Spieler
2–4
Dauer
45–60 Min.
Alter
ab 10
Erschienen
2006
Komplexität
Mittel
Baumeister legen Gebäude und umzingeln sie mit Arbeitern; jedes fertige Gebäude bringt Siegel einer von vier Familien und einen neuen Stein im Kastell – und die sichtbaren Farben im Kastell bestimmen, wie viel Gold die Siegel wert sind, wenn man sie mit einer seiner nur 4 Fahnen eintauscht (Regel).
Die Baumeister von Arkadia () ist ein Familienspiel für 2–4 Personen ab 10 Jahren und ist 2006 erschienen. Eine Partie dauert 45–60 Minuten.
SpielartGegeneinander
AnspruchMittelWenig Text
Auf einen Blick
- Für wen: Familie/Kenner
- Ähnlich wie: Kulkmann's G@mebox vergleicht es mit Ravensburgers „Celtica“ (ähnliches Niveau als Familienspiel).
- Wissenswert: Wertungszeitpunkt selbst wählen – aber nur viermal pro Partie, und jede Fahne bringt gleichzeitig 2 neue Arbeiter. Nominiert zum Spiel des Jahres 2007.
So wird gespielt
- Material: Spielplan, Kastell-Bauplatz mit 10 Feldern, 4 Sichtschirme, 16 Baumeister-Fahnen, 40 Baukarten, 40 Gebäude in 7 Formen, 88 Siegel der 4 Familien (8 davon 5er), 44 Arbeiter (11 je Farbe), 24 neutrale Arbeiter, 28 Kastell-Steine, Gold.
- Aufbau: Kastell-Bauplatz so legen, dass kein Zeltlager bedeckt ist; jeder bekommt Sichtschirm, 4 Fahnen, 3 Arbeiter und 4 Baukarten; 3 Karten offen. Je 12 Kastell-Steine (3 je Farbe) für Ebene 1 und 2, 4 für Ebene 3. Einstiegsaufbau mit 7 vorgelegten Gebäuden und 3/2/1 neutralen Arbeitern je Spieler bei 2/3/4 Spielern.
- Zug – Pflicht (eins von beiden): A) Baukarte spielen und Gebäude angrenzend an ein Gebäude oder einen Arbeiter legen, Siegel der Kartenfarbe darauf; überdeckte Zeltlager bringen neutrale Arbeiter. B) Beliebig viele eigene und neutrale Arbeiter angrenzend an genau ein Gebäude setzen.
- Fertigstellung: Ist ein Gebäude ganz umschlossen, bekommt jeder Spieler je angrenzendem eigenen Arbeiter ein Siegel dieser Familie, der Auslöser zusätzlich das Siegel vom Gebäude; neutrale Arbeiter bringen nichts. Je fertigem Gebäude setzt der Auslöser einen Kastell-Stein.
- Zug – Kann: Fahne abgeben → 2 eigene Arbeiter und eine eigene Wertung: jedes Siegel bringt so viel Gold, wie Felder seiner Farbe im Kastell von oben sichtbar sind (zu Beginn 2).
- Spielende: Ist die zweite Kastell-Ebene fertig, hat jeder noch einen Zug; danach Schlusswertung aller Siegel, das meiste Gold gewinnt (Gleichstand: mehrere Sieger). Keine Solo-Regel.
Stimmen aus Rezensionen
- Kulkmann's G@mebox (Frank Schulte-Kulkmann, 2006, boardgame.de): schöner Wertungsmechanismus und mehr taktische Möglichkeiten als „Celtica“, ausgewogen und bis zum Schluss offen, ein starkes Familienspiel; Einschränkung: Die Taktik zahlt sich vor allem gegen unerfahrene Mitspieler aus, unter Gleichstarken verhindern Kartenglück und begrenzte Kastell-Steine einen großen Vorsprung.
- Eine zweite Rezension mit Fazit wurde nicht gefunden.
Auszeichnungen
- 2007 Spiel der Spiele „Hit für Familien“ (Empfehlungsliste), 2007 International Gamers Awards Strategie Mehrspieler (Nominierung), 2007 Nederlandse Spellenprijs (Nominierung), 2006 Meeples Choice Award (Nominierung), 2008 JoTa (Nominierung)
Ausgaben & Erweiterungen
- Nur die Ravensburger-Ausgaben 2006/2007 (deutsch bzw. mehrsprachig) und Rio Grande Games; keine Neuauflage gefunden.
- Keine offiziellen Erweiterungen (Stand 2026-10-15).
Autoren & Verlag
- Autor: Rüdiger Dorn · Illustration: Michael Menzel, Walter Pepperle
- Verlag (Original): Ravensburger (2006) · deutsche Ausgabe: Ravensburger 2006 als „Die Baumeister von Arkadia“, 2007 mit Logo der Spiel-des-Jahres-Nominierung; dazu eine mehrsprachige Ravensburger-Ausgabe 2007 als „Arkadia“. Deutsche Artikelnummer 26420 (Amazon-Angebot), mehrsprachige Ausgabe „Game Nr. 26 433 9“ (englische Regel). In den USA bei Rio Grande Games.
Videos auf YouTube
Die beliebtesten Videos zu Die Baumeister von Arkadia, sortiert nach Aufrufen – getrennt nach Sprache des Videos.
