Kuhhandel Master
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DE RegelEN RulesSpieler
2–6
Dauer
60 Min.
Alter
ab 10
Erschienen
2009
Komplexität
Leicht
Kuhhandel mit mehr Tricks: Zusätzlich zu den Tier-Quartetten gibt es Stammbaumkarten, die ihr in einer niederländischen Auktion „abklatscht“, und Rattenkarten, die ihr anderen aufdrücken müsst, weil sie Punkte kosten (Regeln).
Kuhhandel Master (Ravensburger) ist ein Familienspiel für 2–6 Personen ab 10 Jahren und ist 2009 erschienen. Eine Partie dauert 60 Minuten.
SpielartGegeneinander
AnspruchLeichtWenig Text
Auf einen Blick
- Für wen: Familie, Gruppen ab 3
- Ähnlich wie: Kuhhandel (Grundspiel, im Bestand).
- Wissenswert: Wer die Ratten-Karte nimmt, kassiert alle verdeckten Geldkarten, die sich dort angesammelt haben.
So wird gespielt
- Ziel: Möglichst viele und wertvolle Tier-Quartette sammeln, passende Stammbaumkarten erwerben und anderen die Rattenkarten aufbürden. Es gewinnt, wer die meisten Punkte hat; Geld zählt am Ende nichts (außer in der Variante „Prüfung“).
- Material (laut Regel): 40 Tierkarten (10 Quartette), 10 Stammbaumkarten (eine je Tierart), 4 Rattenkarten, 66 Geldkarten (12× 0, 18× 10, 6× 20, 12× 50, 6× 100, 6× 200, 6× 500). Quartettwerte: Huhn 10, Gans 40, Katze 90, Hund 160, Schaf 250, Ziege 350, Esel 500, Schwein 650, Kuh 800, Pferd 1000.
- Aufbau (3–6 Spieler): Tier-, Stammbaum- und Rattenkarten gemischt als verdeckter Stapel; jeder erhält 2× 0, 3× 10, 1× 20, 1× 50.
- Zug: Wahl zwischen Auktion oder Kuhhandel (zu Beginn nur Auktion möglich).
- Auktion (Tier): Der Versteigerer deckt die oberste Karte auf, die anderen bieten frei (mindestens +10); der Versteigerer kann das Höchstgebot selbst übernehmen (Vorkaufsrecht: er zahlt dann den Betrag an den Höchstbietenden). Gibt es 5 Sekunden kein Gebot, bekommt er die Karte kostenlos. Geld wird nicht gewechselt; wer nicht passend zahlen kann, zahlt mehr. Bei zu hohem Gebot muss der Bieter seine Karten zeigen und die Auktion beginnt neu. Bei jedem Esel bekommt jeder Spieler eine Geldkarte (1. Esel 50, 2. Esel 100, 3. Esel 200, 4. Esel 500), danach wird der Esel normal versteigert.
- Stammbaumkarte: Niederländische Auktion: Der Versteigerer zählt langsam von 10 herunter; wer zuerst auf die Karte schlägt und „Mein!“ ruft, bekommt sie und zahlt so viele Geldkarten, wie die Zahl anzeigt (der Wert der Karten ist egal). Das Vorkaufsrecht muss der Versteigerer vor dem Aufdecken des Gebots ausüben. Ruft niemand bei „1“, bekommt er sie umsonst. Jede Stammbaumkarte bringt mindestens 250 Punkte.
- Ratte: Der Nächste links vom Versteigerer nimmt die Ratte oder legt eine Geldkarte (auch 0) verdeckt daneben; so geht es reihum bis jemand die Ratte nimmt und alle bis dahin gelegten Geldkarten bekommt. Der Versteigerer bleibt für die nächste Auktion Versteigerer. Wer alle 4 Ratten besitzt, streicht ein eigenes Tierquartett.
- Kuhhandel: Statt zu versteigern fordert der Spieler am Zug einen Gegner heraus, der mindestens eine gleiche Tierart wie er hat. Er bietet verdeckt Geldkarten; der andere nimmt an oder macht ein verdecktes Gegenangebot; wer mehr geboten hat, bekommt das Tier, jeder behält das erhaltene Geld. Gleichstand: neu bieten, beim zweiten Gleichstand bekommt der Herausforderer das Tier. Haben beide je zwei Tiere der Art, werden beide gehandelt. Mit Ratten geht es genauso, doch wer mehr bietet, muss seine Ratten abgeben. Stammbaumkarten werden nie gehandelt.
- Spielende: Sind alle Karten versteigert, muss jeder noch Kuhhandel machen (wer nur komplette Quartette hat, wird übersprungen).
- Wertung: (1) Ratten-Quartett: Besitzer streicht eines seiner Tier-Quartette; (2) Summe der Quartettwerte; (3) +250 je passender Stammbaumkarte (nicht für das gestrichene Quartett); (4) alles mal Zahl der Tier-Quartette; (5) +250 je nicht passender Stammbaumkarte. Beispiel im Heft: 2670 Punkte.
- Zu zweit: Es gibt keine Auktionen, sondern „Teilung“: Der Spieler am Zug schaut sich die oberste Karte heimlich an und behält sie oder gibt sie dem Gegner (der andere erhält dann die nächste Karte ungesehen); Geldkarten bleiben als Hand; zusätzlich Kuhhandel. Aufbau mit weniger Geldkarten (acht Geldkarten für die Esel liegen offen bereit, zehn werden zufällig entfernt).
- Varianten: „Super-Kuhhandel“ (nach dem Kuhhandel darf noch versteigert werden), „Prüfung“ (Geld in der Hand zählt am Ende als Punkte), kürzere Spielzeit durch Versteigerung zweier Tiere).
Ausgaben & Erweiterungen
- Deutsche Ausgabe: Ravensburger (Artikelnummer nicht geprüft). Weitere Ausgaben nicht geprüft.
Autoren & Verlag
- Autor: Rüdiger Koltze · Illustration: Martin Knorpp, Mathieu Leyssenne
- Verlag: Ravensburger (2009) · Neufassung des Spiels Kuhhandel
Videos auf YouTube
Die beliebtesten Videos zu Kuhhandel Master, sortiert nach Aufrufen – getrennt nach Sprache des Videos.
