Pocket Pisa
Push-your-luck-Bauspiel aus Holz: Alle bauen reihum an einem einzigen schiefen Turm auf einem wackeligen Sockel – wer passt, sichert sich die oberste Sternkarte, wer weiterbaut, macht die Karten für später wertvoller, riskiert aber den Einsturz (Regelheft).
Pocket Pisa (Zoch Verlag) ist ein Familienspiel für 2–4 Personen ab 8 Jahren und ist 2026 erschienen. Eine Partie dauert 20 Minuten.
Titelbild: Verlag (zoch-verlag.com) · Produktseite ↗
Auf einen Blick
- Für wen: Familie, Mitbringspiel
- Ähnlich wie: Jenga (Geschicklichkeit, Turm stürzt ein) – Pocket Pisa ergänzt das Bauen um eine Zock-Entscheidung über aufsteigende Kartenwerte. Riff Raff (Balancierspiel von Christoph Cantzler bei Zoch).
- Wissenswert: Die 33 Karten werden nie gemischt – sie liegen immer aufsteigend von 1 bis 33, jeder verbaute Stein schiebt eine Karte auf den Abwurf und macht die nächste wertvoller. Wer den Turm umwirft, bekommt nichts, alle anderen noch Beteiligten bekommen eine Karte (Regelheft).
So wird gespielt
- Material: 1 wackeliger Sockel, 1 dicke Holzwalze, 14 Spielsteine, 33 Spielkarten mit den Sternwerten 1 bis 33.
- Aufbau: Sockel in die Mitte, die dicke Walze in die Vertiefung stecken (sie bleibt das ganze Spiel dort und ist das Fundament). Die 14 Spielsteine daneben bereitlegen. Alle Karten nach Sternwert sortieren und verdeckt aufsteigend stapeln – die 1 liegt oben, die 33 unten (Spielstapel).
- Zug: Es beginnt, wer heute schon weiter oben war als die anderen; dann im Uhrzeigersinn. Wer am Zug ist, wählt bauen oder passen.
- Bauen: Oberste Karte des Spielstapels offen auf den Abwurfstapel legen, dann einen beliebigen Stein aus dem Vorrat mit einer flachen Seite auf den obersten Stein des Turms legen (der erste Stein kommt auf die Walze). Es entsteht ein einziger durchgehender Turm; auf keinem Stein dürfen mehrere Steine liegen, keine gerundete Seite darf aufliegen (auch die Kugel hat zwei abgeflachte Seiten). Verbaute Steine darf man nur mit dem neuen Stein berühren, nicht mit den Fingern.
- Passen: Oberste Karte des Spielstapels nehmen und offen vor sich ablegen; nicht bauen, keine Karte auf den Abwurf. Man baut an diesem Turm nicht mehr mit, ab dem nächsten Neustart wieder. Ist nur noch einer übrig, baut er allein weiter (vor jedem Stein eine Karte auf den Abwurf), bis er passt oder der Turm einstürzt.
- Einsturz: Bringt der eben verbaute Stein Steine darunter zum Absturz, ist das ein Einsturz; fällt nur der aktuelle Stein, darf man es weiter versuchen. Der Verursacher bekommt keine Karte; alle, die bei diesem Turm noch nicht gepasst haben, nehmen reihum (links vom Verursacher beginnend) die oberste Karte des Spielstapels.
- Ende der Runde und Neustart: Die Runde endet bei Einsturz, wenn alle gepasst haben oder wenn jemand den 14. Stein verbaut – dann bekommt nur er die oberste Karte, andere Beteiligte gehen leer aus. Der Abwurfstapel wird gewendet (niedrigste Zahl oben) und zurück auf den Spielstapel gelegt – nie mischen. Alle Steine zurück, die Walze bleibt stecken. Erhaltene Karten liegen verdeckt, aber so, dass alle sehen, wer wie viele hat. Es beginnt, wer den Turm umgeworfen, ohne Einsturz zuletzt gepasst oder den 14. Stein verbaut hat.
- Spielende/Wertung: Hat am Ende einer Runde mindestens eine Person 5 Karten, endet das Spiel. Alle zählen die Sternpunkte ihrer 3 höchsten Karten (Beispiel der Regel: 3–7–11–13–19 ergibt 11+13+19 = 43). Die meisten Punkte gewinnen; eine Gleichstandsregel nennt das Heft nicht.
Stimmen aus Rezensionen
- brettspieltag.de (Neuheitenschau SPIEL 2026, 24.10.2026): „Mitbringempfehlung“ – ein „interaktives Push-your-Luck Bauspiel im Kompaktformat“ aus Holz, flott gespielt, passt in jede Spieletasche, „in bewährter Zoch-Qualität“; braucht sich nicht hinter „Backsack & Co“ (gemeint ist wohl Bausack) zu verstecken. Kritikpunkte nennt der Text nicht.
- W. Eric Martin (wericmartin.com) stellt das Spiel nur vor (runde, unten abgerundete Basis wie beim schiefen Turm), ohne Wertung.
Auszeichnungen
- Keine Auszeichnungen bekannt (Neuheit 2026).
- 1 Bewertung
Ausgaben & Erweiterungen
- Erstausgabe Zoch 2026 (deutsch); der Verlag bietet die Regel auch auf Englisch, Französisch und Italienisch an (Verlagsseite, 2026-10-27). Keine Erweiterungen bekannt.
Autoren & Verlag
- Autoren: Christoph Cantzler, Anja Wrede · Gestaltung und Layout: Oliver Richtberg (Regelheft)
- Verlag: Zoch Verlag (Simba Toys), 2026 · deutsche Ausgabe: Zoch Verlag, 2026 (Art.-Nr. 601105220; Zoch-Shop 17,99 €; Messepreis zur SPIEL 2026 laut brettspieltag.de 14 €)
Kartenhüllen (Sleeves) für Pocket Pisa
33 Karten. Gilt für: Zoch 2026 (deutsch).
Maß noch unbekannt 33 Spielkarten (Sternwerte 1–33) – hier fehlt uns noch eine verlässliche Angabe; bitte vor dem Kauf nachmessen.
Packungen aufgerundet, Erweiterungen nicht mitgezählt. Kartenzahl laut Regelheft, Kartenmaß laut Verlag bzw. Sleeve-Hersteller (Stand 27.10.2026). Mit * markierte Links sind Partnerlinks: Kaufst du darüber, bekommen wir eine kleine Provision, der Preis bleibt gleich. Alle Spiele und Sleeve-Größen im Überblick →
Quellen
- Spielkarten (Sternwerte 1–33): Anzahl: Regelheft DE, Spielmaterial; Maß: keine Angabe gefunden
- pim.simba-dickie.com/Product/Zoch/Young%20&%20Wild/601105220%20Pocket%20Pisa/007
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