Kipp, Kipp, Ahoi!
- Spieler
- 2–4
- Dauer
- 15 Min.
- Alter
- ab 5
- Erschienen
- 2004
- Komplexität
- Einsteiger
- Regeln
- DE RegelEN Rules
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Mitspieler findenNoch keine StimmenSei der Erste – +5 Punkte
Zwölf Holzfässer sollen in einem Turm auf das Deck eines Schiffs – doch nach jedem Zug dreht man einen der drei Matrosen (dicke Holzschrauben) eine ganze Umdrehung, und das Schiff legt sich immer schiefer.
Kipp, Kipp, Ahoi! (Ravensburger) ist ein Familienspiel für 2–4 Personen ab 5 Jahren und ist 2004 erschienen. Eine Partie dauert 15 Minuten.
SpielartGegeneinanderKinderspiel
ThemaSeefahrt & Piraten
MechanikGeschicklichkeit & TempoWürfeln
AnspruchEinsteigerSprachunabhängig
Auf einen Blick
- Für wen: Kinder ab 5 und Familien
- Ähnlich wie: Jenga (ebenfalls Geschick beim Turmbau, dort ohne kippenden Untergrund)
- Wissenswert: Der Seegang wird mit Schrauben gemacht: Jede volle Drehung eines Matrosen hebt oder senkt eine Ecke des Schiffs. Wer den zwölften Fass-Turm schafft, bekommt zwei Chips – und alle anderen einen, weil sie mitgebaut haben. Auf der Empfehlungsliste Kinderspiel des Jahres 2004.
So wird gespielt
- Gelesen: niederländischer Teil der Ravensburger-Regel von 2009 (Spiel-Nr. 21 964, Scan bei spellenlab.be, 3 Seiten per OCR, vollständig lesbar; dazu der französische Teil) sowie die vollständige englische Abschrift bei RulesPal. Keine deutsche oder englische Verlags-PDF gefunden.
- Material (NL-Regel 2009): Schiff (Rahmen und Deck aus Stanzkarton), Wasserplatte, 12 Fässer in drei Farben, 3 Matrosen (Schrauben), 28 Chips, 1 Farbwürfel. RulesPal nennt 25 Chips, ein Stoffsäckchen und drei Fassgrößen – vermutlich die Erstausgabe.
- Aufbau: Matrosen in die Löcher mit gleichfarbigem Pfeil schrauben (sie stehen ca. 5 mm heraus), Schiff auf die Wasserplatte, Wimpel auf die Pfeile ausrichten. Fässer zufällig in eine Reihe neben das Schiff, jeder erhält 3 Chips.
- Zug: Der Jüngste beginnt. Würfeln: Bei Rot, Gelb oder Kleeblatt das nächste Fass der Reihe auf den Turm in der Mitte des Decks setzen, bei Blau kein Fass. Dann den Matrosen der gewürfelten Farbe eine volle Umdrehung in Pfeilrichtung drehen; beim Kleeblatt einen beliebigen Matrosen (am besten einen selten gedrehten, um die Schieflage auszugleichen).
- Rundenende: Fällt der Turm, gibt der Spieler einen Chip ab. Schafft jemand das zwölfte Fass, erhält er zwei Chips, alle anderen einen. Dann Matrosen zurückdrehen, neue Fass-Reihe; der linke Nachbar beginnt.
- Spielende: Nach drei Runden gewinnt, wer die meisten Chips hat.
- Varianten: Leichter mit nur neun Fässern oder halben Umdrehungen. Für Profis: Vor dem Würfeln darf man gegen Abgabe eines Chips aussetzen; der Nächste muss dann spielen und bekommt den Chip, wenn es klappt. Ein umgestürzter Turm kostet in dieser Variante zwei Chips.
Stimmen aus Rezensionen
- Jury-Begründung (Empfehlungsliste 2004): Dreidimensionales Bauspiel, bei dem die Spieler „hautnah“ erfahren, was bei Seegang auf einem Boot los ist; Geschicklichkeitsspiel, das „durch den Würfel eine Portion Glück erhält“. Kritik: keine genannt.
- Keine Rezension mit Fazit gefunden (Suche „Kipp Kipp Ahoi Ravensburger Rezension Fazit“, 2026-10-28).
Auszeichnungen
- Empfehlungsliste Kinderspiel des Jahres 2004
- keine sprachabhängigen Texte
Ausgaben & Erweiterungen
- Keine Erweiterungen. Ravensburger-Ausgaben 2004 und 2009; Zweitausgabe mit Schiff aus Stanzkarton und 28 Chips (NL-Regel 2009, Amazon-Listing 21963).
- Andere Titel u. a. „Tip, Tip, Ahoy!“, „Tangue, petit bateau!“, „Alle hens aan dek, ahoi!“.
Autoren & Verlag
- Autor: Gunter Baars · Illustration: Oliver Wenniges
- Verlag: Ravensburger (2004) · deutsche Ausgabe = Original: Ravensburger, 2004; Amazon-Listings „Ravensburger - Kipp Kipp Ahoi, Holzspiel (Kinderspiel)“ (EAN 4005556226276) und „Ravensburger 21963 - Kipp, Kipp, AHOI“ (EAN 4005556219636), beide 2026-10-28 nicht verfügbar
- Geschicklichkeits-Stapelspiel auf einem kippenden Schiff
Kartenhüllen (Sleeves) für Kipp, Kipp, Ahoi!
Keine Sleeves nötig: Kipp, Kipp, Ahoi! hat keine Spielkarten. Material laut Ravensburger-Regel 2009 (NL): Schiff, Wasserplatte, 12 Fässer, 3 Matrosen-Schrauben, 28 Chips, Farbwürfel – keine Karten
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