3 Second Try

Spieler
2–7
Dauer
10–15 Min.
Alter
ab 8
Erschienen
2021
Komplexität
Einsteiger
Mitspieler findenNoch keine StimmenSei der Erste – +5 Punkte

Partyspiel mit Stahlkugel-Timer: Alle rufen in drei Sekunden, wie oft sie eine Aufgabe in drei Sekunden schaffen – wer am höchsten bietet, muss es beweisen, bevor die Kugel am Magneten ankommt (Verlagsseite itten).

3 Second Try (itten) ist ein Familienspiel für 2–7 Personen ab 8 Jahren und ist 2021 erschienen. Eine Partie dauert 10–15 Minuten.

ThemaHumor

Auf einen Blick

  • Für wen: Familie und Partyrunden
  • Darum lohnt es sich: What's Eric Playing? nennt es einen hervorragenden Partyspaß, der zum Zuschauen genauso unterhält wie zum Mitspielen, mit einem ungewöhnlichen Kugel-Timer.
  • Ähnlich wie: 5 Seconds (Antworten unter einem Kugel-Timer, eigener Vergleich).
  • Wissenswert: Der „3-Sekunden-Zähler“ ist eine Rinne, auf der eine Stahlkugel klackernd zu einem Magneten rollt – genau drei Sekunden (Verlagsseite itten).

So wird gespielt

Regeln in eigenen Worten von boardgamez.de – keine offizielle Spielregel. Maßgeblich ist die Spielregel des Verlags.

Das Ziel in einem Satz

Wer als Erster 2 Aufgabenkarten gewonnen hat, gewinnt (Verlagsseite: „早く2ポイントを取った人が勝利“; Abschrift: „The first person to win 2 cards“).

Aufbau

  • Material (Abschrift): 1 Regelheft, 1 „3-Sekunden-Zähler“, 1 Stahlkugel (+1 Ersatz), 30 rote Körper-Aufgabenkarten, 30 blaue Kopf-Aufgabenkarten, 1 Meisterkarte.
  • Zähler in die Mitte, rote und blaue Karten als Stapel daneben. Per Schere-Stein-Papier wird der erste Meister bestimmt; er bekommt die Meisterkarte.

So läuft eine Runde ab

  1. Karte wählen: Der Meister nimmt eine rote oder blaue Karte und liest die Aufgabe vor.
  2. Bieten: Alle (auch der Meister) überlegen, wie oft sie die Aufgabe in 3 Sekunden schaffen – ohne es auszuprobieren. Der Meister ruft „Start“ und lässt die Kugel rollen; in diesen 3 Sekunden ruft jeder laut seine Zahl, ohne Reihenfolge. Null ist nicht erlaubt. Neue Gebote sollen sich von den schon genannten unterscheiden.
  3. Versuch: Wer am höchsten geboten hat, stellt den Zähler griffbereit, legt die Kugel oben auf und lässt sie los. Schafft er die gebotene Zahl, muss er die Kugel mit dem Finger stoppen, bevor sie den Magneten berührt. Klackt die Kugel an den Magneten oder fällt sie herunter, ist der Versuch gescheitert – „knapp“ zählt nicht.
  4. Erfolg: Er bekommt die Karte und legt sie vor sich ab.
  5. Misserfolg: Der Nächsthöchste versucht es, bei blauen Karten ohne schon genannte Antworten zu wiederholen. Scheitern alle, kommt die Karte unter den Stapel.
  6. Gleiche Gebote: Der Meister entscheidet, wer zuerst versucht. Bietet niemand, zieht der Meister eine neue Karte.
  7. Die Meisterkarte wandert im Uhrzeigersinn weiter.

Spielende und Wertung

Wer zuerst 2 Karten gewonnen hat, gewinnt. Die Zahl der nötigen Karten dürft ihr nach Wunsch erhöhen oder senken (Abschrift).

Beispiel

Die Karte verlangt, Tiere mit vier Beinen zu nennen (Beispiel ausgedacht, nicht aus dem Heft). Anna ruft „3“, Ben „4“, Cem „2“. Ben versucht es zuerst: Er nennt vier Tiere und stoppt die Kugel knapp vor dem Magneten – Karte für Ben. Hätte er nur drei geschafft, wäre Anna dran, und sie dürfte Bens Tiere nicht wiederholen.

Häufige Irrtümer

  1. „Ich darf vorher kurz üben.“ Nein, geboten wird ohne Ausprobieren (Abschrift).
  2. „Null ist ein gültiges Gebot.“ Nein (Abschrift).
  3. „Die Kugel am Magneten zählt noch.“ Nein, du musst sie vorher mit dem Finger stoppen (Abschrift).
  4. „Bei blauen Karten darf der Nächste dieselben Antworten nennen.“ Nein, schon genannte Antworten sind verbraucht (Abschrift).

Stimmen aus Rezensionen

  • What's Eric Playing? (20.03.2023, whatsericplaying.com): „It fulfills the sacred covenant of all good party games, which is that it should be as much fun to watch as it is to play.“ Lob für die sehr einfachen Regeln und den Kugel-Timer. Kritik: Manche Körperaufgaben kann nicht jeder ausführen, und Runden laufen ins Leere, wenn jemand zu hoch bietet.

Ausgaben & Erweiterungen

  • Japanische Originalausgabe itten (2021), französisch IELLO („3 Secondes (pas plus !)“); keine deutsche Ausgabe gefunden.
  • Erweiterungen: „3 Second Try: Osaka Expansion“, „3 Second Try: Korea Expansion“ – nicht erfasst.

Autoren & Verlag

  • Autoren: Daichi Chihara, Masayuki Ikegami · Illustration: Yoshiaki Tomioka (Verlagsseite itten)
  • Verlag (Original): itten (Japan, 2021; Reihe „FUNBRICK SERIES“) · weitere Ausgaben IELLO („3 Secondes (pas plus !)“, Frankreich) und Popcorn Games · deutsche Ausgabe: keine gefunden (2026-11-08)
  • Neuauflage von „3秒ルール“ (3 Second Rule), 2013 bei Hitojarashi erschienen (Verlagsseite itten)

Kartenhüllen (Sleeves) für 3 Second Try

61 Karten. Gilt für: Ausgabe itten/IELLO; keine deutsche Ausgabe.

Maß noch unbekannt 30 Rote Körper-Aufgabenkarten · 30 Blaue Kopf-Aufgabenkarten · 1 Meisterkarte – hier fehlt uns noch eine verlässliche Angabe; bitte vor dem Kauf nachmessen.

Je Marke die engste passende Größe; Packungen aufgerundet, Erweiterungen nicht mitgezählt. Kartenzahl laut Regelheft, Kartenmaß laut Verlag bzw. Sleeve-Hersteller (Stand 08.11.2026). Preise je Packung, maßgeblich ist der Preis im Shop. Mit * markierte Links sind Partnerlinks (Amazon und Händler): Kaufst du darüber, bekommen wir eine kleine Provision, der Preis bleibt gleich. Mit weiteren Spielen im Sleeve-Finder zusammenrechnen →

Quellen
  • Rote Körper-Aufgabenkarten: Anzahl: englische Abschrift des Regelhefts (RulesPal), nicht offiziell; Maß: keine Herstellerangabe gefunden
  • Blaue Kopf-Aufgabenkarten: Anzahl: englische Abschrift (RulesPal), nicht offiziell; Maß: keine Herstellerangabe gefunden
  • Meisterkarte: Anzahl: englische Abschrift (RulesPal), nicht offiziell; Maß: keine Herstellerangabe gefunden
  • itten-games.com/games/fb-3t/

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