Herr der Ziegen

FamilieStand 26.10.2026
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DE RegelEN Rules
Spieler
2–5
Dauer
30–40 Min.
Alter
ab 8
Erschienen
2008
Komplexität
Leicht

Auf einer Weide aus offenen Ziegenkarten bewegt ihr eine große Holzziege am Rand entlang, nehmt Karten in die Hand und spielt sie aus, um in möglichst vielen Ziegensorten die Mehrheit zu erreichen – Karten neben dem eigenen Stall zählen doppelt (Regel).

Herr der Ziegen (AMIGO) ist ein Familienspiel für 2–5 Personen ab 8 Jahren und ist 2008 erschienen. Eine Partie dauert 30–40 Minuten.

Auf einen Blick

  • Für wen: Familie
  • Ähnlich wie: keine im Bestand geprüft.
  • Wissenswert: 18 Ziegensorten mit je 5 Karten (Werte 1–5, zusammen 15 Punkte): Wer 8 Punkte einer Sorte hat, hat die Mehrheit sicher; Hunde treiben Ziegen zum eigenen Stall.

So wird gespielt

  • Material: 121 Karten (90 Ziegenkarten: 18 Sorten × 5 Karten mit Werten 1–5; 15 Hundekarten; 16 Milchkarten), 5 große und 50 kleine Holzziegen in 5 Farben, 5 Ställe.
  • Aufbau: Je nach Spielerzahl Karten entfernen (5 Spieler: keine; 4: 2 Sorten, 2 Hunde, 2 Milch (Wert 1); 3: 5 Sorten, 5 Hunde, 5 Milch; 2: 8 Sorten, 8 Hunde, 8 Milch). Karten mischen und als offene Weide 7×7 auslegen (zu zweit 6×6); Ställe an den Rand, große Ziege daneben, Rest = verdeckter Nachziehstapel. Jeder zieht 2 Ziegenkarten verdeckt auf die Hand (Hunde werden getauscht), 10 kleine Ziegen in den Stall. Der Jüngste beginnt.
  • Zug (4 Phasen): 1 eine Handkarte offen ausspielen und in der Auslage nach Sorten gruppieren; 2 die große Ziege außen im Uhrzeigersinn so viele Felder weiterziehen wie der Kartenwert (Hund: keine Bewegung); 3 eine Karte aus der Reihe/Spalte neben der großen Ziege auf die Hand nehmen (Karten mit kleinen Ziegen darauf sind gesperrt), der Nachziehstapel füllt die Lücke; 4 Wertung, falls ausgelöst.
  • Wertung: Ausgelöst, wenn ein Spieler durch die gespielte Karte 8 oder mehr Punkte in einer Sorte hat (er markiert alle in der Weide sichtbaren Karten dieser Sorte mit kleinen Ziegen; Karten dieser Sorte bei Gegnern werden wertlos) oder wenn die vierte Karte einer Sorte gespielt wird (der Spieler mit der höchsten Summe erhält die fünfte Karte; Gleichstand: mehr Karten, dann der Auslöser). Liegt die fünfte Karte in einer Hand, muss sie gezeigt werden, und der Gewinner erhält dafür nichts.
  • Hunde: Statt zu ziehen nimmt man eine Karte neben der großen Ziege und tauscht eine eigene markierte Karte der Weide mit einer neutralen Karte derselben Reihe (mit Zustimmung bei Karten eines Gegners; leere Plätze erlaubt) – Karten neben dem eigenen Stall zählen am Ende doppelt.
  • Milch: Milchkarten werden gesammelt; die große Ziege bewegt sich um 1 oder 2; wer am Ende die meisten Milchpunkte hat, erhält die Summe als Punkte, der Zweite die Hälfte (aufgerundet).
  • Spielende: Wenn die letzte Karte einer Reihe oder Spalte genommen wurde oder ein Spieler keine Karte mehr nehmen kann. Wertung: markierte Weidenkarten (doppelt neben dem eigenen Stall bzw. in direkter Verbindung, nicht diagonal) plus Milchpunkte; Karten in Hand und Auslage sind wertlos. Beispiel: 12 + 7 + 8 = 27 Punkte.

Stimmen aus Rezensionen

  • Kulkmann's G@mebox (boardgame.de): „herausforderndes Wertungsspiel“, die humorvollen Ziegenzeichnungen sollten nicht über die ernstgemeinten strategischen Elemente hinwegtäuschen (Beschreibung am Anfang der Rezension gelesen, Fazit nicht).

Autoren & Verlag

  • Autor: Günter Burkhardt · Illustration: Michael Menzel
  • Verlag: AMIGO (2008; deutsche Originalausgabe)