Playball
- Spieler
- 2
- Dauer
- 20 Min.
- Alter
- ab 7
- Erschienen
- 2025
- Komplexität
- Leicht
Abstraktes Ballspiel für zwei auf einem Feld aus Sechsecken: Je drei Spielfiguren laufen, springen über andere Figuren und passen den Ball, bis eine Figur mit dem Ball in einer gegnerischen Endzone steht (Regelheft).
Playball (Borderline Editions) ist ein Familienspiel für 2 Personen ab 7 Jahren und ist 2025 erschienen. Eine Partie dauert 20 Minuten.
Häufige Regelfragen zu Playball
Grundlage: offizielle deutsche Spielregel (Borderline Editions), 6 S. · Stand 08.11.2026
Wie viele Bewegungen habe ich bei Playball pro Zug?
1 bis 3 Bewegungen, beliebig auf deine Playballer verteilt. Im ersten Zug einer Runde darf der Startspieler nur 2 Bewegungen machen.
Regelheft: S. 3 · Bewegungen, Anstoß
Zählt ein Sprung über mehrere Figuren als mehrere Bewegungen?
Nein. Ein Sprung zählt immer als 1 Bewegung, egal wie viele Felder übersprungen werden.
Regelheft: S. 3 · Springen
Was passiert, wenn hinter den übersprungenen Figuren kein Feld frei ist?
Dann prallt der Springer ab und kehrt auf sein Ausgangsfeld zurück. Ist er dabei über den Ballträger gesprungen, nimmt er den Ball trotzdem auf.
Regelheft: S. 2 · Ballregeln; S. 3 · Springen
Kostet ein Pass bei Playball eine Bewegung?
Nein. Du darfst in deinem Zug beliebig viele Pässe spielen, in gerader Linie und ohne gegnerischen Playballer im Weg.
Regelheft: S. 4 · Pässe
Darf ich in die gegnerische Endzone passen?
Nein. Ein Pass zu einem Playballer, der auf einer gegnerischen Endzone steht, ist verboten. Außerdem darf ein Playballer die gegnerische Endzone nur mit dem Ball betreten.
Regelheft: S. 4 · Pässe, Einschränkungen
Darf ich meinen Zug auf einem Feld mit Punkt beenden?
Nein. Felder mit Punkt darfst du überqueren, aber nicht als Endfeld des Zuges nutzen. Das gilt auch für die eigenen Endzonen – ein Eigentor gibt es dort nicht.
Regelheft: S. 4 · Einschränkungen
Darf ich bei Playball passen und nichts tun?
Nein. Ball und Figuren dürfen am Ende deines Zuges nicht genau so stehen wie zu Beginn; du musst mindestens eine echte Bewegung machen oder den Ball bewegen.
Regelheft: S. 4 · Einschränkungen
Wer beginnt nach einem Tor?
Alle Figuren gehen zurück auf die Startfelder, ein neuer Ball kommt in die Mitte, und das Team, das kein Tor erzielt hat, beginnt.
Regelheft: S. 2 · Ziel
Wie funktioniert der Expertenmodus?
Statt 3 Tore insgesamt brauchst du 2 Tore hintereinander, um zu gewinnen. Eine Schachuhr kann die Spieldauer begrenzen.
Regelheft: S. 2 · Expertenmodus
Titelbild: Verlag (borderlineeditions.com) · Produktseite ↗
Auf einen Blick
- Für wen: Familie und Kenner, die kurze Zweierduelle mögen · nur zu zweit
- Darum lohnt es sich: Ein schnelles Taktik-Duell mit wenigen Regeln; für den MinD-Spielepreis 2026 in der Kategorie Zweipersonenspiele nominiert (boardgamewire.com, 06.04.2026). Rezensionen mit Fazit noch nicht gefunden.
- Ähnlich wie: „Halma“ (Springen über Figuren als Bewegung auf einem Lochfeld bzw. Sechseckfeld).
- Wissenswert: Ein Sprung kann über eine ganze Reihe von Figuren gehen und zählt trotzdem nur als ein Zug. Findet der Springer kein freies Feld, prallt er auf sein Startfeld zurück – und schnappt sich dabei trotzdem den Ball, wenn er über den Ballträger gesprungen ist.
So wird gespielt
Quelle: offizielle deutsche Regel von Borderline Editions (6 Seiten mit Titel und Impressum, Seitenzahlen 1–4 wie im Heft aufgedruckt), vollständig; die englische Regel zum Abgleich gelesen.
Das Ziel in einem Satz
Wer zuerst 3 Tore erzielt, gewinnt; ein Tor erzielst du, wenn eine deiner Figuren mit dem Ball in eine der 3 gegnerischen Endzonen zieht (S. 2).
Aufbau
- Material: 3 Playballer je Team (zwei Farben), 5 Bälle, 1 Spielfeld aus Sechsecken (S. 1).
- Jedes Team hat 3 Endzonen auf seiner Seite des Spielfelds. Jeder stellt seine 3 Playballer auf die 3 Sechsecke direkt vor seinen Endzonen. Ein Ball kommt auf das Sechseck in der Mitte (S. 1).
- Ihr seid abwechselnd am Zug. In der ersten Runde beginnt der jüngste Spieler.
So läuft ein Zug ab
- 1 bis 3 Bewegungen: Du führst in deinem Zug 1 bis 3 Bewegungen aus und verteilst sie beliebig auf deine Playballer; eine Figur darf auch mehrmals ziehen (S. 3).
- Anstoß: Im ersten Zug einer Runde darf der Startspieler höchstens 2 Bewegungen machen (S. 3).
- Pässe: Zusätzlich darfst du beliebig viele Pässe spielen; sie zählen nicht als Bewegung (S. 4).
- Pflicht: Am Ende deines Zuges dürfen Ball und Figuren nicht alle genau so stehen wie zu Beginn. Du musst also mindestens eine echte Bewegung machen oder den Ball bewegen (S. 4).
Die Aktionen
- Bewegen: Ziehe einen Playballer auf ein angrenzendes, freies Sechseck (S. 3).
- Springen: Springe über eine oder mehrere angrenzende Figuren, die in einer Linie stehen – eigene wie gegnerische. Wähle eine Richtung; der Springer landet auf dem ersten freien Feld in dieser Richtung. Gibt es dort kein freies Feld, prallt er ab und kehrt auf sein Ausgangsfeld zurück. Ein Sprung zählt immer als eine Bewegung, egal wie viele Felder er überquert (S. 3).
- Ball aufnehmen: Ein Playballer nimmt den Ball automatisch auf, wenn er auf dessen Feld zieht. Ebenso, wenn er über den Ballträger springt – egal, ob eigener oder gegnerischer –, und zwar auch dann, wenn er dabei auf sein Ausgangsfeld zurückprallt. Der Ball bewegt sich immer mit seinem Träger (S. 2).
- Pass: Der Ball wandert von einem deiner Playballer zu einem anderen in gerader Linie über die Sechsecke, wenn kein gegnerischer Playballer im Weg steht. Ein Pass zu einem Playballer, der auf einer gegnerischen Endzone steht, ist verboten (S. 4).
- Einschränkungen (S. 4):
- Felder mit einem Punkt darfst du betreten und überqueren, aber deinen Zug nicht darauf beenden. Auch die eigenen Endzonen tragen einen Punkt (englische Regel S. 4).
- In eine gegnerische Endzone darfst du nur ziehen, wenn du den Ball trägst – also um ein Tor zu erzielen.
- Ziehst du mit dem Ball in eine eigene Endzone, ist das kein Eigentor; du darfst den Zug dort aber nicht beenden.
Spielende und Wertung
- Tor: Ein Playballer mit Ball zieht in eine der 3 gegnerischen Endzonen. Wer das Tor erzielt hat, legt den Ball vor sich ab, um seine Tore zu zählen (S. 2).
- Neue Runde: Nach jedem Tor stellt ihr alle Playballer wieder wie beim Aufbau auf und legt einen neuen Ball in die Mitte. Das Team, das kein Tor erzielt hat, beginnt die neue Runde (S. 2).
- Sieg: Wer zuerst 3 Tore hat, gewinnt.
- Expertenmodus: Statt 3 Tore insgesamt brauchst du 2 Tore hintereinander. Für erfahrene Spieler; Partien können länger dauern. Wer die Dauer begrenzen will, darf eine Schachuhr (Gerät oder App) nutzen (S. 2).
Beispiel
Dein Playballer steht neben einem gegnerischen Ballträger, dahinter steht noch eine eigene Figur und dahinter ist das Feld frei. Du springst in dieser Richtung über beide Figuren: Das kostet nur 1 deiner 3 Bewegungen, du landest auf dem freien Feld dahinter und hast den Ball, weil du über den Ballträger gesprungen bist. Mit der zweiten Bewegung ziehst du ein Feld weiter. Dann passt du den Ball in gerader Linie zu einem freien Mitspieler – kostenlos, solange kein Gegner dazwischen steht. Die dritte Bewegung nutzt du, um mit dem Ballträger in eine gegnerische Endzone zu laufen: Tor (S. 2–4).
Häufige Irrtümer
- „Ein langer Sprung über drei Figuren kostet drei Bewegungen.“ Nein, jeder Sprung ist genau eine Bewegung (S. 3).
- „Ein Pass kostet eine Bewegung.“ Nein, Pässe sind kostenlos und in beliebiger Zahl erlaubt – nur kein Gegner darf in der Linie stehen (S. 4).
- „Prallt mein Springer zurück, passiert gar nichts.“ Doch: Ist er über den Ballträger gesprungen, hat er den Ball trotzdem aufgenommen (S. 2).
- „Ich kann in die gegnerische Endzone passen.“ Nein, ein Pass zu einem Playballer auf einer gegnerischen Endzone ist verboten; du musst hineinlaufen oder hineinspringen (S. 4).
- „Ich darf auf einem Punktfeld stehen bleiben.“ Nein, darüber laufen ja, den Zug dort beenden nein (S. 4).
- „Wer ein Tor erzielt, stößt auch wieder an.“ Nein, das Team ohne Tor beginnt die nächste Runde (S. 2).
Auszeichnungen
- MinD-Spielepreis 2026: Nominierung in der Kategorie Zweipersonenspiele (boardgamewire.com, 06.04.2026).
Ausgaben & Erweiterungen
- Erstausgabe 2025 bei Borderline Editions (Frankreich), mehrsprachig. Der Verlag bietet die Regel auf Französisch, Englisch, Deutsch, Niederländisch, Italienisch und Tschechisch an (Verlagsseite, Stand 2026-11-08).
- Keine Erweiterungen bekannt.
Autoren & Verlag
- Autor: David Florsch · Illustration: Pauline Détraz (Regelheft, Credits)
- Verlag (Original): Borderline Editions (2025) · deutsche Ausgabe: Borderline Editions, mehrsprachige Ausgabe mit deutscher Regel (Sprachen laut Esprit Jeu: Französisch, Deutsch, Englisch, Niederländisch), 2025
Kartenhüllen (Sleeves) für Playball
Keine Sleeves nötig: Playball hat keine Spielkarten.
Videos auf YouTube
Die beliebtesten Videos zu Playball, sortiert nach Aufrufen – getrennt nach Sprache des Videos.

