Choice

Can't Stop Express
Mitspieler findenNoch keine StimmenSei der Erste – +5 Punkte
DE RegelEN Rules
Spieler
1–4
Dauer
30 Min.
Alter
ab 10
Erschienen
1989
Komplexität
Einsteiger

Sid Sacksons Würfelspiel für beliebig viele Spieler gleichzeitig: Ein Wurf mit fünf Würfeln gilt für alle, jeder bildet für sich zwei Paare und hakt sie ab – die Zahlen ab dem sechsten Kreuz bringen Punkte, unter fünf Kreuzen gibt es 200 Minuspunkte, und der fünfte Würfel bestimmt, wann das eigene Spiel endet (Regelheft).

Choice (Hexagames) ist ein Familienspiel für 1–4 Personen ab 10 Jahren und ist 1989 erschienen. Eine Partie dauert 30 Minuten.

Auf einen Blick

  • Für wen: Familien, Solo-Spieler
  • Ähnlich wie: Can’t Stop – ebenfalls von Sid Sackson, ebenfalls Paare aus Würfeln, aber mit Weiterwürfeln und Absturzgefahr.
  • Wissenswert: Das Spiel stammt aus Sacksons Buch „A Gamut of Games“, wo es als „Solitaire Dice“ erschien. Laut Regel enden Anfänger oft im Minus, weil sie zu sehr auf die seltenen Paare 2, 3, 11 und 12 setzen; 1.000 Punkte gelten als „really excellent“.

So wird gespielt

  • Material: 5 Würfel, 1 großer Wertungsblock, Regel; jeder braucht einen Stift.
  • Ablauf: Einer würfelt alle fünf Würfel, der Wurf gilt für alle; niemand berührt die Würfel. Jeder entscheidet für sich, welche vier Würfel zwei Paare bilden und welcher der „fünfte Würfel“ ist (jeder Würfel nur einmal), und trägt beides ein; je Wurf etwa 30–40 Sekunden, auf Wunsch mit Zeitmesser.
  • Wertungsblatt: Je Paarsumme 2–12 eine Reihe mit 10 Kästchen (Gruppen zu 4, 1 und 5) und einem Punktwert (2 und 12: 100, 3 und 11: 70, 4 und 10: 60, 5 und 9: 50, 6 und 8: 40, 7: 30). Paare, die schon zehnmal abgehakt sind, dürfen weiter gewählt werden, bringen aber nichts.
  • Fünfter Würfel: In den ersten Zügen wählt jeder nacheinander drei verschiedene Zahlen für die Spalte „5th die“ und hakt sie ab; danach muss man, wenn möglich, eine der drei Zahlen als fünften Würfel nehmen. Ist keine im Wurf, ist es ein „Freiwurf“ (erst nach Wahl aller drei Zahlen möglich). Wer bei einer seiner drei Zahlen das achte Kästchen abhakt, ist fertig; das Spiel endet, wenn alle fertig sind.
  • Wertung: Reihen mit 1–4 Kreuzen: −200; mit 0 oder genau 5 Kreuzen: 0; ab dem 6. bis 10. Kreuz bringt jedes Kreuz den Punktwert der Reihe (Beispiel: 9 Kreuze bei der 8 = 4 × 40 = 160). Die meisten Punkte gewinnen; allein spielt man gegen die eigene Bestleistung.
  • Variante: Für Einsteiger und Kinder −150 oder −100 statt −200.

Stimmen aus Rezensionen

  • 13.02.2017, Eagle-Gryphon-Ausgabe): „extrem“ fesselnd, ideal allein und als Reisespiel, fairer Preis (11,99 US-Dollar UVP); im Mehrspielerspiel reines Gleichzeitig-Solitär, bei dem das Spiel für jeden zu anderer Zeit endet. Kritik: Das Wertungsblatt wirke unausgewogen, die Randzahlen 2, 3, 11 und 12 lohnten sich rechnerisch weniger; die Regel sei für ein so einfaches Spiel etwas wortreich, die Bildbeispiele hälfen.

Ausgaben & Erweiterungen

  • Solitaire Dice im Buch „A Gamut of Games“ von Sid Sackson.
  • Choice / Einstein: frühere Ausgaben unter diesen Titeln, darunter Hexagames 1989 (englisch/deutsch) und Fun Connection (mehrsprachig).
  • Can’t Stop Express: Eagle-Gryphon Games 2017 (englisch).; Eagle-Gryphon druckt dagegen Sacksons ursprüngliches Blatt.
  • Keine Erweiterungen.

Autoren & Verlag

  • Autor: Sid Sackson (Regelheft)
  • Verlag: Hexagames · deutsche Ausgabe: Hexagames, 1989 – heute nur gebraucht. Aktuelle Ausgabe: Can’t Stop Express, Eagle-Gryphon Games 2017 (englisch; Regelheft „Copyright 2017, FRED Distribution, Inc.“, Regelentwicklung Ralph H. Anderson)

Kartenhüllen (Sleeves) für Choice

Keine Sleeves nötig: Choice hat keine Spielkarten.

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