Asara
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DE RegelEN RulesSpieler
2–4
Dauer
45–60 Min.
Alter
ab 9
Erschienen
2010
Komplexität
Leicht
Im orientalischen Land der tausend Türme kaufen Baumeister über vier Jahre Turmteile in fünf Farben und setzen sie zu möglichst vielen und hohen Türmen zusammen – jede Aktion kostet eine Einkäufer-Karte, und wer in einem Bereich zuerst legt, gibt allen anderen dort die Kartenfarbe vor (Regelheft S. 1–2).
Asara () ist ein Familienspiel für 2–4 Personen ab 9 Jahren und ist 2010 erschienen. Eine Partie dauert 45–60 Minuten.
SpielartGegeneinander
AnspruchLeichtSprachunabhängig
Auf einen Blick
- Für wen: Familie mit Anspruch, Profivariante für Kenner
- Ähnlich wie: Torres (gleiche Autoren, Turmbau um Höhe und Mehrheiten, deutlich taktischer) · Seeland (Ravensburger 2010, Kramer, gleiche Zielgruppe, Puzzle-Plan) · Azul (Kiesling, ebenfalls Farb-Sets kaufen und verbauen)
- Wissenswert: Farbzwang – wer die passende Farbe nicht hat, legt zwei beliebige Karten verdeckt (Regelheft S. 2). · Nominiert zum Spiel des Jahres 2011, Deutscher Spielepreis 2011 Platz 5.
So wird gespielt
- Ziel: Über 4 Jahre die meisten, höchsten und prächtigsten Türme bauen; es gewinnt, wer nach Jahres- und Schlusswertung auf der Prestigeleiste vorn liegt (S. 1, 5).
- Material/Aufbau (Aufbaublatt, englische Abschrift): Kreuzplan aus 5 Teilen plus 4 Eck-Dreiecke; 100 Turmteile (20 Basen, 20 Mittelteile, 25 Fenster, 20 Spitzen) in Braun, Grün, Rot, Schwarz, Weiß, manche mit Gold; 15 leuchtende Fenster (Profivariante); 45 Einkäufer-Karten in 5 Farben; 52 Asari. Handkarten 9/8/7 bei 2/3/4 Spielern; Startgeld 20, 21, 22, 23 Asari in Sitzreihenfolge.
- Zug: 1. Einkäufer offen auf ein freies Feld legen – in jedem Bereich gilt Farbzwang: die erste Karte bestimmt die Farbe, sonst 2 beliebige Karten verdeckt auf ein Feld. 2. Aktion des Bereichs (S. 2).
- Aktionen: Turmteile kaufen in 4 Marktbereichen (ein offenes Teil, Preis je Farbe, Gold kostet nichts extra); Turmbau im Baukreis (Felder 1–7 = Kosten und Zahl der verbauten Teile, belegtes Feld → nächsthöheres freies; Türme einfarbig, genau 1 Basis und 1 Spitze, Erhöhen erlaubt, Umbauen nicht; 1 Prestigepunkt je Teil); Geld an der Bank (12/10/8) oder im bunten Gebäude (5 Asari, ohne Farbzwang); Bestechung im Haus der Spione (3 oder 5 Asari, dann ein Teil aus einem Stapel suchen und bezahlen); Gunst des Kalifen (Startspieler des nächsten Jahres) (S. 2–4).
- Jahresende: je Turm 1 Punkt, je Goldverzierung 1 Punkt, Gunst 1 Punkt; Karten neu verteilen, Markt auffüllen, jeder 20 Asari (S. 4).
- Schlusswertung: je Farbe höchster/zweithöchster Turm (Braun 4/2 bis Weiß 12/6), höchster Turm insgesamt 8/4, meiste Türme 12/6, je 10 Asari 1 Punkt; Gleichstände anteilig (S. 5).
- Profivariante: Zelt „Einkäufer rekrutieren“ (zahlen, 2 Karten nachziehen) und „Haus der leuchtenden Fenster“ (4 Asari: 3 ziehen, 1 behalten; 10 Asari: 5 ziehen, 2 behalten); sie liegen auf einem Fenster gleicher Farbe, zählen wie Gold und brechen Gleichstände (S. 5–6). Keine Solo-Regel.
Stimmen aus Rezensionen
- Reich der Spiele: Einzelmechanismen „nicht besonders innovativ“, die Kombination gelungen; das Urteil wandelt sich erst nach drei, vier Partien (anfangs Startspielervorteil). Kritik: lose Eck-Dreiecke verrutschen, Sichtschirm klein, „ab 9“ eher niedrig. Empfehlung für Familien und Gelegenheitsspieler.
- brettspiele-report.de: Familienspiel ohne Einstiegshürde, auch die Profivariante macht kein Strategiespiel daraus; Glücksfaktor durch die Kartenverteilung hoch, besonders zu viert; die Schlusswertung entscheidet fast alles. Lob für Material, Kritik am verschiebbaren Plan.
- Opinionated Gamers: „not a wow game“, aber auf der leichten Euro-Seite gern gespielt; zu zweit weniger spannend, Pappe dünn; Runde 2× „Love it“, 2× „Like it“, 1× „Not for me“. boardgame.de (Kulkmann): ausbalanciert, verzeiht Fehler, „very good family game“, bei häufigem Spielen etwas eintönig.
Auszeichnungen
- Nominierung Spiel des Jahres 2011, Deutscher Spielepreis 2011 Platz 5 (Preislisten spiel-des-jahres.de / Deutscher Spielepreis). nicht eigens geprüft.
- Jury: „äußerst eleganter Karten-Mechanismus“, Farbzwang verlangt gutes Kartenmanagement, großer orientalischer Plan lässt sich den Ansprüchen anpassen (spiel-des-jahres.de, 2026-10-21).
Ausgaben & Erweiterungen
- Ravensburger 2010 deutsch (Nr. 26 530 5) und mehrsprachig; englische Ausgabe 2012 Keine Ausgabe im Handel bekannt (2026-10-21).
- Erweiterungen (nur genannt): Das Haus des Flaschengeistes – Zusatzplan, gegen 3/5/7 Asari jede Aktion außer der Gunst des Kalifen; Die Gaben des Kalifen – Geschenkkarten auf fünf Feldern mit Zusatzaktion (englische Abschrift).
Autoren & Verlag
- Autoren: Wolfgang Kramer, Michael Kiesling · Illustration: Franz Vohwinkel · Redaktion: André Maack
- Verlag (Original): Ravensburger 2010 (Spiele-Nr. 26 530 5, Regelheft S. 1) · deutsche Ausgabe: Ravensburger 2010; im Ravensburger-Shop am 2026-10-21 nicht mehr geführt – vergriffen
Videos auf YouTube
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