K2

FamilieKenner🎮 Digital spielbarStand 15.10.2026
DE RegelEN Rules
Spieler
1–5
Dauer
60 Min.
Alter
ab 8
Erschienen
2010
Komplexität
Leicht

Jeder führt ein Team aus zwei Bergsteigern, die in 18 Tagen möglichst hoch auf den K2 steigen und überleben müssen – mit je drei von sechs Handkarten bewegt ihr Figuren, stellt Zelte auf und hebt die Akklimatisierung, während die Wettervorhersage die Höhenzonen gefährlich macht (Regelheft).

K2 () ist ein Familienspiel für 1–5 Personen ab 8 Jahren und ist 2010 erschienen. Eine Partie dauert 60 Minuten.

Auf einen Blick

  • Für wen: Familie/Kenner
  • Ähnlich wie: keine belegten Vergleiche recherchiert (offen).
  • Wissenswert: Wer oben ankommt, hat noch nicht gewonnen: Stirbt ein Bergsteiger, zählt er nur noch 1 Punkt – das Regelheft rät ausdrücklich, nach dem Gipfel wieder abzusteigen. Der Autor ist selbst Bergsteiger und widmet das Spiel seiner Seilpartnerin.

So wird gespielt

  • Material/Aufbau: doppelseitiger Plan (leichte/schwere Route), 6 Sommer- und 6 Winter-Wetterplättchen (frei kombinierbar), je Spieler 2 Bergsteiger, 2 Zelte, 18 Karten (Bewegung, Seil, Akklimatisierung), Rettungskarte; Akklimatisierung startet bei 1; 3 Risikomarker offen (Werte 0/−1/−2).
  • Runde (18 Tage): 1) Karten wählen: 3 von 6 verdeckt, gleichzeitig aufdecken. 2) Risiko: Wer die meisten Bewegungspunkte spielt (Seilkarte nur nach oben gezählt), nimmt einen Risikomarker; Gleichstand: niemand. 3) Aktionen reihum: Bewegen (Feldkosten, Wetter kann jedes Feld verteuern), Zelt aufstellen (kostet wie das Betreten, je Bergsteiger einmal), Akklimatisierung erhöhen; Risikomarker ziehen 1–2 Punkte von Karten oder Akklimatisierung ab. Siegpunkte steigen mit der erreichten Höhe und sinken beim Abstieg nicht. Felder haben je nach Höhe und Spielerzahl ein Figurenlimit.
  • 4) Akklimatisierungsprüfung: Feldwert (blau plus, rot minus), +1 im eigenen Zelt, minus Wetter der Zone; Höchstwert 6, unter 1 stirbt der Bergsteiger (nur noch 1 Punkt). 5) Rundenende: Startspieler wechselt, Wetter rückt vor, auf 6 Karten nachziehen.
  • Spielende: nach dem 18. Tag; Summe beider Bergsteiger, Gleichstand: wer zuerst auf dem Gipfel war.
  • Familienvariante: Rettungskarte rettet einmal einen sterbenden Bergsteiger (unter 6000 m, −4 Punkte).
  • Solo: Figurenlimit wie zu zweit, immer ein Risikomarker, Spielende beim ersten Tod; Wertungstabelle von „Tourist“ bis „Himalayan Mountaineer“.

Stimmen aus Rezensionen

  • Spiel des Jahres (Jury, spiel-des-jahres.de): „nicht nur ein Brettspiel“, kommt einer Simulation nahe, Wetter und Unwägbarkeiten machen die Dramatik eines Gipfelsturms spürbar, spannend bis zum Ende.
  • Board Game Quest (Tyler Nichols, 26.05.2015, boardgamequest.com): Kartenhand vermittelt die Anspannung beim Aufstieg, „extremely well designed“, 4 von 5 Sternen; Kritik: Wettervorhersage ist immer sicher und bringt keinen Zufall, Figuren teils ungleich bemalt.

Auszeichnungen

  • 2011 International Gamers Award Strategie Mehrspieler (Nominierung), 2011 Gra Roku (Nominierung), 2011 Nederlandse Spellenprijs (Nominierung), 2015 Juego del Año (Empfehlung)

Ausgaben & Erweiterungen

  • 2010 Rebel (PL/EN), deutsch 2011/2013 Heidelberger, 2018 Rebel deutsch mit Broad Peak in der Schachtel; weitere englische Auflagen bis 2022.
  • Box-Erweiterungen:
    • Broad Peak: eigene Datei, in der Warteschlange – zwei Szenarien nach polnischen Besteigungen 1984: „Race to the Top“ (Schneehöhlen statt Zelte, 3 Tage kürzer) und „Broad Peak Traverse“ (drei Gipfel mit Punktplättchen, Überschreitungsbonus); englische Regel gelesen: repository.rebel.pl (PDF)
    • Lhotse: eigene Datei, in der Warteschlange
  • Kleinkram: Mini-Erweiterung The Avalanche.

Autoren & Verlag

  • Autor: Adam Kałuża · Illustration: Jarek Nocoń
  • Verlag (Original): Rebel.pl (2010, Polen) · deutsche Ausgabe: Heidelberger Spieleverlag 2011 (2. Auflage 2013 mit Kennerspiel-Nominierung); neueste deutsche Ausgabe: Rebel 2018 „K2 inklusive Erweiterung Broad Peak“