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DE RegelEN RulesSpieler
2–4
Dauer
60 Min.
Alter
ab 12
Erschienen
2000
Komplexität
Mittel
Mehrheitenspiel auf 15 Provinzplättchen im Kreis: Wer die meisten Ritter einer Farbe am eigenen Burghof hat, kontrolliert alle Ritter dieser Farbe auf dem Spielfeld – und baut Burgen dort, wo Kaiser Karl stehen bleibt.
Carolus Magnus (Venice Connection) ist ein Familienspiel für 2–4 Personen ab 12 Jahren und ist 2000 erschienen. Eine Partie dauert 60 Minuten.
SpielartGegeneinanderTeams
AnspruchMittelSprachunabhängig
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Auf einen Blick
- Für wen: Kenner und erfahrene Familienspieler
- Ähnlich wie: El Grande – reich-der-spiele.de: „Vom Spielprinzip erinnert Carolus Magnus sehr an El Grande“, hier aber mit Würfelnachschub und Teamvariante. Weitere Colovini-Mehrheitenspiele: Masons, Atlantis.
- Wissenswert: Wer am Burghof überholt wird, dessen Ritter auf dem Spielfeld wechseln die Seite. Zu viert ein Teamspiel 2 gegen 2 mit getrennten Höfen. Nominiert zum Spiel des Jahres 2000, erschienen zum 1200. Jahrestag der Kaiserkrönung Karls des Großen (laut Jury).
So wird gespielt
- Material: 15 Provinzplättchen in drei Formen, über 200 Holzwürfel („Paladine“) in fünf Farben, 5 Familienmarker, 30 Burgen (Schwarz, Weiß, Grau), 5 Sätze Zahlenscheiben 1–5, 4 Burghof-Tafeln, 4 Farbwürfel (fünf Farben plus Krone), Kaiserfigur.
- Ziel: Als Erster 10 Burgen (zu dritt 8) auf den Provinzen haben. Das Spiel endet auch sofort, wenn weniger als vier Provinzen übrig sind; dann gewinnen die meisten Burgen.
- Aufbau (2 Spieler): Provinzen im Kreis, Kaiser auf eine Provinz, je drei Ritter jeder Farbe zufällig verteilt (einer pro Provinz). Jeder: 10 Burgen, Scheiben 1–5, ein Burghof, Startreserve von 7 erwürfelten Rittern (Krone = freie Farbwahl).
- Runde: Eröffnungsphase – jeder legt eine Zahlenscheibe offen aus, gleiche Zahlen sind verboten (nur bei der jeweils letzten Scheibe gilt die zuerst gelegte als niedriger). Die kleinere Zahl zieht zuerst und legt in der nächsten Runde zuerst; nach fünf Runden kommen alle Scheiben zurück. Aktionsphase: 1. drei Ritter aus der Reserve in den eigenen Burghof und/oder auf Provinzen setzen (gesetzte Ritter werden nie mehr bewegt); 2. Kaiser im Uhrzeigersinn 1 bis „Scheibenwert“ Schritte ziehen (eine vereinte Region zählt als ein Schritt) und auf der Zielprovinz die Mehrheit prüfen; 3. drei Farbwürfel werfen und die Reserve aus der Mitte auffüllen. Ist eine Farbe in der Mitte leer, geben alle gleich viele Ritter dieser Farbe vom Hof zurück.
- Kontrolle: Wer am Burghof mehr Ritter einer Farbe hat als der Gegner, nimmt den Familienmarker und kontrolliert alle Ritter dieser Farbe auf den Provinzen; bei Gleichstand behält der bisherige Besitzer.
- Burgen: Auf der Zielprovinz zählt jeder seine kontrollierten Ritter, stehende Burgen zählen wie Ritter ihres Besitzers. Klare Mehrheit ohne Burg: eine Burg bauen. Mehrheit gewechselt: alle fremden Burgen durch gleich viele eigene ersetzen. Gleichstand oder unveränderte Mehrheit: nichts, auch keine zweite Burg.
- Zusammenlegen: Baut jemand eine Burg neben einer Provinz mit eigenen Burgen, werden die Plättchen zu einer Region zusammengeschoben; Ritter und Burgen zählen fortan gemeinsam, die Region ist unteilbar und wird beim Vereinen nicht neu gewertet.
- 3 Spieler: 8 Burgen, Reserve 9, je Zug 4 Ritter setzen und 4 nachwürfeln; Mehrheit relativ (mehr als jeder einzelne Gegner). 4 Spieler: zwei Teams mit gemeinsamen 10 Burgen, eigene Höfe und Scheiben, keine Ritterweitergabe; Farben kontrolliert ein einzelner Spieler, Provinzmehrheiten zählen beide Partner zusammen. Das Heft empfiehlt, zuerst zu zweit zu spielen.
Stimmen aus Rezensionen
- Jury Spiel des Jahres (spiel-des-jahres.de): Glück und Strategie gleichermaßen, „bei jeder Spielerzahl völlig anders“; lobt Material und Schachtelgrafik.
- reich-der-spiele.de: „sehr schönes und spannendes Spiel“, Reiz in den ständig wechselnden Machtverhältnissen; Würfelnachschub macht es etwas glücksabhängig, Taktik überwiegt.
- hall9000.de (Frank Gartner, 5,0 von 6): Regeln leicht erlernbar, viel Raum für Taktik; Hausregeln gegen das Würfelglück vorgeschlagen. spieletest.at (Arno Steinwender, 2004): sehr spannend, „uneingeschränkt zu empfehlen, zumindest … zu dritt oder zu viert“.
- Ludozine: zu dritt könne es sich in die Länge ziehen, Regel überarbeitungsbedürftig. Mike Siggins (The Game Cabinet): praktisch themenlos und abstrakt, verlangt Vorausdenken; drei Spieler die beste Besetzung.
Auszeichnungen
- Nominierung Spiel des Jahres 2000 (Quelle: Preisliste spiel-des-jahres.de). außerdem Nominierung Meeples Choice Award 2000 (nicht geprüft).
Ausgaben & Erweiterungen
- Venice Connection 2000 (Cod. 4.1, EN/FR/IT), Winning Moves Germany 2000 (deutsch, Art.-Nr. 10029, auch mit SdJ-Aufkleber), Rio Grande Games 2000 (RIO162)
- winning-moves.de nicht erreichbar (2026-10-21); deutsche Ausgabe vermutlich nur noch gebraucht erhältlich. Erweiterungen: keine.
Autoren & Verlag
- Leo Colovini; Wieland Herold (spiel-und-autor.de, 2000) nennt Franz Vohwinkel, Költringer (Salzburger Nachrichten, 2002) „Tapiro“
- Venice Connection (Italien, 2000, Alex Randolphs Kleinverlag) · deutsche Ausgabe: Winning Moves Germany 2000; englisch/französisch/italienisch bei Rio Grande Games (RIO162, 2000). Keine deutsche Neuauflage bekannt, vermutlich vergriffen (2026-10-21)
Videos auf YouTube
Die beliebtesten Videos zu Carolus Magnus, sortiert nach Aufrufen – getrennt nach Sprache des Videos.
DEDeutschsprachige Videos (2)
ENEnglischsprachige Videos (6)
- Carolus Magnus — How to Play, and Why It's a Gem
- Jeremy Reviews It... - Carolus Magnus Board Game Review
- Carolus Magnus - Playthrough With Friends
- Carolus Magnus Review (and more!) from So Very Wrong About Games
- Eriantys vs Carolus Magnus — Side-by-Slide Comparison 👥
- Vaguely Helpful "How To Play" - Carolus Magnus.

