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DE RegelEN RulesSpieler
2
Dauer
10–35 Min.
Alter
ab 12
Erschienen
2020
Komplexität
Leicht
Ein kooperatives Zwei-Personen-Spiel mit eingeschränkter Absprache: Als Romeo und Julia versucht man, sich in Verona zu treffen, während verfeindete Familienmitglieder (Begleiter) auf der Karte aufeinandertreffen und Hass erzeugen (Regeln).
Romeo und Julia (Erscheinungsjahr 2020; GateOnGames) ist ein Kennerspiel für 2 Personen ab 12 Jahren und ist 2020 erschienen. Eine Partie dauert 10–35 Minuten.
SpielartKooperativDuell (nur zu zweit)
ThemaGeschichte (Neuzeit)
MechanikHinweise gebenKartenspiel
AnspruchLeichtWenig Text
Auf einen Blick
- Für wen: Paare und Zweiergruppen, die Kommunikation mit Einschränkung mögen
- Ähnlich wie: keine im Bestand geprüft.
- Wissenswert: Man darf nicht frei reden – nur über Briefe und die Entscheidung „Leidenschaft oder Vernunft“ lässt sich ein Treffpunkt andeuten.
So wird gespielt
- Ziel: Gemeinsam gewinnen oder verlieren. Die Liebe muss vor dem Ende des dritten Akts ihr Maximum erreichen. Sinkt der Hass auf seinen niedrigsten Stand, ist das Spiel verloren; sind nach den 12 Szenen die Liebe nicht maximal, ist es ebenfalls verloren.
- Material: Spielplan (die Schachtel entfaltet sich zur Stadt Verona) mit Szenenbrett, Marker für Hass, Liebe und Akt, Herzplättchen, zwei Aufsteller (Romeo Montague, Julia Capulet), 9 Begleiterplättchen (4 Capulets, 3 Montagues, Bruder Lorenzo, Allegorie des Hasses), je 14 Karten für Julia (blau) und Romeo (rot) (7 Orte, 7 Begleiter), 27 Ereigniskarten, 9 Kapitelkarten, 5 Briefplättchen, 2 Spielhilfen.
- Aufbau: Jeder wählt eine Familie; der Plan liegt mit der blauen Seite (Capulet) bei Julia. Jeder trennt seine Karten in einen Ortsstapel und einen Begleiterstapel, mischt beide. Eines von 9 Kapiteln (Schwierigkeitsstufen) wählen – für die erste Partie Kapitel I „Am Anfang“: Es nennt die Zahl der Briefe und die Verteilung der Ereigniskarten (9 Ereigniskarten werden zufällig aus den Stufen gezogen und gemischt) sowie die Startplätze der Figuren. Jeder nimmt die Ortskarte seines Startorts auf die Hand.
- Ablauf: Maximal 3 Akte mit je 4 Szenen. Jede Szene hat fünf Phasen: Vorspiel (auf 4 Orts- und 4 Begleiterkarten auffüllen), Stelldichein, hinter den Kulissen, Auftritt, Auflösung.
- Stelldichein: Man darf nicht frei sprechen. Mit einem Brief nennt man einen Ort, an dem man sich treffen möchte; mit einer Herzseite („Leidenschaft“ oder „Vernunft“) zeigt man, ob man glaubt, sich zu treffen. Das wiederholt sich, solange Briefe da sind, bis ein Spieler die vom Partner vorgeschlagene Herzseite bestätigt. Bei Leidenschaft wächst die Liebe in der Auflösung, wenn beide am selben Ort sind. Bei Vernunft nimmt sich jeder einen Brief (bleibt nur einer, bekommt ihn Julia), und die Liebe wächst nicht.
- Hinter den Kulissen: Jeder wählt heimlich eine Ortskarte (Ziel der eigenen Figur) und eine Begleiterkarte (wer mitgeht) und legt beide verdeckt aus.
- Auftritt: Beide Karten werden aufgedeckt und bleiben bis zum Aktende liegen. Romeo und Julia ziehen mit ihrem Begleiter an den Ort. Danach versetzen beide Spieler Begleiter gemäß dem Ortseffekt, an dem ihre Figur steht (zuerst Romeo, dann Julia).
- Auflösung: (a) Ist Julia bei der Amme, erhält sie einen Brief. (b) Für jeden Ort, an dem Mitglieder beider verfeindeter Familien stehen, sinkt der Hass um 1; Romeo zählt als Montague, Julia als Capulet, aber sie erzeugen aus der Anwesenheit des anderen keinen Hass; Bruder Lorenzo verhindert Hass an seinem Ort; die Allegorie des Hasses erzeugt Hass bei jedem Montague oder Capulet. (c) Bei Leidenschaft und gemeinsamem Ort wächst die Liebe um 1 (auf Julias Balkon um 2). (d) Wächst die Liebe, wird eine Ereigniskarte aufgedeckt und ausgeführt.
- Orte: Julias Balkon (Liebe wächst doppelt), Capulet-Ballsaal und Montague-Salon (zwei Begleiter der Familie gleichzeitig zum Nachbarort in dieselbe Richtung), Bruder Lorenzos Zelle (ein Begleiter zum Nachbarort), Kirche (Bruder Lorenzo), Veroneser Straße (Allegorie des Hasses). Zusätzlich hat jeder eine Karte „Ein Schritt zur Seite“.
- Aktende: Jeder behält eine Orts- und eine Begleiterkarte und bildet seine Stapel mit den übrigen Karten neu.
- Ende: Sinkt der Hass auf den tiefsten Stand, wird die Geschichte tragisch beendet (verloren); bei maximaler Liebe überzeugen Romeo und Julia ihre Familien (gewonnen).
Ausgaben & Erweiterungen
- Das Spiel erzählt die bekannte Geschichte nach; Einzelheiten der neun Kapitel wurden nicht wiedergegeben.
Autoren & Verlag
- Autoren: Julien Prothière, Jean Philippe Sahut · Grafik: David Cochard
- Verlag: Erscheinungsjahr 2020; GateOnGames, HUCH!, Maldito Games (Erstverlag nicht geprüft); Spiele-Offensive Artikel 1026745 (Ausgabe nicht geprüft)
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