Bärenpark
Spieler
2–4
Dauer
30–45 Min.
Alter
ab 8
Erschienen
2017
Komplexität
Einsteiger
Jeder baut seinen eigenen Bärenpark aus Polyomino-Plättchen; wer ein Plättchen legt, deckt Symbole ab, die neue Plättchen oder Parkgelände bringen – und wer einen Bauabschnitt zuerst schließt, bekommt die wertvollste Bärenstatue (Regelheft).
Bärenpark () ist ein Familienspiel für 2–4 Personen ab 8 Jahren und ist 2017 erschienen. Eine Partie dauert 30–45 Minuten.
SpielartGegeneinander
ThemaTiere
MechanikPlättchen legen
AnspruchEinsteigerSprachunabhängig
Bild: Verlag (lookout-spiele.de) · Produktseite ↗
Auf einen Blick
- Für wen: Familie
- Ähnlich wie: Patchwork (Meeple Like Us: sehr ähnliches Legepuzzle, aber spannender), Cottage Garden (Opinionated Gamers: Bärenpark ist schlanker und schneller).
- Wissenswert: Im Park leben auch Koalas – laut Regel „zwar keine Bären, sondern Beuteltiere, aber jeder mag sie“. Der Gobibär ist eine echte Braunbärart aus der Wüste Gobi (Regelheft S. 1).
So wird gespielt
- Ziel: Bei Spielende die meisten Punkte aus gelegten Tierhäusern, Außengehegen und Bärenstatuen; Gleichstand: höherer Wert der Plättchen im Vorrat.
- Aufbau: Grünanlagen, Tierhäuser und Bärenstatuen je nach Spielerzahl; jeder startet mit einem Parkgelände mit Eingang und einem Startplättchen (Toilette, Spielplatz oder Imbissbude).
- Zug: A) genau ein Plättchen aus dem Vorrat legen (angrenzend, nicht über den Rand, Grube frei lassen); B) abgedeckte Symbole auswerten: Schubkarre = Grünanlage, Betonmischer = Tierhaus, Bagger = Außengehege, Bautrupp = neues Parkgelände (höchstens 4 je Spieler); C) für jedes fertige Parkgelände die höchste noch freie Bärenstatue auf die Grube legen.
- Aussetzen: Wer nichts legen kann, bekommt eine Grünanlage geschenkt; freiwilliges Aussetzen ist verboten.
- Spielende: Hat jemand alle vier Parkgelände fertig, ist jeder andere noch einmal dran.
- Variante für Erfahrene: 3 von 10 Sorten Auftragsplättchen (z. B. drei Eisbären, Fluss aus drei Wasserwegen, zwei Statuen in einem Zug); zu zweit fällt das niedrigste Plättchen je Stapel weg. Grubenvariante: im letzten Zug Gruben überbauen, ohne Statue.
- Solo: keine Solo-Regel im Regelheft.
Stimmen aus Rezensionen
- Meeple Like Us (Michael Heron, 28.06.2017, meeplelikeus.co.uk): „It's good!“, freundliches, einladendes Legespiel, gut zu viert; Kritik: zu leicht, jeder Park wird fertig, dadurch weniger Spannung als bei Patchwork.
- Opinionated Gamers (Chris Wray, 30.06.2017, opinionatedgamers.com): Empfehlung für Freunde von Polyomino-Spielen, niedliches Thema, schnell, Aufträge bringen Strategie; Kritik: wirkt nach einigen Partien eintönig.
Auszeichnungen
- 2018 Boardgames Australia Best Australian Game (Gewinner), 2018 Gra Roku Familienspiel (Gewinner), 2018 Kanga Game of the Year (Gewinner); Nominierungen u. a.
Ausgaben & Erweiterungen
- Zweisprachige Lookout-Ausgabe seit 2017, 3. Auflage 2022. Laut Lookout-Seite betrifft ein Druckfehler nur die erste Auflage (Korrektur-PDF „Blame the Koala“).
- Box-Erweiterung: Bärenpark: Die Grizzlies sind los!: eigene Datei, in der Warteschlange.
Autoren & Verlag
- Autor: Phil Walker-Harding · Illustration: Klemens Franz (atelier198) · Redaktion: Grzegorz Kobiela (Regelheft)
- Verlag (Original): Lookout Games (2017) · deutsche Ausgabe: Lookout Games, zweisprachig Deutsch/Englisch
Videos auf YouTube
Die beliebtesten Videos zu Bärenpark, sortiert nach Aufrufen – getrennt nach Sprache des Videos.

