1880: China

Experten▶ 4 VideosStand 20.10.2026
DE RegelEN Rules
Spieler
3–7
Dauer
300 Min.
Alter
ab 13
Erschienen
2010
Komplexität
Experte

18xx-Eisenbahnspiel mit chinesischer Geschichte: Als Eisenbahnbarone kauft und verkauft ihr Aktien historischer Gesellschaften, baut Netze mit Schienenplättchen und lasst Züge fahren – mit ausländischen Investoren, Privatgesellschaften, Kommunismus-Ende (Regeltext).

1880: China (Double-O Games) ist ein Expertenspiel für 3–7 Personen ab 13 Jahren und ist 2010 erschienen. Eine Partie dauert 300 Minuten.

Auf einen Blick

  • Für wen: Experten, Aktien- und Schienenspiel nach 1829 von Francis Tresham (sehr lang)
  • Ähnlich wie: keine im Bestand geprüft.
  • Wissenswert: Das Spiel ist für 3–7 Spieler und bis zu fünf Stunden angesetzt.

Regeltext

  • Material: Spielplan, 179 Schienenplättchen (86 gelb, 64 grün, 20 braun, 9 grau), 154 Aktien für 14 Hauptgesellschaften, 7 Charter-Karten der ausländischen Investoren, 14 Kapitalisierungskarten, 14 Gesellschaftsurkunden, Papiergeld (insgesamt 37.860 ¥), 84 Marker für Hauptgesellschaften, 7 Stationsmarker der Investoren, 2 Holzloks (Prioritätsmarker, Letzter Zugkauf), Marker für Privatgesellschaften und Investoren.
  • Aufbau: Startkapital je nach Spielerzahl (3: 600 ¥, 4: 480, 5: 400, 6: 340, 7: 300); ein Spieler ist Bankier; die 8 Privatgesellschaften P0–P7, Aktien der Hauptgesellschaften, Baugenehmigungen und Züge an ihre Plätze; je Hauptgesellschaft die Aktien gestapelt (5 × 10 % unten, Kapitalisierungskarte, 3 × 10 %, oben die 3 Direktorenaktien); vorläufige Reihenfolge per Zahlenkarten 0–6.
  • Ablauf: Zuerst werden die Privatgesellschaften in aufsteigender Folge versteigert (Mindestgebot = Nennwert; bei P0 und P1 sinkt es um 5, wenn niemand bietet). Danach legt der Spieler mit dem wenigsten Geld die neue Sitzordnung fest und wählt als Erster einen ausländischen Investor (A1–A7). Es wechseln sich Aktienrunden (Aktien kaufen und verkaufen, Gesellschaften gründen) und Betriebsrunden ab: Gesellschaften bauen Schienen, setzen Stationsmarker, fahren Züge (Einkommen), zahlen Dividenden oder halten Gewinn zurück und kaufen Züge. Wer die meisten Aktien hält, ist Direktor und entscheidet.
  • Ende und Wertung: Nach dem Kauf des letzten 8er-Zuges kommen die letzten Betriebsrunden (kommunistische Zeit: Privatgesellschaften zahlen keine Dividenden mehr, ihre Sonderrechte bleiben). Es gewinnt, wer am Ende das größte Vermögen aus Bargeld und Aktien hat.

Auszeichnungen

  • Auszeichnungen nicht geprüft.

Ausgaben & Erweiterungen

  • Erste Ausgabe 2010.

Autoren & Verlag

  • Autor: Helmut Ohley, Leonhard „Lonny“ Orgler · Illustration: Sofia Zhong
  • Verlag: Double-O Games (2010); weitere Ausgabe: Lookout Games

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