Neuheiten

-60°: Alexander Pfisters Antarktis-Expedition im Neuheiten-Check zur SPIEL 2026

Ein Meteorit in der Antarktis, Stürme im eigenen Kartendeck und Explorer, die nie zurückkommen: Wir haben das Regelheft von -60° gelesen und erklären, wie die Neuheit von Alexander Pfister und Peter Prinz funktioniert.

von boardgamez ·

Wenn auf der SPIEL Essen (22. bis 25. Oktober 2026) ein Eurogame besonders viel Vorfreude erzeugt, dann gehört -60° dazu. Teilzeithelden rät Freunden von Planung, Deckbau und einer Prise Risiko, sich das Spiel „dick im Messeplan“ anzustreichen. Wir haben das deutsche Regelheft gelesen und erklären, was euch am Tisch erwartet.

Worum geht es?

Die Geschichte spielt in einer alternativen Vergangenheit: Am 23. September 1971 ist in der Antarktis ein Meteorit eingeschlagen. Ihr leitet rivalisierende Forschungsteams, baut Stationen, erschließt Landschaft für Landschaft Richtung Süden und versucht, am Meteoriten Präsenz zu zeigen. Die Felder sind nach Breitengraden benannt – die Startlandschaften reichen laut Regelheft von -30° bis -37°.

Die Autoren sind Alexander Pfister (unter anderem Boonlake) und Peter Prinz. Laut Teilzeithelden erscheint das Spiel bei Nanox Games und dlp games; wer vorbestellt hat, kann sein Exemplar auf der Messe am Stand von dlp games abholen.

So läuft eine Runde

Eine Partie dauert sechs Runden. Jede Runde beginnt mit der Vorbereitung, die alle gleichzeitig spielen: Ihr zieht Karte für Karte aus eurem eigenen Expeditionsdeck, das zu Beginn aus fünf Stürmen und fünf Expeditionskarten besteht. Expeditionskarten bringen Vorschuss, Stürme landen auf euren drei Basen – und genau hier liegt der Reiz:

  • Je mehr Stürme ihr zieht, desto mehr Energie gibt es: 2 Energie bei einem Sturm, 5 bei zwei, 11 bei drei oder vier (Regelheft).
  • Gleichzeitig kosten Stürme Vorschuss: Ab zwei Stürmen bekommt ihr nur noch den kleineren Vorschuss der Expeditionskarten, ab drei gar keinen mehr. Und jede Basis unter einem Sturm liefert in dieser Runde nichts.

Ihr entscheidet also nach jeder Karte, ob ihr weiterzieht oder aufhört – ein Push-your-Luck-Moment im Kern eines schweren Strategiespiels.

Danach erhaltet ihr zwei neue Explorer und wählt eine Karte für die Runde. In der Aktionsphase setzt ihr reihum Explorer auf Aktionsfelder: Experten anheuern, Landschaften erschließen, Stationen bauen und ausbauen oder Radarplättchen nutzen.

Der Kniff: Explorer bleiben stehen

Ein eingesetzter Explorer bleibt laut Regelheft bis zum Ende des Spiels auf seinem Aktionsfeld, und jedes normale Feld hat Platz für genau einen. Die Aktionsmöglichkeiten werden also von Runde zu Runde knapper, während die Karte nach Süden wächst. Nach der dritten, fünften und sechsten Runde wird je ein Meilenstein gewertet.

Bei der Schlusswertung lauert eine Falle: Für jede ausgebaute Station, die an eine andere eigene ausgebaute Station grenzt, gibt es drei Minuspunkte. Gleichzeitig braucht ihr für Ausbauten Präsenz in der Umgebung.

Allein spielt ihr gegen die Automa „Arka“ in drei Schwierigkeitsstufen. Dazu gibt es sechs Meteoriten mit eigenen Zusatzregeln; für die erste Partie empfiehlt das Regelheft den Meteoriten „-60,2°“.

Unser Fazit

-60° richtet sich an Vielspieler, die Deckbau, Gebietsausbau und knappe Aktionsfelder mögen – mit dem Ziehen der Stürme als spannendem Glücksmoment am Anfang jeder Runde. Wer Pfisters Spiele kennt, findet hier vertraute Zutaten in einem neuen Setting. Wer es auf der SPIEL anspielen möchte, sollte Zeit mitbringen – sechs Runden mit Deckbau, Ausbau und drei Meilensteinwertungen sind kein Absacker. Alle Details zum Ablauf stehen im Datenbank-Eintrag.

Die Spiele in der Datenbank

Quellen

  1. Sixty Below – Spielregel (PDF) (cdn02.plentyone.com)
  2. SPIEL Essen 2026: Brettspiel-Neuheiten – Eurogames (teilzeithelden.de)

Dieser Beitrag wurde mit KI-Unterstützung aus den genannten Quellen erstellt und von boardgamez veröffentlicht. Fehler entdeckt? Schreib uns – Kontakt im Impressum.

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