Ghost Stories

Kenner▶ 15 VideosStand 15.10.2026
DE RegelEN Rules
Spieler
1–4
Dauer
60 Min.
Alter
ab 12
Erschienen
2008
Komplexität
Mittel

Kooperativ verteidigen vier Taoisten-Mönche ein Dorf aus 9 Plättchen gegen Geister, die jeden Zug auf die Spielertableaus drängen; mit Tao-Würfeln und -Plättchen werden sie ausgetrieben, bis kurz vor Ende des Stapels eine Inkarnation des Zauberers Wu-Feng erscheint – nur ihr Exorzismus bringt den Sieg (Regelheft).

Ghost Stories () ist ein Kennerspiel für 1–4 Personen ab 12 Jahren und ist 2008 erschienen. Eine Partie dauert 60 Minuten.

Auf einen Blick

  • Für wen: Kenner
  • Ähnlich wie: keine belegten Vergleiche recherchiert (offen).
  • Wissenswert: Vier Schwierigkeitsgrade bis zur „Hölle“ mit vier Wu-Feng-Inkarnationen und ohne Yin-Yang. Startspieler ist, wer zuletzt einen Kung-Fu-Film sah.

So wird gespielt

  • Ziel: Die Inkarnation von Wu-Feng austreiben. Niederlage, wenn alle Taoisten tot sind, ein drittes Dorfplättchen heimgesucht wird oder die letzte Geisterkarte ins Spiel kommt.
  • Aufbau: 3×3 Dorfplättchen, je Seite ein Spielertableau mit 3 Geisterfeldern und zufälliger Fähigkeit (8 verschiedene). Einstieg: 4 Qi, Yin-Yang, 1 Tao-Plättchen der eigenen Farbe und 1 schwarzes. Stapel: 45 Geister, 1 Inkarnation, 10 Geister.
  • Yin-Phase (Geister): Fähigkeiten der eigenen Geister ausführen (Spukgeister rücken Figuren vor und lassen alle zwei Züge ein Plättchen heimsuchen, Quälgeister werfen den Fluchwürfel); sind alle 3 Felder voll, kostet das 1 Qi, sonst kommt ein neuer Geist auf das Tableau seiner Farbe (schwarze auf das eigene).
  • Yang-Phase (Taoist): 1 Feld ziehen (auch diagonal), dann Dorfbewohner um Hilfe bitten oder angrenzenden Geist austreiben: 3 Tao-Würfel, Treffer in Geisterfarbe (weiß ist Joker) plus Tao-Plättchen müssen die Widerstandskraft erreichen; von Eckfeldern zwei Geister mit einem Wurf. Taoisten auf demselben Feld teilen Plättchen. Danach optional Buddha-Falle setzen. Yin-Yang erlaubt Hilfe aus der Ferne oder rettet ein heimgesuchtes Plättchen.
  • 1–3 Spieler: Neutrale Tableaus mit 3 Qi und Kraftmarken, deren Fähigkeit man nutzen darf; zu dritt 5, zu zweit 10, solo 15 Geister weniger.
  • Schwierigkeit: Normal 3 Qi ohne schwarzes Plättchen; Albtraum 4 Inkarnationen (1–2 Spieler: 3); Hölle zusätzlich ohne Yin-Yang.

Stimmen aus Rezensionen

  • Kulkmann's Gamebox (Frank Schulte-Kulkmann, 2008, boardgame.de): sehr dichte Atmosphäre, detailreiche Grafik, Regeln passen zur Geschichte der Dorfverteidigung, schon die Einstiegsstufe fordert; Kritik: perfektes Durchplanen bremst das Spiel; Auszeichnung „G@mebox Star“.
  • Zatu (Ben Garry, 22.05.2018, zatu.com): Spannung steigt und fällt alle paar Züge, „an excellent game“; Kritik: dichte Regel, schwer nachzuschlagen, Symbole nicht immer eingängig; 88 %.

Auszeichnungen

  • Gamers' Board Game, Most Innovative), 2008 Meeples Choice Award (Nominierung), 2009 JoTa Highlights of the Year (Nominierung), 2009 Tric Trac (Nominierung)

Ausgaben & Erweiterungen

  • Original 2008 (Repos), deutsche Asmodee-Ausgabe 2008, mehrsprachige Repos-Neuauflagen 2012–2015. neu umgesetzt als „Last Bastion“.
  • Box-Erweiterungen (eigene Dateien, in der Warteschlange): White Moon, Black Secret.
  • Kleinkram: White Moon – Scenarios, The Guardhouse Expansion (39428), The Village People Expansion (59867), The Infernal Die (110906), Promo Pack (185242), Guard Tower (166161), Band of Brothers (160481) sowie Promo-Geister (u. a. B-Rice Lee, 59967).

Autoren & Verlag

  • Autor: Antoine Bauza · Illustration: Pierô
  • Verlag (Original): Repos Production (2008) · deutsche Ausgabe: Asmodee 2008; danach mehrsprachige Repos-Ausgaben mit Deutsch. Repos führt das Spiel nicht mehr auf seiner Spieleseite (Stand 2026-10-15) – vermutlich vergriffen.

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