Erweiterung zu Die Speicherstadt

Die Speicherstadt: Kaispeicher

Kaispeicher
Kenner▶ 7 VideosStand 26.10.2026
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DE RegelEN Rules
Spieler
2–5
Dauer
60–90 Min.
Alter
ab 8
Erschienen
2012
Komplexität
Leicht

Die Speicherstadt wird breiter: 50 neue Karten, drei neue Waren und das Reservieren von Karten, das die Karten im Lauf der Runde immer billiger macht – mit Metallmünzen im Karton.

Die Speicherstadt: Kaispeicher (eggertspiele) ist eine Erweiterung für 2–5 Personen ab 8 Jahren und ist 2012 erschienen. Eine Partie dauert 60–90 Minuten.

Titelbild: Verlag (eggertspiele.de) · Produktseite ↗

Was ist neu?

  • Inhalt (laut Anleitung): 50 neue Handelskarten (je 12 Winter, Frühling, Sommer, 14 Herbst; erkennbar an einem Zeichen unten rechts), 1 Startspielerkarte, 9 neue Warensteine (je 3 Hanf grau, Tuch rosa, Glas blau), 2 Pausenkarten, 7 Arbeiter (je 1 in den 5 Spielerfarben, dazu 2 graue), 25 Metallmünzen.
  • Aufbau: Wie im Grundspiel; alle 54 Warensteine in den Beutel; Metallmünzen können mitgenutzt werden; je Spieler 5 Münzen; jeder stellt 1 Arbeiter auf Feld 0 der Punktleiste und 4 Arbeiter vor sich; die 2 grauen Arbeiter, Startspielerkarte und Pausenkarten kommen zur Seite; alte und neue Handelskarten werden zusammengelegt und nach Rückseite sortiert; je nach Spielerzahl werden bestimmte Herbstkarten aussortiert (2 Spieler: Hafen, Feuerwehrmann 3, Bürgermeister, LKW; 3 und 5 Spieler: Flussschifferkirche, Feuerwehrmann 3, Bürgermeister, LKW; 4 Spieler: keine).
  • Neues Versteigerungselement (Reservieren): In der Angebotsphase liegt oberhalb des Spielplans noch einmal dieselbe Anzahl Karten aus (doppelt so viele Karten zur Auswahl wie im Grundspiel). In der Nachfragephase darf ein Spieler statt eines normalen Einsatzes eine Karte aus dieser oberen Reihe reservieren: Er legt sie rechts unten neben den Spielplan (über die zuletzt reservierte) und stellt einen Arbeiter darauf. In der Kaufphase werden zuerst alle Karten der Wasserfelder wie im Grundspiel gekauft, danach die reservierten Karten, beginnend mit der untersten. Nur der Spieler mit dem Arbeiter darf kaufen und zahlt so viele Münzen, wie insgesamt reservierte Karten in der Reihe liegen; kauft er nicht, zahlt er nichts, die Karte kommt auf den Ablagestapel und sein Arbeiter zurück. Übrige Karten oberhalb des Plans kommen auf den Ablagestapel.
  • Einkommen: 2 Münzen je Spieler (Wert laut Anleitung; Abweichung vom Grundspiel nicht verglichen); wer nichts kaufte, bekommt 1 zusätzliche Münze; der Startspieler gibt die Startspielerkarte nach links weiter.
  • Spielende: wie im Grundspiel; reicht die Punktleiste nicht, wird nach Feld 39 auf 0 weitergezählt (= 40 Punkte, am Ende addiert).
  • Neue Karten (Auswahl laut Anleitung): Aufträge für die drei neuen Waren (3 kleine zu 1 Ware = 4 Punkte, 3 mittlere zu 2 Waren = 8 Punkte); 6 neue Schiffe (Ladevolumen 1 oder 2); Händler Glasbläser, Schneiderin, Seilmacher (3 Münzen je Ware); Speicher für Safran, Gummi, Kaffee, Tee und Teppiche (2 Punkte je Ware); Hafenmeister (Waren 2:1 tauschen); Kontor (2 weitere); Feuerwehrmänner 1–5; Lagerarbeiter (2 graue Arbeiter), Kaffeepause (2 Pausenkarten, Einsetzen aussetzen); einmalige Karten wie Auktionshalle, Fischmarkt, LKW, Schmuggler, Spitzel, Dieb, Sparkasse und Einsatzleiter; Punktgebäude wie Davidwache (3), Musikhalle (4), Rathaus (5), Schauspielhaus (2), Leuchtturm (1); Wertungskarten wie Buchhalter, Bürgermeister, Deichtorhallen, Hafenrundfahrt, Presse; Löschzug und Versicherung (gegen Brandverluste). Die genaue Wirkung jeder Karte steht in der Anleitung.

Für wen lohnt sie sich?

  • Die Speicherstadt wird breiter: 50 neue Karten, drei neue Waren und das Reservieren von Karten, das die Karten im Lauf der Runde immer billiger macht – mit Metallmünzen im Karton.
  • Für Spieler, die das Grundspiel kennen und mehr Auswahl und Taktik suchen.
  • Wissenswert: Wer eine Karte reserviert, zahlt so viel, wie reservierte Karten in der Reihe liegen – und die unterste kommt zuerst dran.

Autoren & Verlag

  • Erweiterung zu: Die Speicherstadt (benötigt das Grundspiel: ja)
  • Autor: Stefan Feld · Illustration: Michael Menzel, Harald Lieske
  • Verlag: eggertspiele (2012), Vertrieb Pegasus Spiele (Impressum der Anleitung); deutsche Ausgabe also eggertspiele/Pegasus 2012

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