Risk Legacy
DE RegelEN Rules
Spieler
3–5
Dauer
60 Min.
Alter
ab 13
Erschienen
2011
Komplexität
Mittel
Risiko, bei dem jede Partie Spuren hinterlässt: Sieger gründen Städte, benennen Kontinente und kleben Narben auf den Plan, und in 15 Partien wird aus einer leeren Welt eure eigene (Regel).
Risk Legacy () ist ein Kennerspiel für 3–5 Personen ab 13 Jahren und ist 2011 erschienen. Eine Partie dauert 60 Minuten.
AnspruchMittelMittel viel Text
Auf einen Blick
- Für wen: Gruppen mit fester Runde, Kenner
- Ähnlich wie: klassisches Risiko als Kern („most of what’s inside is a Risk game at its core“, Regel); Pandemic Legacy Season 1 als späteres Legacy-Spiel von Rob Daviau.
- Wissenswert: Die Regel verlangt ausdrücklich, Karten zu zerreißen und wegzuwerfen („Tough to do, we know.“).
So wird gespielt
- Ziel: als Erster 4 rote Sterne oder alle anderen ausschalten. Jedes kontrollierte Hauptquartier zählt als Stern; wer noch nie gewonnen hat, startet mit einem Sternmarker, Sieger stattdessen mit je einer Rakete pro Sieg.
- Vor der ersten Partie: je Fraktion eine von zwei Startfähigkeiten aufkleben, die andere vernichten; 12 Münzen auf Gebietskarten verteilen (höchstens 3 je Karte).
- Aufbau: 5 Fraktionen; jeder setzt 8 Truppen und sein Hauptquartier in ein legales Startgebiet (leer und ohne Markierung oder eigene Großstadt; nicht neben fremdes Hauptquartier). Narbenkarten werden nur verteilt, wenn es für alle reicht.
- Zug: 4 Ressourcenkarten gegen einen Stern tauschen; Truppen rekrutieren ((Gebiete + Bevölkerung) ÷ 3, mindestens 3, plus Kontinentbonus, plus Kartentausch 2–10 Münzen) bzw. ohne Gebiet mit halber Truppenzahl wieder einsteigen; ausbreiten und angreifen wie bei Risiko (bis 3 gegen 2 Würfel, Verteidiger gewinnt Gleichstand); ein Truppenzug; Karte nur nach Eroberung.
- Besonderheiten: Raketen machen einen Würfel zur unveränderbaren 6, auch für Unbeteiligte. Leere Städte kosten beim Betreten Truppen in Höhe der Bevölkerung. Befestigte Städte geben dem Verteidiger +1 auf beide Würfel, nutzen sich bei Angriffen mit 3 Truppen ab (10 Kästchen). Ereignis- und Missionskarten kommen später dazu.
- Spielende: Sieger unterschreibt auf dem Plan und wählt eine Belohnung (Kontinent benennen, Großstadt gründen, Narbe tilgen, Kontinentbonus ±1, Befestigung, Gebietskarte vernichten); wer überlebt hat, gründet eine Kleinstadt oder wertet eine Karte auf. Nach der 15. Partie benennt der häufigste Sieger den Planeten.
- Versiegelte Pakete: Bedingungen fürs Öffnen von Paket 1–4 und Fach 1–2 stehen in der Regel (z. B. wenn ein Spieler ausgeschieden ist).
Stimmen aus Rezensionen
- Kulkmann's Gamebox / boardgame.de (Frank Schulte-Kulkmann, 2011, boardgame.de): Risiko Evolution sei „quite innovative“, die neuen Teile kämen gut verteilt ins Spiel, die Balance halte trotz starker Fraktionen; „incredibly high addiction factor“, Auszeichnung „G@mebox Star“. Kritikpunkt nur angedeutet: Sammler leiden, weil man Dinge dauerhaft verändert und wegwirft.
Auszeichnungen
- Nominierungen: Meeples Choice 2011, Diana Jones Award 2012, International Gamers Award 2012.
Ausgaben & Erweiterungen
- Risiko Evolution (Hasbro 2011, deutsch); englische Ausgaben 2011 (US, UK), 2015 und 2022 (F3156); spanische Ausgabe „Risk Revolution“.
- Kleinkram: Risk Legacy: Bonus Cards.
Autoren & Verlag
- Autoren: Rob Daviau, Chris Dupuis · Illustration: Richard Edwards, Jason Taylor
- Verlag (Original): Hasbro/Avalon Hill (2011) · deutsche Ausgabe: Hasbro 2011 als „Risiko Evolution“. Vergriffen; eine neuere deutsche Ausgabe ist nicht erschienen (Stand 2026-10-15).
- Neueste Auflage: englische Neuauflage 2022 und französische Ausgabe 2022
- Legacy-Spiel: Spielplan und Karten werden dauerhaft beklebt und beschriftet, Karten zerrissen; versiegelte Umschläge und Fächer kommen nach und nach ins Spiel (Regel).
Videos auf YouTube
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