Dreck am Stecken
- Spieler
- 3–6
- Dauer
- –
- Alter
- ab 12
- Erschienen
- 2011
- Komplexität
- Mittel
- Regeln
- DE RegelEN Rules
Kenner
Jetzt kaufenbei Amazon.de** Affiliate-Link
Mitspieler findenNoch keine StimmenSei der Erste – +5 Punkte
Sechs Ganoven sitzen in einer Zelle und befragen sich gegenseitig, wer welches Verbrechen begangen hat – jeder darf genau einmal lügen, und wer die meisten Zuordnungen richtig trifft, gewinnt.
Dreck am Stecken () ist ein Kennerspiel für 3–6 Personen ab 12 Jahren und ist 2011 erschienen.
SpielartGegeneinander
ThemaKrimi & Spionage
Titelbild: Verlag (gmeiner-verlag.de) · Produktseite ↗
Auf einen Blick
- Für wen: Kenner von Logik- und Deduktionsspielen · laut Rezension Reich der Spiele am besten zu sechst.
- Ähnlich wie: Cluedo, Inkognito und Das Geheimnis der Abtei (genannt von Spieletest.at); Sieben unter Verdacht (Knizia) wirbt das Gmeiner-Heft als weiteres Krimispiel der Reihe.
- Wissenswert: Jeder Spieler hat 3 Wahrheits- und nur 1 Lügekarte und kann daher nur viermal befragt werden. Mit der Drohungskarte darf man einmal heimlich nachsehen, ob die Antwort gelogen war.
So wird gespielt
- Inhalt: 48 Karten (6 Großkarten „Ablauf des Mordabends“, 6 Täter, 6 Verbrechen, 18 Wahrheit, 6 Lüge, 6 Drohung) und ein Block Ermittlungsbögen (weitere zum Ausdrucken beim Verlag).
- Aufbau: Täterkarten offen verteilen, Verbrechenkarten verdeckt verteilen. Jeder erhält 3 Wahrheitskarten, 1 Lügekarte, 1 Drohungskarte und eine Großkarte mit dem Ablauf des Mordabends (Uhrzeiten, welche Verbrechen zusammen gesehen wurden, aber ohne Namen). Bei weniger als 6 Spielern liegen übrige Täter offen aus, bekommen je ein Verbrechen und einen eigenen Stapel aus 3 Wahrheits- und 1 Lügekarte.
- Ablauf: Reihum wählt der aktive Spieler einen Mitspieler und stellt eine Ja/Nein-Frage, die alle hören. Der Befragte muss antworten und legt dazu verdeckt eine Wahrheits- oder Lügekarte ab; dreimal ehrlich, einmal gelogen. Einmal im Spiel kann man nach einer Antwort die Drohungskarte einsetzen und die abgelegte Karte heimlich ansehen. Alles wird im Ermittlungsbogen notiert.
- Nicht mitspielende Täter: Ab der zweiten Runde kann man sie befragen, indem man die oberste Karte ihres Stapels aufdeckt; bei „Lüge“ darf man ihre Verbrechenkarte ansehen. Danach wird der Stapel gemischt und eine Karte verdeckt entfernt.
- Ende: Entweder sagt ein Spieler „Ich möchte auflösen!“ (danach ist jeder noch einmal dran) oder alle sind viermal befragt worden. Dann ordnet jeder allen Tätern ein Verbrechen zu, alle sprechen ihre Verdächtigungen aus und decken auf.
- Wertung: 2 Punkte je richtige Täter-Verbrechen-Zuordnung (auch die eigene), 1 Bonuspunkt je falsche Verdächtigung des eigenen Verbrechens. Höchste Summe gewinnt, bei Gleichstand mehrere Sieger.
- Keine Solo-Regel; Zwei-Spieler-Spiel nicht vorgesehen (ab 3).
Stimmen aus Rezensionen
- Reich der Spiele (2012): „richtig gutes Deduktionsspiel“ für Freunde von Logik- und Kombinationsrätseln; am besten mit sechs Spielern, weil bei weniger Spielern ein ungleicher Glücksfaktor durch die verdeckten Karten entsteht.
- Spieletest.at: Spielablauf logisch und funktionierend, die Wertung lädt zum Bluffen ein; Kritik: schwache thematische Einbettung, der Mordabend läuft immer gleich, daher leidet der Langzeitspielspaß.
- H@LL9000 (2012, Kurzlesung des Fazits): fast ohne Zufall bei Vollbesetzung, Material groß und stabil, Regel kurz und übersichtlich; Spielzeit eher eine Stunde, nichts für Spieler ohne Lust auf konzentrierte Logik.
Ausgaben & Erweiterungen
- Nur die deutsche Gmeiner-Ausgabe von 2011. Keine Erweiterungen bekannt.
- Vierter Titel der Krimi-Kartenspiel-Reihe des Gmeiner-Verlags (laut Reich der Spiele).
Autoren & Verlag
- Autor: Stefan Breuer · Illustration/Gestaltung: Lutz Eberle
- Verlag (Original, 2011): Gmeiner-Verlag · deutsche Ausgabe: Gmeiner-Verlag, Vertrieb Hutter Trade, 2011

