Erweiterung zu Chronicles of Crime

Chronicles of Crime: Noir

Kenner▶ 10 VideosStand 19.10.2026
DE RegelEN Rules
Spieler
1–4
Dauer
60–90 Min.
Alter
ab 14
Erschienen
2018
Komplexität
Leicht

Für Fans des Hardboiled-Krimis, die den Detektivfällen von Chronicles of Crime mehr Atmosphäre und neue Mittel geben wollen; etwas „erwachsener“ im Ton.

Chronicles of Crime: Noir () ist eine Erweiterung für 1–4 Personen ab 14 Jahren und ist 2018 erschienen. Eine Partie dauert 60–90 Minuten.

Bild: Verlag (luckyduckgames.com) · Produktseite ↗

Was ist neu?

  • Inhalt: 15 Ortstafeln, 30 Charakterkarten, 10 Sondergegenstandskarten, 4 Aktionskarten (alle mit Hutsymbol erkennbar), kostenlose App wird weiter benötigt (Android 4.4 / iOS 8.0 oder neuer; nur für den Download ist Internet nötig).
  • Rolle: Die Gruppe spielt gemeinsam einen einzelnen Privatdetektiv im Los Angeles nach dem Zweiten Weltkrieg (Hollywood-Skandale, korrupte Polizisten, Gangster) ohne Polizeiwache; statt Polizei gibt es Verbündete und Informanten (z. B. Journalist, Gerichtsmediziner, Sekretärin), die man aus dem Büro anrufen kann, die sich aber pro Szenario ändern und verschwinden, verraten oder ermordet werden können.
  • Vier neue Aktionskarten (einfach scannen): Einschüchtern (Druck bei Verhör), Einbrechen (Ort ohne Haupteingang betreten; Risiko, erwischt zu werden), Beschatten (Personen beobachten; kostet Zeit; die Karte scannen, wenn man am selben Ort ist wie ein Verdächtiger), Bestechen (Informationen oder Gegenstände; jedes Mal 20 $, die App zeigt das Geld an; ohne Geld kein Bestechen). Aktionskarten können auch negative Folgen haben (Schattenseite).
  • Zeit und Ereignisse: Geschäfte, Bars und Einrichtungen haben Öffnungszeiten, Zeugen eigene Termine; Polizisten oder Bösewichte können zum Tatort zurückkehren. Die meisten Szenarien haben begrenzte Zeit. Handlungen haben Auswirkungen (z. B. ein Zeuge, der die Angst verliert); verlorene oder weggegebene Karten dürfen als Beweis trotzdem behalten werden.
  • Spielende/Wertung: Man hat Kunden, aber keinen Chef; Fälle enden normalerweise mit „Fall aufklären“ im Büro mit dem Klienten. Siegpunkte gibt es für jede aufgedeckte Verschwörung, Geldverdienen ist ein Bonus (laut Regelheft darf man sich dafür auch Zeit nehmen).
  • Hintergrund: letzte Seite erklärt Film noir (Bezug zu 1940er/50er-Filmen, Literatur von Hammett, Cain, Chandler) und weist darauf hin, dass Haltungen von Figuren die Zeit der 1950er spiegeln und nicht die der Autoren.

Für wen lohnt sie sich?

  • Für Fans des Hardboiled-Krimis, die den Detektivfällen von Chronicles of Crime mehr Atmosphäre und neue Mittel geben wollen; etwas „erwachsener“ im Ton.
  • Wissenswert: Bestechen kostet jedes Mal 20 $ – und das Geld ist knapp.

Stimmen aus Rezensionen

  • Spieletest.at (zu Welcome to Redview, spieletest.at): Noir sei „für mich persönlich besser“ als die Redview-Erweiterung und die erste Wahl für Spieler, die bisher nur das Grundspiel kennen.
  • Big Boss Battle (bigbossbattle.com): Noir sei die bisher düsterste Erfahrung der Reihe mit teils unangenehmen Untersuchungen; einige Ermittlungen schwieriger als im Grundspiel, weil die neuen Aktionskarten nicht immer sofort einfallen.

Autoren & Verlag

  • Erweiterung zu: Chronicles of Crime (benötigt Grundspiel: ja – laut Regelheft werden nur Hinweis-Spielplan und Hinweiskarten des Hauptspiels gebraucht)
  • Autoren: Stéphane Anquetil, David Cicurel · Illustration: Singhooi Lim, Huang Lei · Künstlerische Leitung: Mateusz Komada
  • Verlag (Original): Lucky Duck Games (2018) · deutsche Ausgabe: Corax Games 2019

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