London

London (Second Edition)
Kenner▶ 19 VideosStand 15.10.2026
DE RegelEN Rules
Spieler
2–4
Dauer
60–90 Min.
Alter
ab 14
Erschienen
2017
Komplexität
Mittel

Nach dem Großen Brand von 1666 baut ihr als Architekten euren Teil Londons mit Karten auf, kauft Stadtteile und lasst eure Stadt später auf einen Schlag „laufen“ – aber jeder Stapel und jede Handkarte erzeugt Armut (Regelheft).

London () ist ein Kennerspiel für 2–4 Personen ab 14 Jahren und ist 2017 erschienen. Eine Partie dauert 60–90 Minuten.

Auf einen Blick

  • Für wen: Kenner
  • Ähnlich wie: keine belegten Vergleiche recherchiert (offen).
  • Wissenswert: Um eine Karte zu bauen, muss man eine gleichfarbige Karte abwerfen – und die landet in der Auslage, wo sie sich die Mitspieler nehmen können. Bei Spielende zählt Armut nur im Vergleich: Wer am wenigsten hat, zieht den anderen genau so viel ab.

So wird gespielt

  • Material: Entwicklungstafel, 101 Stadtkarten (Sätze A/B/C), 20 Stadtteilkarten, 48 Münzen, 12 Kredite, 44 Armutsmarker.
  • Karten: braun (Wirtschaft), blau (Wissenschaft und Kultur), rosa (Politik), grau (11 Armenkarten, nicht baubar). Stadtkarten bringen Prestige am Ende und/oder einen Effekt beim Verwalten; manche werden nach dem Aktivieren umgedreht, manche haben Dauereffekte; 4 Aktionskarten wirken direkt aus der Hand.
  • Aufbau: Je Spieler £5 und 6 Karten; der Stadtkartenstapel wird aus C (unten), B und A (oben) gebildet; drei Start-Stadtteile liegen offen.
  • Zug: 1 Karte ziehen (vom Stapel oder aus der Entwicklungstafel), dann eine Aktion: Stadt entwickeln (Karten in Stapel legen, dafür je eine gleichfarbige Handkarte abwerfen, ggf. Zusatzkosten), Land kaufen (eine von 3 offenen Stadtteilkarten; sofort Prestige, Karten, Armutsabbau; nur die oberste ist aktiv), Stadt verwalten (offene Karten beliebig aktivieren, Kosten in Geld oder einer Handkarte; danach 1 Armut je Stapel, je £10 Kredit und je Handkarte) oder 3 Karten ziehen. Handlimit 9.
  • Entwicklungstafel: zwei Reihen für abgeworfene Karten, je nach Spielerzahl 3/4/5 Felder; ist alles voll, fliegt die untere Reihe aus dem Spiel.
  • Kredite: £10 auf Pump, Rückzahlung £15 zu Zugbeginn; am Ende −7 Prestige je unbezahltem Kredit.
  • Spielende: Ist der Stadtstapel leer, hat jeder andere noch einen Zug. Wertung: Handkarten werden zu Armut, Kartenprestige, Kredite tilgen, 1 Punkt je £3, Armut ausgleichen (wer am wenigsten hat, gibt alle ab, die anderen gleich viele), Abzug laut Armutstabelle (1–2 Armut: −1 bis 10: −15, danach −3 je weitere). Gleichstand: weniger Armut, mehr Stadtteile, wertvollste Karte.
  • Solo: keine Solo-Regel.

Stimmen aus Rezensionen

  • boardgame.de (Kulkmann's G@mebox, 2024, boardgame.de): sehr gutes Material und Karten, „simple Martin Wallace“ mit viel Wirkung, die kleinen Änderungen machen das Spiel ausgewogener; Kritik: Armutsmechanismus verlangt Frusttoleranz.
  • ICv2 (Nick Smith, 15.11.2017, icv2.com): 4,5 von 5, knifflige, interessante Strategien, Stadtteile machen jeden Kauf zur Abwägung; Kritik: Stadtteilkarten unhandliches Format, Grübelgefahr, schlichtere Gestaltung.

Auszeichnungen

  • 2017 Board Game Quest Awards Best Card Game und Best Strategy/Euro Game (Nominierungen)

Ausgaben & Erweiterungen

  • Erstausgabe 2010 (Treefrog, mit Stadtplan); zweite Edition 2017 Osprey Games: laut ICv2 statt Karte ein Stadtteil-Kartenstapel (nur der zuletzt gekaufte ist aktiv), Armutsstrafe relativ zu den Mitspielern, teurere Kredite. Deutsche Ausgabe der zweiten Edition: Giant Roc 2024.
  • Keine Erweiterungen.

Autoren & Verlag

  • Autor: Martin Wallace · Illustration: Mike Atkinson, Natalia Borek, Przemysław Sobiecki
  • Verlag (Original): Osprey Games (2017; Erstausgabe 2010 bei Treefrog) · deutsche Ausgabe: Giant Roc 2024; boardgame.de nennt sie die erste deutsche Ausgabe der zweiten Edition (Rezension 2024)

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