Spieler
2–5
Dauer
30–60 Min.
Alter
ab 8
Erschienen
2009
Komplexität
Leicht
Das „1910“ für Europa: doppelt so viele Ziele und ein Lagerhallen-Kniff, bei dem man Karten für andere ansammelt.
Zug um Zug Europa: Europa 1912 (Days of Wonder) ist eine Erweiterung für 2–5 Personen ab 8 Jahren und ist 2009 erschienen. Eine Partie dauert 30–60 Minuten.
SpielartGegeneinander
ThemaEisenbahn & Verkehr
AnspruchLeichtSprachunabhängig
Bild: Verlag (asmodee.de) · Produktseite ↗
Was ist neu?
- Material: 5 Lagerhallen, 25 Eisenbahndepots (5 je Farbe), 55 neue Zielkarten mit „1912“-Logo (6 lange, 19 normale, 30 Großstadt-Strecken) sowie die 46 Original-Zielkarten von Europa (6 lange, 25 normale, 15 Großstädte), zusammen 101.
- Lagerhallen und Depots:
- Nach der Zielkartenwahl bekommt jeder 1 Lagerhalle und 5 Depots. Ein Depot setzt man sofort auf eine Stadt, beginnend beim letzten Spieler, gegen den Uhrzeigersinn.
- Wer Wagenkarten zieht, legt vorher die oberste Stapelkarte ungesehen in eine beliebige Lagerhalle (eigene oder fremde).
- Wer eine Strecke in eine Stadt mit einem Depot baut, darf alle Karten aus der Lagerhalle des Depot-Besitzers nehmen und gibt dafür ein eigenes, noch nicht eingesetztes Depot ab. Das geht auch bei der eigenen Halle und bei zwei Depots gleichzeitig (dann 2 Depots abgeben).
- Zusätzlich zum normalen Zug darf man kostenlos Depots auf freie Städte stellen (nicht in eine Stadt mit Bahnhof oder Depot). Gesetzte Depots bleiben liegen und können nicht abgegeben werden.
- Wer am Ende die meisten ungenutzten Depots hat, bekommt 10 Punkte (bei Gleichstand alle Beteiligten).
- Die Kartenzahl in einer Lagerhalle ist offen.
- Zielkarten-Varianten:
- Europa erweitert: die 19 neuen normalen Ziele zu den Originalen mischen.
- Mega-Europa: 2 von 12 langen Strecken bekommen, höchstens 1 behalten. Dazu 5 weitere Ziele, je nach langer Strecke mindestens 2 oder 3 behalten.
- Europas Großstädte: keine langen Strecken. Nur Großstadt-Ziele, 5 bekommen, mindestens 2 behalten. Nachziehen: 4 ziehen, mindestens 1 behalten.
Für wen lohnt sie sich?
- Das „1910“ für Europa: doppelt so viele Ziele und ein Lagerhallen-Kniff, bei dem man Karten für andere ansammelt.
- Für Europa-Fans mit einigen Partien Erfahrung. Zatu rät, sie nicht in der ersten Partie mit Neulingen einzusetzen.
- Wissenswert: Jede gezogene Karte füttert erst eine Lagerhalle, und wer am Depot vorbeibaut, räumt sie leer.
Stimmen aus Rezensionen
- Zatu (Shop-Blog, Autor nicht genannt): 78 %. „Overall, Ticket to Ride 1912 is a nice expansion to add to Ticket to Ride Europe“. Die Depots machen die Bahnhöfe des Grundspiels wichtiger.
- Kritik: einige Teile etwas dünn, Lagerhallen-Karten ohne eigene Bilder je Farbe. Für die erste Partie mit Neulingen zu viel.
Auszeichnungen
- Keine Auszeichnungen.
- kein eigener Rang
Autoren & Verlag
- Erweiterung zu: Zug um Zug Europa (benötigt Grundspiel: ja). Die neuen Zielkarten gelten nur für den Europa-Plan. Lagerhallen und Depots lassen sich laut Regel auf jedem Zug-um-Zug-Plan nutzen, also auch mit Zug um Zug.
- Autor: Alan R. Moon · Illustration: Julien Delval · Grafik: Cyrille Daujean (Regelheft)
- Verlag: Days of Wonder, 2009 · deutsche Ausgabe: mehrsprachige Schachtel von Days of Wonder, Vertrieb Asmodee. die neueste ist die „Multilingual edition 2025“. Asmodee führt sie als „Zug um Zug: Europa – Europa 1912“ (EAN 0824968299111, Seite).
Videos auf YouTube
Die beliebtesten Videos zu Zug um Zug Europa: Europa 1912, sortiert nach Aufrufen – getrennt nach Sprache des Videos.

