Al Cabohne
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DE RegelEN RulesSpieler
1–2
Dauer
60 Min.
Alter
ab 12
Erschienen
2000
Komplexität
Leicht
Bohnanza-Variante für 1–2 Spieler ohne Handel: Man baut Bohnen an und verkauft sie, muss aber gegen die „Bohnenmafia“ bestehen, einen fiktiven Spieler mit eigenen Feldern, der Bohnen wegnimmt und Karten geschenkt bekommt (Regelheft).
Al Cabohne (AMIGO) ist ein Familienspiel für 1–2 Personen ab 12 Jahren und ist 2000 erschienen. Eine Partie dauert 60 Minuten.
ThemaLandwirtschaftHumor
AnspruchLeichtWenig Text
Auf einen Blick
- Für wen: Familie bis Kenner von Bohnanza
- Ähnlich wie: Bohnanza (
bohnanza.md, hier ohne Handeln, dafür gegen die Mafia). - Wissenswert: Drei Mafiabosse (Al Cabohne, Don Corlebohne, Joe Bohnano) sind selbst die „Bohnenfelder“; im Solospiel zählt die Ernte der Mafia doppelt.
So wird gespielt
- Ziel: Mit dem Bohnenhandel reicher werden als die Mafia (und als der Mitspieler).
- Material: 116 Bohnenkarten (20 Blaue, 19 Kidney-, 18 Feuer-, 16 Puff-, 16 Sau-, 14 Brech-, 13 Stangenbohnen), 3 Mafiabosse, 1 Karte „3. Bohnenfeld“. Jede Bohnenkarte zeigt Häufigkeit und Bohnometer, die Rückseite ist ein Bohnentaler.
- Aufbau zu zweit: Al Cabohne und Don Corlebohne in die Tischmitte (Joe Bohnano nur als 3. Bohnenfeld-Karte beiseite). Jeder erhält 5 Handkarten (Reihenfolge nie ändern, neue Karten hinten einstecken), Rest = Zugstapel. Der Geber deckt Karten auf: Sorten der ersten Karte(n) kommen auf Al Cabohne, die erste andere Sorte auf Don Corlebohne. Der Gegenspieler des Gebers beginnt; abwechselnd.
- Zug (6 Phasen): 1 Reste des Gegners verwerten (auf eigene Felder oder Ablagestapel), 2 Mafia-Phase: sammelt die Mafia dieselbe Sorte wie ein eigenes Feld, muss man eine Karte (auch eine einzelne) abgeben, es sei denn, man erntet vorher; 3 vorderste Handkarte anbauen, zweite optional (unterschiedliche Sorten auf zwei Felder; passt keine Sorte, erst ein Feld ernten), der Mafia darf nichts gegeben werden; 4 drei Karten vom Zugstapel einzeln aufdecken: passt die Sorte zur Mafia, geht sie an diese (die Mafia erntet sofort, wenn die Ernte Al 3 bzw. Don 2 Taler wert ist) und eine neue wird aufgedeckt; passt die oberste Ablagekarte zu einer aufgedeckten Sorte, wird sie dazugelegt; 5 beliebig viele aufgedeckte Karten anbauen, auf eigenen oder Mafia-Feldern (Sorten gebündelt, nie dieselbe Sorte auf zwei Feldern, Mafiakarten dürfen aus der Hand verschenkt werden, eigene Feldkarten nicht); jeder Boss muss mindestens eine Karte haben, notfalls schenkt man ihm Handkarten; 6 zwei Karten nachziehen.
- Ernten/3. Feld: Ein Feld mit nur einer Karte darf nicht geerntet werden (Ausnahmen bei mehreren Einzelkarten oder leeren Feldern). Ein drittes Bohnenfeld kostet einmal 4 Taler (Taler wandern aus dem Spiel, bis der Ablagestapel neu gemischt wird).
- Ende: Der Zugstapel wird zum dritten Mal aufgebraucht – in Phase 4: Phase 5 noch zu Ende, in Phase 6: sofort. Alle ernten (auch die Mafia), wer am meisten Taler hat (Spieler oder Mafia), gewinnt.
- Solo: Alle drei Bosse, 7 Handkarten, 3. Feld von Anfang an; nur 5 Phasen (kein Verwerten); in der Aufdeckphase muss der Spieler alle aufgedeckten Karten anbauen; Joe Bohnano erntet bei 1 Taler, Don bei 2, Al bei 3; die Mafiataler werden am Ende verdoppelt. Ziel: möglichst viele Siege in Folge.
Ausgaben & Erweiterungen
- Al Cabohne ist inzwischen im eigenständigen Bohnanza: Ladies & Gangsters (u. a. nordische Ausgabe „Al Cabohne & Ladybohn“) enthalten; dort nicht geprüft. Keine Erweiterung bekannt.
Autoren & Verlag
- Autor: Uwe Rosenberg · Illustration: Björn Pertoft
- Verlag: AMIGO (2000; deutsche Originalausgabe), weitere Ausgabe 999 Games
Videos auf YouTube
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