Discoveries

Discoveries: The Journals of Lewis & Clark
Kenner▶ 10 VideosStand 15.10.2026
DE RegelEN Rules
Spieler
2–4
Dauer
60 Min.
Alter
ab 14
Erschienen
2015
Komplexität
Mittel

Als Lewis, Clark, Gass oder Ordway schickt ihr Würfel als Entdecker los, um Flüsse und Berge auf Entdeckungskarten zu erkunden und im Tagebuch festzuhalten – gewürfelt wird aber nur, wenn ihr Würfel zurückholt, auch die eurer Mitspieler (Regelheft).

Discoveries (Ludonaute) ist ein Kennerspiel für 2–4 Personen ab 14 Jahren und ist 2015 erschienen. Eine Partie dauert 60 Minuten.

Bild: Verlag (ludonaute.fr) · Produktseite ↗

Auf einen Blick

  • Für wen: Kenner
  • Ähnlich wie: Lewis & Clark: Die Expedition – gleicher Autor, gleicher Verlag und gleiches Thema; Board Game Quest beschreibt Discoveries als Umsetzung dieses Spiels in Würfelform.
  • Wissenswert: Pro Zug darf nur eine Würfelseite genutzt werden – wer zwei Entdeckungskarten in einem Zug abschließt, ist sofort noch einmal dran (Regelheft).

So wird gespielt

  • Material: 55 beidseitige Karten (Stamm/Entdeckung), 30 Spezialwürfel (je 5 in 4 Spielerfarben, 10 graue), Spielplan „Lager“, 4 Ablagen mit Tagebuchdeckel. Zu zweit/dritt/viert 30/40/50 Karten und 6/8/10 graue Würfel.
  • Zug: entweder A – Aktion: genau ein Würfelsymbol wählen und beliebig viele Würfel damit in den Aktionsbereich setzen; oder B – Erholung: alle Würfel der linken oder der rechten Lagerseite nehmen oder beliebig viele eigene Würfel von überall zurückholen (auch von Mitspielern), dann neu würfeln.
  • Aktionen: Würfel verändern, Plan ändern (Entdeckungskarte tauschen), Karte eines wohlgesonnenen (1 Verhandlung) oder misstrauischen Stammes (2 Verhandlungen) nehmen – dazu gibt es je einen grauen Würfel.
  • Erkundung: Voraussetzungswürfel (Reiten, Marschieren, Berge) in früheren Zügen setzen, mit einem Tagebuch-Würfel auslösen; die Gelände müssen in der Reihenfolge der Route von unten nach oben passen, übrige Symbole verfallen. Zwei Karten in einem Zug ergeben einen Extrazug.
  • Stammeskarten: bessere Erkundungsaktionen (1–31), Dauereffekte (z. B. Flathead: genau 2 Würfel mit verschiedenen Symbolen) und Sofort-Effekte (Minnetaree).
  • Ende/Wertung: Kann ein Spieler nach einer Erkundung keine neue Karte nehmen, sind alle anderen noch einmal dran. Punkte auf Entdeckungskarten, Sets aus 1–4 Arten (3/8/15/24 Punkte) und Mehrheit an Indianerzelten (12/8/4/0 zu viert). Gleichstand: mehr Würfel auf der Ablage.
  • Solo: keine Solo-Regel.

Stimmen aus Rezensionen

  • Board Game Quest (Tony Mastrangeli, 13.10.2015, boardgamequest.com): 4,5 Sterne, „easily the best reimplementation of a game in dice form“; Kritik: kann sich etwas lang anfühlen.
  • I Slay the Dragon (Jason Meyers, 02.10.2015, islaythedragon.com): 8/10, eigenständig durch den halb geteilten Würfelvorrat und das Thema; Kritik: wiederholt sich, dauert etwa 15 Minuten zu lang.

Ausgaben & Erweiterungen

  • Ausgaben 2015 in Englisch, Französisch, Deutsch, Italienisch, mehrsprachig; Polnisch (Rebel, 2015), Portugiesisch (2018). Keine Neuauflage bekannt.
  • Keine Erweiterungen (Stand 2026-10-15).

Autoren & Verlag

  • Autor: Cédrick Chaboussit · Illustration: Vincent Dutrait
  • Verlag: Ludonaute (Original, 2015) · deutsche Ausgabe: Ludonaute 2015, Vertrieb Asmodee; außerdem eine mehrsprachige Ludonaute-Ausgabe 2015

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