselten PDF-Text und wurde als Bild gerendert gelesen.
  • Regelheft EN: lookout-spiele.de (PDF) (Consul Dirigens) und lookout-spiele.de (PDF) (Moorbauern 2009); die Deck-Ergänzung ist zweisprachig.

Kartendecks zur überarbeiteten Edition (2017–2023)

  • Gemeinsame Regel: Jedes Deck kann allein oder mit anderen Decks gemischt gespielt werden; die Grundregeln ändern sich nicht. Bis zu 6 Personen mit der Erweiterung für 5 und 6 Spieler. Die Regel-Ergänzung erklärt die „uneingeschränkte Aktion Aussäen“: keine Begrenzung der Äcker, übliche Menge je Sorte, jede übliche Sorte erlaubt.
  • Artifex-Deck: 120 Karten, 60 kleine Anschaffungen und 60 Ausbildungen; laut Lookout die erste Kartenerweiterung der überarbeiteten Edition.
  • Bubulcus-Deck: 120 Karten; ergänzt laut Lookout die fehlenden Nummern der B-Karten des Grundspiels.
  • Corbarius-Deck und Dulcinaria-Deck: je 120 Karten, laut Lookout fast nur neue Kartenideen; mit Einschränkungen auch mit älteren Ausgaben spielbar.
  • Consul Dirigens-Deck: 96 Karten (je 24 C- und D-Anschaffungen und -Ausbildungen), die vorher den WizKids-Miniaturen beilagen, plus 24 Elternkarten als Mini-Erweiterung. Jeder bekommt 2 Mutter- und 2 Vaterkarten und behält je eine: Die Mutter legt eine Ressource auf ein Rundenfeld (z. B. einen kostenlosen Stall in Runde 2) und hat eine Bruchzahl, die Gleichstände auflöst; der Vater stellt eine Aufgabe mit drei Belohnungsstufen. Das macht das Spiel etwas leichter; Erfahrene können als Handicap ohne Elternkarten spielen. Mit diesem Deck sind laut Regel die vier Decks A bis D vollständig (je 168 Karten: 001–084 kleine Anschaffungen, 085–168 Ausbildungen „1+“, „3+“ und „4+“), genug für eine „Kampagne“ aus 3 Partien ohne doppelte Karte.
  • Ephipparius-Deck: 168 Karten (84 kleine Anschaffungen, 84 Ausbildungen), laut Lookout von Fans entwickelt und die größte Kartenerweiterung. Neue Regel: Manche Karten setzen eine Person aus dem Vorrat ein; sie kann jedes Aktionsfeld nutzen und kehrt in der Heimkehrzeit in den Vorrat zurück.
  • WizKids-Miniaturen: je 5 bemalte Figuren in einer Spielerfarbe und Teaser-Karten aus Corbarius, Dulcinaria und Consul Dirigens (laut Lookout je Set 20 andere Karten). Lookout stellt eine Liste bereit, welche Karte in welchem Set lag.

Promos zur überarbeiteten Edition

  • Wechselbälger: 5 Karten, mit 5 anderen kleinen Anschaffungen zu einem Extrastapel gemischt; bei Familienzuwachs zieht man eine Karte, ein Wechselbalg hängt dann am neuen Familienmitglied.
  • Agricola in Newdale: 6 Karten; jeder wählt eine Sonderfähigkeit, die einmal pro Partie nutzbar ist.
  • 15 Jahre Agricola: Sammlerbox (Lookout 2022): leere, sprachneutrale Aufbewahrungsbox mit Inlay, 2 Sortier-Trays und Kartenbox für etwa 900 Karten; laut Lookout zuerst nur am Messestand der SPIEL '22, Reste im Lookout-Shop. Enthält kein Spielmaterial.

Die Moorbauern, 1. Ausgabe (Lookout 2009)

  • Erste Erweiterung zur Ausgabe 2007 (Regel: „Die Moorbauern ist die erste Erweiterung“, © 2009); laut Lookout gibt es eine überarbeitete Fassung zur Edition 2016. Inhalt laut Regel: 2 Spielplanergänzungen, Krankenstation, 25 Pferde, 27 Brennwerte, 42 Moor-/Waldplättchen, 6 Äcker, 10 Sonderaktionskarten, 14 große und 118 kleine Anschaffungen in 2 Decks, 9 Startkarten.
  • Regeln: 3 Ausbaustufen (1 ohne Handkarten, 2 mit 7 kleinen Anschaffungen, 3 als Variante mit Ausbildungen). Jeder legt 3 Moor- und 5 Waldplättchen laut Startkarte auf den Hof. Sonderaktionen kosten keine Person: Torf stechen (3 Brennwerte), Brandroden (Wald wird Acker), Holz fällen (2 Holz), Pferdemarkt, Arbeitsmarkt, Schwarzmarkt, Schwarzarbeit; eine schon genutzte Karte kann ein Mitspieler für 2 Nahrung erneut nehmen.
  • Heizen: In jeder Ernte 1 Brennwert je Holzhüttenraum (Lehmhütte 1 weniger, Steinhaus 2 weniger); Holz lässt sich jederzeit 1:1 in Brennwerte tauschen. Fehlende Brennwerte bringen Bettmarken; kranke Personen können nur die Krankenstation nutzen und zählen am Ende 1 statt 3 Punkte.
  • Wertung: 1 Punkt je Pferd (ohne Obergrenze), −1 ohne Pferd; Felder mit Moor oder Wald gelten als genutzt. Solo-Ziel: 65/70/72 Punkte je nach Stufe.

Kleinere Erweiterungen der Ausgabe 2007

  • Im Wandel der Jahreszeiten: Postkarte, Gratisbeigabe der SPIEL 2008. Jede Runde gilt eine Jahreszeit mit eigenem Aktionsfeld (Frühling Aussäen/Vermehren, Sommer Urlaub mit Punkten, Herbst Ernte/Gemüse, Winter Familienzuwachs ohne Platz) und kleinen Änderungen bei Rohstoffen.
  • Z-Deck / Z-Booster: 24 Karten (12 Ausbildungen, 12 kleine Anschaffungen) von Hanno Girke, Melissa Rogerson und Uwe Rosenberg.
  • X-Deck: 24 Karten, augenzwinkernde Alien-Erweiterung. Ab dem ersten Steinbruch (Runden 5–7) zieht jeder, der diese Aktion nimmt, eine Alien-Karte: Aktionsfelder, Händler aus dem Weltall, Anschaffungen, Ereignisse und eine Ausbildung.
  • Ö-Deck / Ö-Booster: 24 Karten rund um Österreich.
  • CZ-Deck: 24 Karten zum Thema Tschechien.
  • Gamers' Deck: 120 Karten (59 Anschaffungen, 60 Ausbildungen), entworfen von Nutzern von play-agricola.com; laut Lookout zum Mischen mit E/I/K empfohlen.
  • Tannenbäumchen-Deck: 24 Karten mit Sagengestalten rund um den Wald.
  • WM-Deck: 115 Karten in 5 Mini-Decks, entworfen für die erste Agricola-Weltmeisterschaft 2011 in Wien.
  • Niederlande-Deck, Belgien-Deck, Frankreich-Deck: je 120 Karten (60 Anschaffungen, 60 Ausbildungen) mit Gemälden aus dem jeweiligen Land.
  • Pi-Deck: 24 Karten von play-agricola.com, die ungewöhnlichsten Karten aus demselben Projekt wie das WM-Deck.
  • Bielefeld-Deck: 24 neue Karten (13 Anschaffungen, 11 Ausbildungen) zur Stadt Bielefeld, von Michael Speckmann.
  • Glonnacker: Sonderacker zum 90. Geburtstag von Erwin Glonnegger; kostet extra Nahrung, beim Aussäen kommen 1 Getreide und 1 Gemüse darauf.
  • L-Deck: Sammelname für die laufend nummerierten Promokarten (laut Lookout bisher etwa 92 Karten, 2008–2019), meist gratis auf Messen.