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DE RegelEN RulesSpieler
3–8
Dauer
45 Min.
Alter
ab 12
Erschienen
1996
Komplexität
Leicht
Der reiche Doktor Lucky soll sterben – aber nur, wenn ihr allein mit ihm in einem Zimmer seid und niemand euch sieht; die anderen Spieler bringen mit ihren Handkarten „Glück“ ein, um euren Mordversuch zu verhindern (Regeln).
Kill Doktor Lucky (Cheapass Games) ist ein Familienspiel für 3–8 Personen ab 12 Jahren und ist 1996 erschienen. Eine Partie dauert 45 Minuten.
AnspruchLeichtMittel viel Text
Titelbild: Verlag (pegasus.de) · Produktseite ↗
Auf einen Blick
- Für wen: Spielegruppen mit Spaß an Intrigen und Bluff
- Ähnlich wie: Get Lucky (Kartenspiel im selben Universum).
- Wissenswert: Wer Doktor Lucky voraus ins Nachbarzimmer läuft, darf mehrere Züge hintereinander machen – die „Lucky Train“.
So wird gespielt
- Ziel: Doktor Lucky töten. Gewinner ist, wer ihn töten kann; „Verlierer“ ist der letzte Spieler, der noch Glück hätte ausspielen können, es aber nicht tat.
- Aufbau: Spielplan (Lucky Mansion, zwei Seiten; bei weniger als 6 Spielern Flügel schließen: 3 Spieler beide, 4–5 Spieler einen Flügel, ab 6 der ganze Plan). Jeder wählt eine Figur mit Charakterkarte; alle beginnen im Salon, Doktor Lucky in der Galerie. Karten mischen, 6 pro Spieler (7–8 Spieler 5). Zufälliger Startspieler.
- Doktor Luckys Zug: Nach jedem Zug zieht Doktor Lucky ein Zimmer weiter (nach Zimmernummer, geschlossene Zimmer übersprungen). Kommt er in ein Zimmer mit genau einem Spieler, ist dieser als Nächster dran (die „Lucky Train“); sind zwei Spieler im Zimmer, nicht. In der ersten Runde gilt das noch nicht.
- Zug: (1) Bewegung: ein kostenloser Schritt in ein angrenzendes Zimmer (oder bleiben); Flure zählen nicht als Zimmer, man darf nicht im Flur stehen bleiben; mit Bewegungskarten zusätzliche Schritte oder Sprung in ein bestimmtes Zimmer. (2) Aktion: eine Karte ziehen (nur in einem Zimmer, in dem niemand – auch nicht Doktor Lucky – einen sieht) oder einen Mordversuch (nur allein mit Doktor Lucky und von niemandem sichtbar).
- Sichtlinien: Gehen durch Türen, Zimmer und Treppen, nicht diagonal; Sonderregeln für die Galerie.
- Mordversuch: Stärke = Grundstärke (1 plus je 1 für jeden „Grund“) plus eine Waffenkarte (meist 2–3, bis 6 in bestimmten Zimmern). Beginnend links vom Täter darf jeder Spieler einmal reihum beliebig viele Karten als „Glück“ (Kleeblätter) abwerfen oder passen; ist die Summe des Glücks mindestens so hoch wie die Stärke, scheitert der Versuch. Sonst gewinnt der Täter. Bei Misserfolg behält der Täter eine der gespielten Karten verdeckt als „Grund“ (+1 Grundstärke).
- Licht aus: Wird die letzte Karte gezogen, ist es dunkel: Sichtlinien zählen nicht mehr (nur Spieler im selben Zimmer sehen sich), was den Mord erleichtert.
- Zu zweit: Mit zwei „Fremden“ (automatische Spieler ohne Karten) wie zu viert; Fremde spielen die oberste Stapelkarte als Glück, gehen meist einen Schritt zur nächstniedrigeren Zimmernummer und versuchen Morde, wenn sie können; man darf Bewegungspunkte auf Fremde ausgeben.
- Varianten: Alternativplan „Doctor Lucky’s Bed and Breakfast“ (größeres Haus); Haustiere (Hund: man darf nicht ziehen oder morden, wenn er einen sieht; Katze: aus dem Raum mit der Katze sieht niemand hinaus); „Escape from Lucky Mansion!“ (Doktor Lucky als Geist jagt die Spieler; letzter Überlebender gewinnt).
Auszeichnungen
- 1996 Meeples’ Choice Award: Nominierung · 1997 Origins Awards: Gewinner Bestes abstraktes Brettspiel
Ausgaben & Erweiterungen
- Mehrere Ausgaben und Ableger (u. a. Get Lucky, Save Doctor Lucky); deutsche Ausgabe Pegasus Spiele, nicht geprüft.
Autoren & Verlag
- Autor: James Ernest · Grafik: BJ Becker, James Ernest, Israel Evans, James Ryman
- Verlag (Original): Cheapass Games (1996); deutsche Ausgabe Pegasus Spiele (über die Spiele-Offensive, Artikel 1027811, als „Kill Doktor Lucky“ lieferbar; Jahr und Artikelnummer der deutschen Ausgabe nicht geprüft); weitere Verlage u. a. Titanic Games, Truant Spiele, Greater Than Games
Videos auf YouTube
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