Tanto Cuore

Kenner▶ 10 VideosStand 26.10.2026
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DE RegelEN Rules
Spieler
2–4
Dauer
45 Min.
Alter
ab 13
Erschienen
2009
Komplexität
Leicht

Ein japanisches Deckbau-Spiel im Stil von Dominion: Ihr stellt als Herr eines Hauses Dienstmädchen in Anime-Optik ein, die Siegpunkte und Effekte liefern, während ihr mit Liebeskarten bezahlt – und mit Ereigniskarten schadet ihr den anderen (Regeln).

Tanto Cuore (Arclight Games; weitere Verlage u. a. Japanime Games) ist ein Kennerspiel für 2–4 Personen ab 13 Jahren und ist 2009 erschienen. Eine Partie dauert 45 Minuten.

Auf einen Blick

  • Für wen: Deckbau-Spieler
  • Ähnlich wie: keine im Bestand geprüft.
  • Wissenswert: Ein Deckbauspiel, in dem man Dienstmädchen anstellt – und den Mitspielern Krankheiten und schlechte Angewohnheiten auf ihr Personal legt.

So wird gespielt

  • Ziel: Am Ende die meisten Siegpunkte auf Karten haben.
  • Material (laut Regel): 280 Karten: 198 Dienstmädchen-Karten (32 Oberdienstmädchen, 156 allgemeine Dienstmädchen von 16 Sorten, 10 Privatmädchen), 26 Ereigniskarten (Krankheit, schlechte Angewohnheit), 56 Liebeskarten (1, 2, 3 Liebe); in der Limited Edition außerdem eine Spielmatte.
  • Begriffe: Die Auslage in der Mitte heißt „Stadt“. Jeder hat ein Haus mit Nachziehstapel („Wartezimmer“), Ablagestapel („Küchenzugang“), Spielbereich und Privatgemächern. „Personal rufen“ = Karten ziehen, „bedient werden“ = Karten ausspielen, „entlassen“ = ablegen, „kündigen“ = in die Stadt zurückgeben.
  • Aufbau: Oberdienstmädchen Marianne und Colette, Ereignisse Krankheit und schlechte Angewohnheit und die Liebeskarten in je einen Stapel in die Stadt; die 10 Privatmädchen gemischt als verdeckter Stapel mit 2 offenen daneben; 10 der 16 allgemeinen Dienstmädchen als zehn Stapel (nach Kosten). Jeder bekommt 7 Karten „1 Liebe“ und 3 Colette-Karten, mischt sie als Wartezimmer und zieht 5. Für das erste Spiel empfiehlt die Regel eine feste Auswahl von zehn Dienstmädchen.
  • Spielzug: Vier Phasen. (1) Startphase: Effekte von Privatmädchen und Ereignissen; wer eine Krankheit auf einem Mädchen hat, darf eine „3 Liebe“ ablegen, um sie loszuwerden. (2) Servierphase: Man hat 1 „Bedienung“ und spielt damit ein Dienstmädchen aus (Karten ziehen, Liebe, weitere Bedienungen oder Anstellungen). Manche Mädchen können stattdessen in die Privatgemächer gelegt werden (Zimmermädchen) und bleiben dort bis Spielende. (3) Einstellphase: Man spielt Liebeskarten (ohne Bedienungskosten) und stellt für die gesammelte Liebe 1 Karte aus der Stadt ein (1 Anstellung, mehr durch Effekte); neue Karten kommen in den Küchenzugang, Privatmädchen in die Privatgemächer, Ereignisse in die Privatgemächer eines beliebigen Spielers. (4) Entlassphase: Gespielte und übrige Handkarten in den Küchenzugang, 5 Karten nachziehen; ungenutzte Liebe, Bedienungen und Anstellungen verfallen.
  • Privatmädchen: Sie gehen direkt in die Privatgemächer und wirken einmal pro Zug, ohne Bedienung; nur eines je Spieler ist aktiv, ein neues legt man auf das alte, das dann nur Siegpunkte und Schlussboni behält.
  • Ereignisse: Eine schlechte Angewohnheit muss in Privatgemächer gelegt werden, in denen mindestens ein Privatmädchen oder Zimmermädchen liegt; der aktive Spieler bestimmt, wer sie bekommt, der Empfänger kann sie nicht ablehnen (außer durch Karten wie Claire). Mit Claire wird man sie auch wieder los. Krankheiten legt man auf ein Privat- oder Zimmermädchen (nur auf das oberste Privatmädchen); ein krankes Mädchen verliert Wirkung und Siegpunkte.
  • Spielende: Wenn zwei Stapel von Dienstmädchen in der Stadt leer sind (zu fünft oder mehr drei), endet das Spiel nach dem Zug des aktiven Spielers. Alle Karten wandern ins Wartezimmer, kranke Mädchen werden entfernt; zusammengezählt werden Siegpunkte aller Karten (Zahl oben rechts; „?“ nur bei erfüllter Bedingung), plus Schlussboni, minus Strafen der schlechten Angewohnheiten. Gleichstand: wer mehr Dienstmädchen ohne Siegpunkte hat.
  • Zu zweit: Für ein schnelleres Spiel aus jedem Stapel (Dienstmädchen, Oberdienstmädchen, Ereignisse) 3 Karten entfernen. Für 5 oder mehr Spieler braucht man zwei Sätze Liebeskarten.

Autoren & Verlag

  • Autor: Masayuki Kudou · Grafik: zahlreiche japanische Zeichner
  • Verlag: Arclight Games; weitere Verlage u. a. Japanime Games, Just Play Games, GDM Games; Spiele-Offensive Artikel 1020598 (Verlag der dortigen Ausgabe nicht geprüft)

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