Spieler
2–4
Dauer
60 Min.
Alter
ab 8
Erschienen
2007
Komplexität
Leicht
Als Archäologen um 1901 reist ihr durch Europas Städte, sammelt Wissen, Assistenten und Ausrüstung und gräbt dann in 5 Gebieten von Ägypten bis Kreta – je mehr Wissen und Wochen ihr investiert, desto mehr Plättchen zieht ihr aus dem Beutel, doch viele davon sind wertloser Schutt (Regelheft).
Jenseits von Theben (Queen Games) ist ein Familienspiel für 2–4 Personen ab 8 Jahren und ist 2007 erschienen. Eine Partie dauert 60 Minuten.
SpielartGegeneinander
AnspruchLeichtWenig Text
Auf einen Blick
- Für wen: Familie/Gelegenheitsspieler
- Ähnlich wie: keine belegten Vergleiche recherchiert (offen).
- Wissenswert: Es gibt keine Zugreihenfolge – wer auf der Zeitleiste am weitesten hinten steht, ist dran, auch mehrmals hintereinander. Gezogener Schutt kommt zurück in den Beutel (Regelheft). Nominiert zum Spiel des Jahres 2007.
So wird gespielt
- Lesbarkeit: Im deutschen PDF sind Überschriften und Hervorhebungen in einer verschobenen Schrift gespeichert und wurden zurückübersetzt; die dabei verlorenen Zahlen (Spieljahre, Mehrheitspunkte) stammen aus der englischen Regel. Das Beiblatt ist ein Scan und wurde als Bild gelesen.
- Aufbau: Plan mit 7 europäischen Städten und 5 Grabungsgebieten (Ägypten, Palästina, Griechenland, Mesopotamien, Kreta); je Gebiet ein Beutel mit 14 Fundstücken und 16 Nieten; Forscher starten in Warschau; 4 offene Forscherkarten, kleine und große Ausstellungen in Stapel 2 bzw. 3 gemischt.
- Zug: Wer auf der Zeitleiste (52 Wochen) hinten liegt, reist (1 Woche je Schritt) und führt genau 1 Aktion aus: Forscherkarte nehmen (Wochen laut Karte), Kartenauslage in Warschau tauschen (1 Woche, jeder weitere direkte Tausch 1 Woche mehr), Ausgrabung oder Ausstellung (kleine: 4 SP, 3 Wochen, 3 Artefakte aus 2 Gebieten; große: 5 SP, 4 Wochen, 6 Artefakte aus 3 Gebieten).
- Ausgrabung: gültige Grabungserlaubnis plus mindestens 1 Punkt Spezialwissen; Wissen = Fachbücher, Hinweise, Assistenten plus höchstens gleich viel Allgemeinwissen; auf dem Chronokel Wissen und Wochen (bis 12) einstellen, ergibt die Zahl der gezogenen Plättchen. Erste Grabung je Gebiet bringt das ausliegende 1er-Artefakt. Danach ist die Erlaubnis bis zum nächsten Jahr verbraucht.
- Karten (Beiblatt): Zeppelin (Reise 0 Wochen), Auto (−1 Woche ab 3 Wochen Reise), Schaufel (mehr Plättchen), Assistent, Sonder-Grabungserlaubnis, 9 Kongresse (1/3/6/10/15/21/28 SP für 1–7 Karten).
- Dauer und Wertung: 3 Jahre zu zweit, etwa 2½ zu dritt, 2 zu viert; Punkte für Artefakte, Ausstellungen, Kongresse und je Gebiet 5 SP für das meiste Fachwissen (Gleichstand je 3).
Stimmen aus Rezensionen
- G@mebox / boardgame.de (Frank Schulte-Kulkmann, 2007, boardgame.de): herausragendes Spiel mit starker Atmosphäre, Chronokel als praktisches Hilfsmittel, die Zeitleiste macht es zum spannenden Wettlauf; Kritik: spürbarer Zufall beim Ziehen, den man aber über das Risiko selbst steuert.
- Meeple Mountain (Ashley Gariepy, 15.10.2020, meeplemountain.com): überraschend thematisch, Reisen, Wissen und Zeit fühlen sich bedeutsam an, Abwägung zwischen langer Vorbereitung und schneller Glücksgrabung; Kritik: viel Glück, heute schwer zu bekommen.
Auszeichnungen
- 2007 Spiel der Spiele „Hit mit Freunden“ (Empfehlung)
Ausgaben & Erweiterungen
- Queen 2007 (deutsch und mehrsprachig), Queen 2012 (quadratische deutsche und mehrsprachige Ausgabe), dazu spätere Ausgaben in anderen Sprachen. Keine Erweiterungen verzeichnet.
Autoren & Verlag
- Autor: Peter Prinz · Illustration: Michael Menzel
- Verlag: Queen Games · deutsche Ausgabe: Queen Games 2007 „Jenseits von Theben“ (auch als Ausgabe mit Spiel-des-Jahres-Logo) und 2012 im quadratischen Format; vermutlich vergriffen – keine Produktseite bei Queen, Amazon-Angebot „derzeit nicht verfügbar“ (Stand 2026-10-15)
Videos auf YouTube
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