Heul doch! – Mau Mau
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DE RegelEN RulesSpieler
3–6
Dauer
15–25 Min.
Alter
ab 8
Erschienen
2019
Komplexität
Einsteiger
Ein Mau-Mau-Spiel mit Gemeinheit: Ihr legt Karten auf euren eigenen Ablagestapel – aber passt die Karte auch zum Stapel eines Nachbarn, müsst ihr sie dorthin schenken; Zwiebelkarten zählen am Ende Zahlen ab (Regeln).
Heul doch! – Mau Mau (Ravensburger; Spiele-Offensive Artikel 1023083) ist ein Familienspiel für 3–6 Personen ab 8 Jahren und ist 2019 erschienen. Eine Partie dauert 15–25 Minuten.
SpielartGegeneinander
ThemaAbstrakt
MechanikKartenspiel
AnspruchEinsteigerWenig Text
Titelbild: Verlag (ravensburger.de) · Produktseite ↗
Auf einen Blick
- Für wen: Familien und Partyrunden
- Ähnlich wie: keine im Bestand geprüft.
- Wissenswert: Je mehr „Heul doch!“-Zwiebeln auf deinem Stapel liegen, desto mehr Zahlen sind am Ende wertlos.
So wird gespielt
- Ziel: Am Ende die höchste Punktsumme aus den Karten des eigenen Ablagestapels haben.
- Material: 98 Zahlenkarten (1–7, je Zahl 2 Karten pro Farbe, 7 Farben), 12 Sonderkarten (nur für die Variante), 1 Taschentuch.
- Aufbau: Die 98 Karten mischen und als verdeckten Stapel in die Mitte. Jeder bekommt 1 Karte offen als erste Karte seines Ablagestapels und 4 Handkarten. Das Taschentuch liegt bereit. Wer am meisten heult, beginnt.
- Zug: Man spielt eine Handkarte. Sie soll wie bei Mau Mau auf den eigenen Stapel (gleiche Farbe oder gleiche Zahl wie die oberste Karte), denn nur dort bringt sie Punkte. Aber: Passt die Karte (nach Zahl oder Farbe) auch auf den obersten Stapel eines linken oder rechten Nachbarn, muss man sie dort ablegen; passt sie auf beide, wählt man. Andere Mitspieler zählen nie.
- Heul doch!-Zwiebel: Kann oder will man nicht passend ablegen, legt man eine beliebige Handkarte verdeckt (graue Rückseite mit Zwiebel) auf den eigenen Stapel. Im nächsten Zug darf man darauf eine beliebige Karte offen legen (außer sie passt zu einem Nachbarn – dann dorthin). Man darf eine Zwiebel auch freiwillig legen, auch auf eine eigene Zwiebel; auf fremde Zwiebeln darf nie etwas gelegt werden. Man darf den eigenen Stapel nicht durchsuchen, sollte aber mitzählen, wie viele Zwiebeln darin liegen.
- Nachziehen: Am Zugende zieht man auf 4 Karten auf. Ist der Stapel leer, wird nicht mehr gezogen, aber alle spielen ihre Handkarten aus.
- Spielende: Wenn alle ihre letzte Handkarte gespielt haben. Jeder zählt seine Zwiebeln: Diese Zahl entwertet die gleichnamigen Zahlenkarten im eigenen Stapel (5 Zwiebeln: alle 5er wertlos); bei mehr als 7 Zwiebeln auch die Zahl über 7 (9 Zwiebeln: 7er und 2er wertlos). Sonst zählt jede Karte ihren Zahlenwert (1 bis 7). Die höchste Summe gewinnt; bei Gleichstand, wer mehr Punkte an Zwiebeln verloren hat, sonst mehrere Sieger.
- Sonderkarten (Variante): 12 Karten werden eingemischt (als erste Karte gezogen: zurückmischen). Man spielt sie statt einer Zahlenkarte auf einen eigenen Ablagestapel in der Mitte: Katapult – wer oben die höchste Zahl zeigt, legt sie ab (mehrere gleichzeitig; ohne Karte zählt es wie eine Zwiebel); Handtuch – man tauscht die oberste Karte des eigenen Stapels mit der eines beliebigen Spielers; Karussell – man entscheidet, ob die obersten Karten aller Stapel nach links oder rechts wandern; Werwolf – alle drehen die oberste Karte ihres Stapels um (Zahl wird Zwiebel und umgekehrt).
Autoren & Verlag
- Autor: Leo Colovini · Grafik: Marek Bláha
- Verlag: Ravensburger; Spiele-Offensive Artikel 1023083 (Ausgabe nicht geprüft)
Videos auf YouTube
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