Piraten-Pitt
Pete the Pirate
- Spieler
- 2–4
- Dauer
- 15–20 Min.
- Alter
- ab 6
- Erschienen
- 2000
- Komplexität
- Einsteiger
- Regeln
- DE RegelEN Rules
Familie Keine Sleeves nötig
Mitspieler findenNoch keine StimmenSei der Erste – +5 Punkte
Die Matrosen sammeln Edelsteine ihrer Farbe in zweifächrigen Schatzkisten – wer das Piratensymbol würfelt, wird selbst zum Piraten-Pitt, verdreht einem Matrosen die Kiste und fragt: „Hey, Matrose, hast du meinen Schatz gestohlen?“ Wer dann das leere Fach zeigt, behält seine Beute.
Piraten-Pitt (HABA) ist ein Familienspiel für 2–4 Personen ab 6 Jahren und ist 2000 erschienen. Eine Partie dauert 15–20 Minuten.
SpielartGegeneinanderKinderspiel
MechanikGedächtnisWürfelnFiguren bewegen
AnspruchEinsteigerSprachunabhängig
Auf einen Blick
- Für wen: Kinder ab 6
- Ähnlich wie: Geistertreppe (auch hier muss man sich merken, wo etwas Verstecktes steckt, während es verschoben wird)
- Wissenswert: Jedes Kind spielt abwechselnd Jäger und Gejagten – würfelt es das Piratensymbol, jagt es die anderen Matrosen. Deutscher Kinderspielpreis 2000.
So wird gespielt
- Material: 1 Piraten-Pitt, 4 Matrosen, 4 Schatzkisten mit je zwei Fächern und Schiebedeckel, 20 Edelsteine (5 je Farbe), 1 Spielplan, 1 Sonderwürfel (Punkte 1–4 und Piratensymbole).
- Aufbau: Matrosen aufs Schiff in der Bucht (Start und Ziel), auf jedes der fünf Schatzverstecke ein Edelstein jeder Farbe, Pirat aufs Mittelfeld, geschlossene Kisten auf die Kistenfelder in den Ecken.
- Punkte gewürfelt: Den eigenen Matrosen in beliebiger Richtung ziehen; Punkte dürfen verfallen. Über oder auf das Piratenfeld darf man nicht – steht der Pirat vor einem Versteck, ist man eingeschlossen. Auf einem Schatzversteck nimmt man den eigenen Stein und legt ihn in genau ein Fach (merken!). In der Bucht leert man die Kiste und legt die Steine vor sich ab.
- Piratensymbol gewürfelt: Pirat 1, 2 oder 3 Felder weit ziehen; er hält bei jedem Matrosen an. Trifft er einen fremden Matrosen, dreht man dessen Kiste um eine bis drei Viertelumdrehungen (auf dem Plan, Deckel zu) und fragt. Der Besitzer zeigt ein Fach seiner Wahl: leer = Glück, Steine darin = Steine zurück auf Verstecke ohne diese Farbe. Den eigenen Matrosen trifft der Pirat folgenlos; bei mehreren werden alle fremden befragt.
- Spielende: Wer zuerst alle fünf eigenen Schätze in die Bucht gebracht hat, gewinnt.
- Varianten für Ältere: Drehpfeilfelder erlauben, eine fremde Kiste zu drehen bzw. zusätzlich auf den Kopf zu stellen.
Stimmen aus Rezensionen
- spieletest.at (Arno Steinwender laut Suchauszug, 31.10.2002): „kann überzeugen“, kurzweilig, schnell erklärt, erstklassige Aufmachung mit Holzmaterial, „würdiger Träger“ des Kinderspielpreises. Kritik: keine im Fazit genannt.
- Claudia Schlee & Andreas Keirat (spielphase.de, Text bei der RWTH Aachen, 2000): „Eines der besten Kinderspiele in diesem Jahr“, 5 Punkte, Material herausragend. Kritik: keine genannt.
- superfred.de (Suchauszug, nicht einzeln gelesen): 7 von 10 Punkten, „schönes Zug- und Merkspiel für Kinder“.
Auszeichnungen
- Deutscher Kinderspielpreis 2000 (Gewinner)
- keine sprachabhängigen Texte
Ausgaben & Erweiterungen
- die Regel ist viersprachig (Deutsch, Englisch, Französisch, Niederländisch).
- eine Erweiterung „Piet Piraat: Piratengevaar“ – Inhalt und Sprache nicht geprüft.
- Laut Keirat-Rezension eine leichtere, überarbeitete Fassung von Kramers früherem Spiel „Nibelungen“ (AMIGO).
Autoren & Verlag
- Autor: Wolfgang Kramer · Illustration: Renate Seelig
- Verlag: HABA (2000) · deutsche Ausgabe = Original: HABA (Spiel Nr. 4174, © 2000 laut Regel; Erscheinungsjahr 2000 laut Rezension von Claudia Schlee und Andreas Keirat)
- Lauf- und Merkspiel mit Rollenwechsel: Matrose oder Pirat – je nach Würfelwurf
Kartenhüllen (Sleeves) für Piraten-Pitt
Keine Sleeves nötig: Piraten-Pitt hat keine Spielkarten. Material laut Regel: Pirat, 4 Matrosen, 4 Schatzkisten, 20 Edelsteine, Spielplan, Sonderwürfel – keine Karten
