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DE RegelEN RulesSpieler
3–5
Dauer
45 Min.
Alter
ab 10
Erschienen
1983
Komplexität
Einsteiger
Ihr ersteigert Tierkarten mit Geldkarten, um Quartette zu sammeln, und könnt per verdecktem Gebot („Kuhhandel“) gezielt Tiere von Mitspielern abjagen – bluffen ist ausdrücklich erlaubt (Regelheft).
Kuhhandel (Selbstverlag Koltze) ist ein Familienspiel für 3–5 Personen ab 10 Jahren und ist 1983 erschienen. Eine Partie dauert 45 Minuten.
SpielartGegeneinander
ThemaTiereLandwirtschaft
AnspruchEinsteigerWenig Text
Titelbild: Verlag (ravensburger.de) · Produktseite ↗
Auf einen Blick
- Für wen: Familie, Partyspiel für Gruppen
- Ähnlich wie: keine im Bestand geprüft (Kuhhandel Master ist eine Neufassung mit weiteren Karten).
- Wissenswert: Geld ist am Ende wertlos; die Quartettwerte werden mit der Zahl der Quartette multipliziert; 1985 „Spiel des Jahres“-Empfehlung.
So wird gespielt
- Material: 40 Tierkarten (10 Quartette), 55 Geldkarten (10× Wert 0, 20× Wert 10, 10× Wert 50, je 5× 100, 200, 500).
- Aufbau: Tierkarten gemischt als verdeckter Stapel; jeder erhält verdeckt 2× „0“, 4× „10“, 1× „50“. Es beginnt, wer das schwerste Haustier hat; dann reihum.
- Zug: Entweder Versteigerung (oberste Tierkarte aufdecken; Mitspieler – nicht der Versteigerer – bieten, jedes Gebot mindestens 10 höher; Zuschlag durch dreimaliges Ausrufen; der Höchstbietende erhält das Tier und zahlt, oder der Versteigerer nutzt sein Vorkaufsrecht und zahlt dem Höchstbietenden den Betrag selbst. Niemand bietet: Versteigerer nimmt das Tier gratis. Geld wird nie gewechselt – wer nicht passend zahlen kann, zahlt mehr. Zahlungsunfähigkeit: Geld zeigen, Versteigerung wiederholen.) Oder Kuhhandel (mit einem Mitspieler um eine Tierart, die beide besitzen – nie um unterschiedliche Arten und nie um komplette Quartette: der Zugspieler legt verdeckt beliebig viele Geldkarten – auch nur Nullen oder nichts – der Gegner nimmt an und gibt das Tier, oder legt ein verdecktes Gegengebot; dann werden die Stapel getauscht, wer mehr geboten hat, erhält die Tierkarte des anderen, beide behalten das erhaltene Geld; Gleichstand: der Herausforderer gewinnt. Hat jeder ein Paar, geht es um das Paar).
- Goldesel: Beim Aufdecken des 1.–4. Esels teilt der Spieler am Zug allen (auch sich) Geld aus: 50, 100, 200, 500; dann wird der Esel versteigert.
- Spielende: Ist der Kartenstapel leer, ist das Kuhhandeln Pflicht (wer nur komplette Quartette hat, wird übergangen); Ende, wenn alle Quartette komplett sind. Komplette Quartette bleiben offen und quer gedreht liegen.
- Wertung: Werte der eigenen Quartette addieren (die Zahl auf der Karte ist der Wert des ganzen Quartetts, z. B. 4 Kühe = 800) und mit der Zahl der Quartette multiplizieren; Geld zählt nicht. Beispiel: 3 Quartette mit 1.390 → 4.170 Punkte.
- Varianten: Super-Kuhhandel (nach dem Kuhhandel zusätzlich eine Versteigerung), Schnelles Spiel (2 Tiere je Art und die Geldkarten 200/500 aussortieren, Pärchen statt Quartette).
Auszeichnungen
- 1985 Spiel des Jahres „Empfohlen“ · 1996 Fairplay À la carte Runner-up
Ausgaben & Erweiterungen
- Neueste: Ravensburger 40-Jahre-Jubiläumsedition 2025. Ältere: 1983 Selbstverlag (1.000 Stück), 1985 Otto Maier/Ravensburger (SdJ-Empfehlung), F.X. Schmid 1998/1999, Ravensburger 1996, 1999, 2001, 2005, 2016.
- Neufassungen/Ableger: Kuhhandel Master, Kuhhandel: Das Brettspiel (Ravensburger 2016), Kuhhandel: Festival.
Autoren & Verlag
- Autor: Rüdiger Koltze · Illustration: Trevor Dunton (Ausgabe 1999 ff., Regelheft); frühere Ausgaben Josef Blaumeiser u. a.
- Verlag: Selbstverlag Koltze (1983), Otto Maier Verlag/Ravensburger (1985) · deutsche Ausgabe: Ravensburger (aktuelle Auflage Artikelnr. 20753; außerdem 40-Jahre-Jubiläumsedition 2025, Artikelnr. 23025 laut Händlerlisting)
Videos auf YouTube
Die beliebtesten Videos zu Kuhhandel, sortiert nach Aufrufen – getrennt nach Sprache des Videos.

