Santiago de Cuba

FamilieKenner▶ 14 Videos🎮 Digital spielbarStand 15.10.2026
DE RegelEN Rules
Spieler
2–4
Dauer
40–75 Min.
Alter
ab 10
Erschienen
2011
Komplexität
Mittel

Ein gemeinsames Auto fährt im Kreis an neun Einheimischen und dem Hafen vorbei: Wer am Zug ist, fährt es weiter (jede Station über die erste hinaus kostet einen Peso), nutzt den Einwohner, stellt dann seine Figur in ein passendes Gebäude – und im Hafen beliefern alle das Schiff mit Waren für Siegpunkte (Regelheft).

Santiago de Cuba () ist ein Familienspiel für 2–4 Personen ab 10 Jahren und ist 2011 erschienen. Eine Partie dauert 40–75 Minuten.

Bild: Verlag (eggertspiele.de) · Produktseite ↗

Auf einen Blick

  • Für wen: Familien mit Spielerfahrung und Kenner, die ein kurzes Taktikspiel suchen
  • Ähnlich wie: Cuba (gleiche Spielwelt, laut Kulkmann's G@mebox langsamer und umfangreicher).
  • Wissenswert: Weil alle dasselbe Auto fahren, bestimmt jeder Zug, welche Einwohner der nächste Spieler billig erreicht. Der Taschendieb El Zorro lässt jeden Mitspieler etwas abgeben (Regelheft).

So wird gespielt

  • Material: 12 Gebäude, 9 Cubaner, 5 Spezialwürfel, je 8 Waren von sechs Sorten (inkl. Holz), Auto, Schiffsplättchen, Sichtschirme.
  • Aufbau: Gebäude und Cubaner zufällig verteilen (jede Partie anders), Auto im Hafen, Warenwert auf 2; jeder erhält 3 Pesos, 2 Siegpunkte sowie je 1 Zuckerrohr, Tabak und Zitrusfrüchte. Die Nachfrage des Schiffes: 5 Würfel werfen, 4 davon auf das Schiff legen.
  • Zug: A) Auto im Uhrzeigersinn ziehen und Cubaner nutzen (z. B. 2 Tabak, 2 Holz, 2 SP, 3 Pesos; Anwalt Alonso nimmt Gebäude in Besitz) oder in den Hafen fahren. B) Eigene Figur auf ein freies Gebäude der passenden Blumenfarbe stellen und es nutzen (Bank, Casino, Kirche, Brennerei, Zigarrenfabrik, Schwarzmarkt, Café, Zollamt, Hafenamt, Kontor, Sägewerk, Zeitungsverlag). Steht man auf einem fremden Gebäude, bekommt der Besitzer 1 SP.
  • Hafen: Lieferrunde, reihum je eine Warensorte bis zur Nachfrage; 2–4 SP je Ware, Holz ersetzt eine Sorte für 1 SP. Bleibt Nachfrage offen oder wird der Hafen übersprungen, steigt der Warenwert; über die 4 hinaus legt das Schiff sofort ab.
  • Spielende: sofort mit Abfahrt des 7. Schiffes; je 3 übrige Waren = 1 SP, Geld zählt nicht. Gleichstand: mehr Waren, dann mehr Pesos.
  • Solo: keine Solo-Regel.

Stimmen aus Rezensionen

  • Kulkmann's G@mebox (Frank Schulte-Kulkmann, 2012, boardgame.de): viele gute Ideen in kleiner Schachtel, Abwägen zwischen langfristigen Zielen und schnellen Gewinnen, hohes Tempo; flotter als Cuba; „G@mebox Star“.
  • Eggertspiele.de (privater Spieleblog von Kilian Eggerts, nicht der Verlag, eggertspiele.de): Plättchen gut bebildert und selbsterklärend; Kritik: zu kleiner Sichtschirm, langfristige Planung wird oft von Mitspielern durchkreuzt, zu zweit oder zu viert besser als zu dritt.

Auszeichnungen

  • 2013 Hungarian Board Game Award (Gewinner)

Ausgaben & Erweiterungen

  • Deutsch/englische Ausgabe 2011 (eggertspiele/Pegasus); dazu englische, französische und spanische 2011, griechische 2012, polnische, ungarische und russische 2013, chinesische 2016.
  • Kleinkram: vier Promo-Erweiterungen vom Festival Internacional de Juegos de Córdoba 2013: El taxi, La manifestación, La revolución, La siesta.

Autoren & Verlag

  • Autor: Michael Rieneck · Illustration: Michael Menzel
  • Verlag (Original): eggertspiele (2011), Vertrieb Pegasus Spiele · deutsche Ausgabe: eggertspiele/Pegasus 2011, zweisprachig Deutsch/Englisch. Auf pegasus.de nicht mehr zu finden (Suche ohne Treffer, Stand 2026-10-15) – vermutlich vergriffen.
  • Eigenständiges Spiel aus der Cuba-Familie (mit „Cuba“ und „Havanna“), unabhängig vom Grundspiel Cuba spielbar; nicht zu verwechseln mit Santiago.

Videos auf YouTube

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