Wu Hsing
Mitspieler findenNoch keine StimmenSei der Erste – +5 Punkte
DE RegelEN RulesSpieler
2–4
Dauer
30 Min.
Alter
ab 10
Erschienen
1969
Komplexität
Leicht
Dominos mit je zwei Farbfeldern werden wie in einem Kreuzworträtsel angelegt: Jede Farbe, die in einer Reihe zum zweiten Mal auftaucht, legt das Muster dieser Reihe fest – und wer mehrere Reihen zugleich verlängert, multipliziert ihre Längen zu Punkten (Verlagsseite, Regel-Abschrift).
Wu Hsing (Random House 1969 als Buchspiel „Domino Bead Game“ in Sacksons Buch „A Gamut of Games“) ist ein Familienspiel für 2–4 Personen ab 10 Jahren und ist 1969 erschienen. Eine Partie dauert 30 Minuten.
SpielartGegeneinander
ThemaAbstrakt
MechanikPlättchen legen
AnspruchLeichtSprachunabhängig
Auf einen Blick
- Für wen: Familie, Freunde abstrakter Legespiele
- Ähnlich wie: keine im Bestand geprüft.
- Wissenswert: Das Spiel stand zuerst 1969 als „Domino Bead Game“ in Sid Sacksons Buch „A Gamut of Games“ mit 40 Spielen; franjos brachte es 1992 als Schachtelspiel heraus. Der Name bezeichnet die chinesischen „Fünf Kräfte“ Wasser, Feuer, Holz, Metall und Erde (Verlagsseite).
So wird gespielt
- Material: 30 Wu-Hsing-Dominos (je zwei Farbhälften in fünf Farben; jeder Stein doppelt, Doppelsteine wie Blau-Blau gehören dazu), 4 Stellbänkchen, Spielregel (Verlagsseite).
- Aufbau: Dominos verdeckt mischen und gleichmäßig verteilen: 2 Spieler je 14, 3 Spieler je 9, 4 Spieler je 7. Zwei übrige Steine werden mit den Längsseiten zu einem Quadrat zusammengeschoben und umgedreht – das Startpaar (bei 3 Spielern kommt ein dritter übriger Stein verdeckt in die Schachtel). Zeigt das Startpaar weniger als drei Farben oder eine von drei ausgeschlossenen Kombinationen, wird neu gemischt. Die eigenen Steine stehen verdeckt auf dem Bänkchen; zu zweit darf auch offen gespielt werden.
- Farbmuster: Wie in einem Kreuzworträtsel bilden die Farbfelder waagerechte und senkrechte Reihen. Jede Farbe, die in einer ununterbrochenen Reihe zum zweiten Mal vorkommt, legt das Muster dieser Reihe fest; kommen alle fünf Farben vor, ist das Muster ebenfalls festgelegt. Lücken trennen Reihen wie die schwarzen Felder im Kreuzworträtsel, beiderseits einer Lücke dürfen andere Muster entstehen.
- Zug: Reihum einen Stein so anlegen, dass mindestens zwei (bis drei) schon begonnene Reihen musterkonform verlängert werden; eine neu begonnene Reihe zählt nicht als Verlängerung. Höchstens drei Dominos dürfen mit ihren Längsseiten nebeneinander liegen. Ein Stein darf auch eine Lücke schließen, wenn die zusammengefügte Reihe ein gültiges Muster ergibt.
- Wertung beim Legen: Felderzahl jeder verlängerten Reihe (inklusive des neuen Steins) miteinander multiplizieren; bei einem Doppelstein verdoppeln (Beispiele der Regel: 3 × 4 × 5 = 60; Doppelstein 5 × 5 × 2 = 50).
- Kein Zug möglich: Wer legen kann, muss. Wer nicht kann, legt seine Steine offen aus; finden die anderen einen gültigen Zug, muss er ihn machen (bei mehreren nach Wahl), sonst setzt er diese Runde aus und darf später wieder mitspielen.
- Ende: Legt jemand seinen letzten Stein, wird die Runde zu Ende gespielt; das Spiel endet auch, wenn niemand mehr legen kann. Nicht gelegte Steine geben Minuspunkte: jeder Doppelstein 5, jeder andere 25 (laut Abschrift wörtlich aus dem deutschen Heft). Die meisten Punkte gewinnen.
- Varianten: Zu zweit mit gleichem Material (jeder 15 Steine, je ein Exemplar jedes Steins) ohne zufälliges Startpaar – Eröffnung mit frei gewähltem Stein oder mit zwei verdeckt gewählten, gleichzeitig aufgedeckten Steinen. Offenes Spiel auch zu dritt oder viert möglich (langsamer, anspruchsvoller).
Stimmen aus Rezensionen
- Pressestimmen, zitiert auf der Verlagsseite (franjos): Fairplay Nr. 22 (Winter 1992) „absolut faszinierendes Spiel … sehr empfehlenswert“; Kölner Stadt-Anzeiger (21./22.11.1992): „Die ungewöhnlichen Anlegeregeln machen ‚Wu Hsing‘ zu einem interessanten und hübsch anzusehenden Spiel“; Eselsohr 2/93: „klassisch schönes Spiel ohne Abnutzungserscheinungen“. Kritikpunkte sind dort nicht wiedergegeben; eine vollständige Rezension wurde nicht gefunden (2026-10-27).
Ausgaben & Erweiterungen
- Domino Bead Game (1969): Erstveröffentlichung als Spiel in Sid Sacksons Buch „A Gamut of Games“.
- Deutsch: franjos Spieleverlag 1992. Französisch: „Connexion“.
- Keine Erweiterungen.
Autoren & Verlag
- Autor: Sid Sackson · Illustration: Franz-Josef Schulte
- Verlag (Original): Random House 1969 als Buchspiel „Domino Bead Game“ in Sacksons Buch „A Gamut of Games“ · deutsche Ausgabe: franjos Spieleverlag, 1992 („Wu Hsing“; Pressestimmen auf der Verlagsseite ab November 1992). Im Webshop von franjos nicht mehr geführt (2026-10-27).
Kartenhüllen (Sleeves) für Wu Hsing
Keine Sleeves nötig: Wu Hsing hat keine Spielkarten.
