Loony Quest

Familie▶ 17 VideosStand 15.10.2026
DE RegelEN Rules
Spieler
2–5
Dauer
20–30 Min.
Alter
ab 8
Erschienen
2015
Komplexität
Einsteiger

Alle schauen auf dasselbe Level in der Tischmitte und zeichnen in 30 Sekunden Linien, Kreise oder Punkte auf eine durchsichtige Folie – erst danach wird die Folie auf das Level gelegt und gezeigt, ob man Ziele getroffen oder Fallen berührt hat (Regel).

Loony Quest (Libellud) ist ein Familienspiel für 2–5 Personen ab 8 Jahren und ist 2015 erschienen. Eine Partie dauert 20–30 Minuten.

Bild: Verlag (libellud.com) · Produktseite ↗

Auf einen Blick

  • Für wen: Familie, auch Gelegenheitsspieler
  • Ähnlich wie: keine belegten Vergleiche recherchiert (offen).
  • Wissenswert: Strafplättchen verlangen etwa, mit gestrecktem Arm, nur mit Daumen und kleinem Finger, mit der falschen Hand oder mit einem geschlossenen Auge zu zeichnen. Die Jury Spiel des Jahres verglich das Spiel mit Mario und Sonic – ein Videospiel ohne Elektronik.

So wird gespielt

  • Material: 21 doppelseitige Levelbögen (7 Welten: 6 × 6 Level, Welt 7 mit 4 Leveln, dazu 2 Spezialstufen), 5 Folien, 5 Unterlagen, 5 abwischbare Stifte, Schachtel als „Spielkonsole“ mit Punkteleiste, Sanduhr (30 Sek.), 28 Bonus- und 24 Strafplättchen.
  • Ziel/Aufbau: Eine Welt wählen (aufsteigend schwerer); wer nach dem letzten Level samt Endboss die meisten Erfahrungspunkte hat, gewinnt.
  • Level: 1. Streiche spielen (Banane auf eine fremde Folie werfen, Mücke auf dem Stift balancieren lassen, Besen gibt ein Strafplättchen weiter). 2. Mission: 30 Sekunden zeichnen, Strafen wirken. 3. Wertung: Folie auflegen, gültige Zeichnungen zählen. Nächstes Level um 90° gedreht einsetzen.
  • Missionen: Verbinden, Bewegen (Linie ab Startfeld), Einkreisen, Markieren. Zeichnungen dürfen sich nicht berühren oder verzweigen; falscher Zeichnungstyp oder zu viele Zeichnungen machen alles ungültig.
  • Punkte: Missions- und Questfeld getrennt; grüne Ziele bringen Punkte, rote Fallen kosten Punkte je berührender Zeichnung; ein Totenkopf streicht alle Punkte des Levels. Negativ geht man nicht zurück. Besonderheiten: „30 Sekunden“-Level aus dem Gedächtnis, Schlüssel und Käfig, Knöpfe und Laser, Kobolde öffnen Spezialstufen, auf denen man seine Figur schnipst.
  • Bonus/Strafe: Schild und XP (+2) als Hilfen; Strafen Krampf, Klaue, Strudel (farbige Unterlage), Seitenwechsel, Zyklop wirken eine Mission lang.
  • Arcade-Modus: Vor jedem Level gilt eine offene Strafe für alle.

Stimmen aus Rezensionen

  • The Brick Castle (Jenny, 27.04.2016, thebrickcastle.com): „excellent fun for everyone“, Kinder und Erwachsene gleich gut dabei, schwerer als es aussieht. Kritik: Ein 6-Jähriger kam mit dem Übertragen auf die Folie nicht zurecht – Altersangabe 8 passt.
  • Jury Spiel des Jahres (2015): wie ein Videospiel ohne Elektronik; gefragt sind eine ruhige Hand unter Zeitdruck.

Auszeichnungen

  • Spiel des Jahres 2015 – Empfehlungsliste; Spiel der Spiele 2015 Hit für Familien (Empfehlung); Nominierungen: As d'Or 2015, Tric Trac 2015

Ausgaben & Erweiterungen

  • Nur eine Auflage (2015/2016) in vielen Sprachen; keine Neuauflage.
  • Box-Erweiterung: The Lost City – laut Händlerseiten 5 neue Welten mit 32 Levelkarten und eine 3D-Pyramide; aber als unveröffentlicht markiert – eigene Datei nur bei belegter deutscher Ausgabe.
  • Kleinkram (keine eigene Datei): Bonusplättchen Skier, Christmas Promo.

Autoren & Verlag

  • Autoren: Laurent Escoffier, David Franck · Illustration: Paul Mafayon, Mathieu Leyssenne
  • Verlag: Libellud (Original, 2015) · deutsche Ausgabe: Libellud 2015; Jury Spiel des Jahres nennt Libellud als Verlag

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